Städtische Kapelle Ahaus reist musikalisch um den Globus

Jahreskonzert

Vor ausverkauftem Haus hat die Städtische Kapelle Ahaus ihr Jahreskonzert gespielt. Bei dem abwechslungsreichen Konzert nahmen die Musiker ihr Publikum mit auf eine musikalische Weltreise.

Ahaus

, 03.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei ihrem Jahreskonzert entführte die Städtische Kapelle Ahaus ihr Publikum bis ins ferne Persien.

Bei ihrem Jahreskonzert entführte die Städtische Kapelle Ahaus ihr Publikum bis ins ferne Persien. © Janny Heisterborg

Die intensiven Probenarbeiten haben sich gelohnt: Mit einem abwechslungsreichen Programm haben die Musiker der Städtischen Kapelle Ahaus am Samstag ihr Publikum in der ausverkauften Stadthalle verzaubert.

Das Ensemble nahm seine Zuhörer mit auf eine musikalische Reise um die halbe Welt. Von Südamerika über die Karibik und Mexiko ging es nach Italien und Großbritannien bis ins ferne Persien.

Junge Musiker begeistern

Moderator Lukas Hofmann kündigte zunächst die jüngsten Musiker des Young Brass und des Jugendorchesters an. Unter der Leitung von Rebecca Fischer und Alfred Zamhöfer zeigten die Jugendlichen bei der Interpretation des Radetzky-Marschs und „Hey Jude“, was sie können.

Das Jugendorchester bekam Gelegenheit, unter der Leitung von Tobias Liedtke mit den „Großen“ zusammen fantastische Orchestermusik abzuliefern. Gemeinsam performten sie „The Legend of Zorro“. Die Musik zum Abenteuerklassiker brachten die Orchester mit Leidenschaft und südländischem Feuer zum Klingen.

Abstecher in die Karibik

Karibische Leichtigkeit brachten die Musiker bei den Stücken „Caribbean Hideaway“ und „Calypso“ in die Stadthalle. Dass es in der Karibik auch dramatisch zugehen darf, bewies das Orchester, als es mit den „Piraten der Karibik- At Worlds End“ in See stach. Hochspritzende Gischt und Säbelrasseln vertonte die Städtische Kapelle authentisch und sorgte für großen Applaus. Unter dem Gesang von Christiana Könning wurde sogar Dirigent Tobias Liedtke zum Seeräuberkapitän.

Märsche und Pop

Auf dem Konzert der Städtischen Kapelle durfte der berühmte „Florentiner Marsch“ von nicht fehlen. Mit der sehr stimmigen Interpretation avancierte der Marsch zu einem Publikumsliebling. Hommagen an die britische Pop Band Coldplay und den King of Pop Michael Jackson brachten Abwechslung. Die größten Hits der Poprocker hatten die Musiker für Blechblasinstrumente arrangiert. Mit einer umjubelten Zugabe verabschiedete sich die Städtische Kapelle von ihrem Publikum.

Kinder und Jugendliche haben die Gelegenheit, in die Abteilung „Young Brass Ahaus“ hineinzuschnuppern. Beim Tag der offenen Tür am Samstag, 25. April, können sich alle Interessierten von 10.30 bis 13 Uhr mit den Musikinstrumenten auseinandersetzen. In den Proberäumen am Kirmesplatz stehen Mitglieder der Städtischen Kapelle für alle Fragen rund um „Young Brass“ zur Verfügung.
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