Vom Ersten Beigeordneten zum Bürgermeister

Christoph Holtwisch

VREDEN Seit Dienstag ist er der erste Mann der Stadt Vreden: Dr. Christoph Holtwisch. Vielen ist er schon als Erster Beigeordneter bekannt. Reporterin Anne Winter-Weckenbrock hat mit ihm über seine ersten Amtshandlungen und die "Gefahr" sich auf den falschen Stuhl zu setzen gesprochen.

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 23.10.2009, 12:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dr. Christoph Holtwisch.

Dr. Christoph Holtwisch.

Das Foto meiner Partnerin, das auf dem Schreibtisch steht. Vielleicht auch noch das ein oder andere Bild.

Die ersten Amtshandlungen waren relativ unspektakulär. Ich habe ja die Vorteile des fließenden Übergangs aus meiner Tätigkeit als Erster Beigeordneter, was das Alltagsgeschäft betrifft. Abends aber habe ich als Bürgermeister an der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Marienkirche teilgenommen. Dies ist eine interessante Aufgabe, weil ja auch die Stadt aus städtebaulicher Sicht Interesse an der Entscheidung hat.

Es ist schon ein anderes Bewusstsein, die „volle Letztverantwortung“ zu haben. Aber ich habe schon zuvor die Verantwortung zu einem größeren Teil getragen, so ist es, wie gesagt, der fließende Übergang.

Ich habe eine E-Mail ans Team geschrieben und mich darin für die gute bisherige Zusammenarbeit bedankt und die Hoffnunge geäußert, dass es so weiterläuft. Nichts geht, wenn nicht ein gutes Team hinter einem steht. Das war bisher so und bleibt auch hoffentlich so.

Nein, das kriegen wir hin. Das würde die Gültigkeit der Ratsbeschlüsse aber auch sicher nicht vereiteln, wenn ich auf dem „falschen“ Stuhl sitzen würde.

Zum einen steht bald die Standortentscheidung zur Hauptschulfusion an, die ich ja als Erster Beigeordneter eng begleitet habe. Zum anderen werde ich mich natürlich konzentriert in den Haushalt für 2010 reinarbeiten, den wir jetzt konkretisieren. Zum Dritten möchte ich den Kontakt zu den Unternehmen, sofern noch nicht geschehen, durch Besuche vertiefen.

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