Trassenkorridor der Gleichstromverbindung A-Nord steht fest

Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur hat für die Gleichstromverbindung A-Nord den 1000 Meter breiten Trassenkorridor zwischen Wietmarschen und dem südlichen Kreis Borken festgelegt. Auch Ahaus liegt im Korridor.

Ahaus

07.07.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schon im September 2017 informierte Amprion in der Gaststätte Franke in Alstätte über die geplante Gleichstromverbindung A-Nord. Am Modell wurde damals gezeigt, wie die Erdverkabelung baulich abläuft.

Schon im September 2017 informierte Amprion in der Gaststätte Franke in Alstätte über die geplante Gleichstromverbindung A-Nord. Am Modell wurde damals gezeigt, wie die Erdverkabelung baulich abläuft. Jetzt geht es um den Korridor der Trasse. © Christian Bödding

Von Ochtrup aus führt der festgelegte Trassenkorridor zur A31 und bündelt mit dieser in Richtung Süden bis auf Höhe von Gronau-Epe. Nordwestlich von Heek verlässt der festgelegte Trassenkorridor die Bündelung mit der Autobahn und verläuft in Richtung Südwesten. Das gibt die Bundesnetzagentur in einer Pressemitteilung bekannt.

Der Verlauf des Trassenkorridors um Ahaus.

Der Verlauf des Trassenkorridors um Ahaus. © Stadt Ahaus

Wie es weiter heißt, umgeht der Korridor Ahaus westlich, liegt praktisch zwischen den beiden Ahauser Ortsteilen Graes und Wessum, wie auf einer Karte zu sehen ist, und verläuft anschließend östlich an Vreden vorbei und quert die Berkel.

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Östlich des Flugplatzes Stadtlohn-Vreden und nahe der Grenze zu den Niederlanden verläuft der Trassenkorridor westlich von Südlohn bis in das Stadtgebiet von Borken (siehe 8. Lokalseite). Dort verläuft er östlich weiter nach Borken-Burlo.

Trassenkorridor quert Landesgrenze

Der festgelegte Trassenkorridor beginnt in der Gemeinde Wietmarschen und quert die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

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Durch das Kabel soll einmal Energie von den Windparks in der Nordsee nach Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg transportiert werden. Der mögliche Korridor für das Kabel ist einen Kilometer breit. Die eigentliche Trasse wird – samt Schutzstreifen – später einmal rund 35 Meter messen. Am Mittwoch wird Amprion bei einer Veranstaltung in Legden nähere Details bekannt geben.

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