Stolperstein-Projekt weiter entwickeln

02.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ahaus Der VHS-Arbeitskreis Ahauser Geschichte 1933 - 1945 steht im Zusammenhang mit dem Stadtrundgang zur Ahauser Geschichte in der NS-Zeit, der den Spuren jüdischer Geschichte und Verfolgung ebenso nachgeht wie denen von Zwangsarbeit und Arbeitserziehungshaft.

Unter der Leitung der Historikerin Ingeborg Höting haben Interessierte die Möglichkeit, eigene Forschungen zu betreiben und zu diskutieren, sich über Sachfragen und Methodenprobleme auszutauschen und Gastreferenten zu hören. Ziel ist es, das Ermittelte zusammenzutragen, sachgerecht aufzuarbeiten und zu veröffentlichen.

Schwerpunkte in diesem Semester sind die Dokumentation und Weiterentwicklung des Stolperstein-Projekts zu den jüdischen Familien in Ahaus. Von Gunter Demnig vor ihren ehemaligen Häusern verlegte «Stolpersteine» erinnern dabei an die einstigen jüdischen Mitbürger.

Das erste Treffen des VHS-Arbeitskreises Ahauser Geschichte 1933 - 1945 ist am Mittwoch, 29. August, 20 Uhr im VHS-Haus, Ahaus. Neue Mitglieder - auch aus anderen Städten/Gemeinden - sind willkommen. Die Teilnahme am Arbeitskreis ist entgeltfrei.

Das neue VHS-Programm ist kostenlos erhältlich in den VHS-Häusern, Verwaltungen und Geldins tituten. Näheres auch im Internet: www.vhs-aktuellesforum.de

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