Streit um Bratspieß führt zur Massenschlägerei

Moscheefest endete unfriedlich

Es war ein fröhliches Gemeindefest rund um die Aksa Moschee an der Ridderstraße – aber es endete am Pfingstsonntag in einer großen Schlägerei zwischen zahlreichen Männern aus zwei türkischen Familien. Zwei Menschen wurden verletzt.

AHAUS

, 10.06.2014, 18:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Sonntag dann erschienen die beiden Brüder erneut auf dem Gemeindefest, aber nicht allein, sondern, so Hoffmann, in Begleitung „zahlreicher männlicher Angehöriger“ – offensichtlich um den Streit vom Vortag fortzuführen. Gegen 15 Uhr eskalierte der Konflikt, die Fäuste flogen. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Genaue Zahlen nannte Hoffmann gestern nicht. Die letzten Streithähne seien nur mit Pfefferspray zu trennen gewesen. Zwei Männer wurden am Ende zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm die Personalien von fünf Beschuldigten auf.

Festnahmen gab es nicht. Nach den ersten Vernehmungen stellte sich heraus, dass es bereits seit längerer Zeit Spannungen zwischen den beiden Familien gibt. Die weiteren Ermittlungen hat der Staatsschutz in Münster übernommen.

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