Die Bauarbeiten am Deventer Weg für das neue Baugebiet in Alstätte dauern länger als geplant. © Markus Gehring
Baugebiet in Ahaus

Tiefbauarbeiten dauern länger: Deventer Weg bis 8. November gesperrt

Die Erschließungsarbeiten für das geplante Baugebiet Deventer Weg in Alstätte dauern länger. Deshalb bleibt die Vollsperrung der Straße bis zum 8. November bestehen. Vermarktung ab Frühjahr.

Bis zum 8. November wurde die Vollsperrung des Deventer Wegs im Kreuzungsbereich Edith-Stein-Straße verlängert. Grund ist laut Stadtverwaltung ein erweiterter Umfang der Tiefbauarbeiten zur Erschließung des Neubaugebiets Deventer Weg (Abschnitt 2) in Alstätte. „Das Grundwasser stand sehr hoch und musste abgepumpt werden. Auch die Verlegung der Versorgungsleitungen gestaltete sich aufwendiger als geplant“, erklärte Stadtsprecher Stefan Hilbring.

Seit dem 23. September laufen die Erschließungsarbeiten für den Kanal- und Straßenbau und Arbeiten zur Umlegung von Versorgungsleitungen für das geplante Baugebiet. „Wir hoffen, dass der Bereich bis zum 8. November wieder verkehrssicher hergestellt ist.“ Die Stadt bittet um Verständnis für die Situation und eventuell entstehende Unannehmlichkeiten.

Regenrückhaltebecken in Teilen fertig

Danach geht der Kanalausbau im Neubaugebiet weiter. Parallel wird ein kleiner Bach umgelegt, ein Regenrückhaltebecken und ein Lärmschutzwall zur B70 errichtet. Das Regenrückhaltebecken sei in Teilen bereits fertig, am Lärmschutzwall laufen die Arbeiten, erläuterte Hilbring.

Eigentlich sei für das Areal kein Lärmschutz notwendig. „Der Wall wird mit Blick auf die Zukunft errichtet. Falls es eine Erweiterung des Neubaugebietes gibt, dann ist der Lärmschutzwall schon vorhanden“, sagt Hilbring. Dadurch, dass bei den Tiefbauarbeiten viel Boden angefallen sei, könne man diesen auf diese Weise kostensparend nutzen, statt ihn zu entsorgen.

52 Baugrundstücke für Einfamilienhäuser und Doppelhaushäften

Die Gesamterschließung ist von der Stadt Ahaus für das Frühjahr 2022 geplant. Im Anschluss daran legen die Stadtwerke die Versorgungsleitungen. „Mit der Vermarktung der Baugrundstücke werden wir wahrscheinlich im Frühjahr/Sommer starten.“

Insgesamt 52 Grundstücke sollen auf der rund 4,6 Hektar großen Fläche entstehen. Der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt Alstätte/Ottenstein gehören davon etwa zwölf Grundstücke. Während die Stadt ihre Grundstücke verkaufen möchte, gibt die Kirchengemeinde ihre auf Erbpacht-Basis ab. Es können dort Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften gebaut werden. Die Grundstücke sind zwischen 240 und 570 Quadratmeter groß.

Schon 290 Interessenten auf der Liste

Interessenten können sich aber schon bei der Stadt melden. Der Fachbereich Immobilienwirtschaft führt eine sogenannte Vormerkliste. Dort können sich Kaufinteressierte unverbindlich und kostenlos eintragen lassen. Sie werden dann informiert, sobald ein Bewerbungsverfahren startet. Das Interesse ist groß. Aktuell stehen schon 290 Bauwillige darauf.

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