Tischler gut in Form

Ahaus "Alle 64 Gesellen des Prüfungsjahrgangs werden übernommen" - die gute Nachricht verkündete Christoph Bruns, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Borken, gleich zu Anfang der feierlichen Lossprechung der Tischlergesellen aus dem Kreis Borken.

29.07.2007, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Nach zehn Jahren sehr harten Konjunkturkampfes ist in den wichtigsten Bereichen des Tischlerhandwerks der Aufschwung angekommen", erläuterte Bruns die positive Nachricht. Im Jahr 2004, zu Beginn der Ausbildung, habe das noch anders ausgesehen. Alle hätten erlebt, dass Arbeitsplätze nicht sicher seien, der Konkurrenz- und Leistungsdruck ständig wachse. Die guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft malten weitere Redner aus: Winfried Tenbrink, Obermeister der Tischlerinnung Ahaus, verband dies mit vielen Dankes- und Grußworten an Ausbilder, Verbände, Sponsoren und Eltern. Jens Spahn, Mitglied des Bundestages, und Gabriele Wahle, stellvertretende Landrätin des Kreises Borken, sahen die positive Entwicklung als Spiegel der Region. Wahle bedauerte sehr, dass sie nur wenige Ausbilder an diesem Tag zu Gesicht bekommen habe. Heiner Farwick, Architekt und Sprecher der Jury "Die gute Form", zeichnete acht Gesellen besonders aus. Sie erhielten Belobigungen oder Preise für ihre Gesellenstücke in den Bereichen Möbel und Türen.

Nach der Lossprechung der 60 Gesellen und vier Gesellinnen wurden noch die drei Jahrgangsbesten ausgezeichnet. Timo Marius Balbach erhielt als Jahrgangsbester den Johann-Heinrich-Riesener-Preis, verbunden mit einer Reise nach Paris. Riesener, gelernter Stuhlmacher aus Gladbeck, hat bis 1789 am französischen Königshof gewirkt. emk

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