SuS Stadtlohn darf im Westfalenpokal spielen

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Der SuS Stadtlohn darf nächste Saison im Westfalenpokal antreten. Das hat der westfälische Verband am Freitag offiziell bekanntgegeben. Ein weiteres Team aus dem Kreis kommt noch hinzu.

Stadtlohn

, 10.07.2020, 11:51 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen hat am Freitag die bislang feststehenden Teilnehmer am Westfalenpokal der Saison 2020/21 bekanntgegeben. Teilnehmer sind grundsätzlich immer die westfälischen Vertreter der 3. Liga sowie der Regionalliga West. Hinzu kommen die sechs Erstplatzierten der Oberliga Westfalen, die Meister der Westfalen-, Landes- und Bezirksligen sowie die Sieger der 29 Kreispokalwettbewerbe. Um auf 64 Teilnehmer zu kommen, dürfen die vier Kreise mit den meisten gemeldeten Mannschaften (Dortmund, Bochum, Recklinghausen und Münster) einen weiteren Vertreter stellen.

Das Besondere: Der SuS Stadtlohn erfüllt keines dieser Kriterien. Das Team stand zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf Platz zwei der Bezirksliga 11-Tabelle. An erster Stelle stand der TuS Haltern II, allerdings sind Reserveteams nicht für den Westfalenpokal zugelassen. Die Stadtlohner hatten daher gehofft, den Platz einnehmen zu dürfen. Was nun offiziell der Fall ist.

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In dieser Saison war und ist die Ermittlung der Teilnehmer aufrund des Saisonabbruchs im Zuge der Coronakrise nicht einfach. Denn in vielen der 29 westfälischen Fußballkreise ist der Kreispokalsieger noch nicht ermittelt. Auch im Kreis Ahaus/Coesfeld stehen die Halbfinalpartien ASC Schöppingen gegen SpVgg Vreden und SG Coesfeld gegen SuS Stadtlohn noch aus. Sie sollen noch ausgetragen werden. Sollte der SuS also den Pokal gewinnen, dürfte der Zweitplatzierte nachrücken.

Stefan Rahsing, Trainer des SuS, zeigt sich glücklich über die Nachricht vom Freitag: „Wir freuen uns riesig darüber, dass die Mannschaft und ihr Umfeld auf diesem Wege zumindest ein Stück weit für die sehr gute Saison belohnt werden.“ Im bisherigen Verlauf des Kreispokals hatte der SuS mit Eintracht Ahaus (Landesliga) und GW Nottuln (Westfalenliga) bereits zwei höherklassige Gegner bezwungen.

Große Kaliber sind bereits qualifiziert

Im Westfalenpokal warten nun noch größere Kaliber. Bislang qualifiziert sind neben dem SuS: SC Preußen Münster (bisher 3. Liga), SC Verl, SV Rödinghausen, SF Lotte, SV Lippstadt 08, TuS Haltern, SG Wattenscheid 09 (alle bisher Regionalliga), SC Wiedenbrück, RW Ahlen, RSV Meinerzhagen, FC Eintracht Rheine, Westfalia Rhynern, Holzwickeder SC (alle bislang Oberliga),Victoria Clarholz, SG Finnentrop/Bamenohl (beide Tabellenführer der Westfalenligen), Preußen Espelkamp, Borussia Dröschede, Wacker Obercastrop, Westfalia Kinderhaus (alle Tabellenführer der Landesligen) sowie RW Kirchlengern, TuS Dornberg, SCV Neuenbeken, FC Arpe Wormbach, SV Attendorn, RW Lüdenscheid, SV Drensteinfurt, Türkspor Dortmund, Erler SV, SW Wattenscheid 08, Vorwärts Wettringen als Tabellenführer der Bezirksligen.

Die Fußballkreise haben nun bis zum 10. September Zeit, ihre Pokalsieger beziehungsweise Teilnehmer für den Westfalenpokal beim Verband zu melden.

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