Zwei Milliarden umgesetzt

Ahaus Gemessen an der Entwicklung der Umsatzsteuer, die Unternehmen zahlen müssen, können die Ahauser Firmen auf eine gute Entwicklung blicken. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die jetzt das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) veröffentlicht hat.

14.02.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Düsseldorfer haben untersucht, wie sich die Zahl der umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in den Jahren 2006 im Vergleich zu 2005 in den einzelnen Orten entwickelt hat. Ins Gewicht fielen dabei nur solche Firmen, die Lieferungen und Leistungen von mehr als 17500 Euro pro Jahr vorzuweisen haben.

In diese Gruppe fielen in Ahaus im Jahr 2005 insgesamt 1642 Unternehmen, ein Jahr später waren es mit 1687 deutlich mehr. Laut LDS verbuchten die Ahauser Unternehmen im Jahr 2005 Umsätze in Höhe von 1,914 Milliarden Euro und steigerten diese 2006 auf 2,042 Milliarden Euro - ein satter Zuwachs um 6,7 Prozent wurde hier erzielt. Damit liegen die Ahauser Unternehmen in der Steigerung noch über dem Durchschnitt der Unternehmen im Kreis Borken: Die legten im Vergleich von 2005 zu 2006 um sechs Prozent an Umsatz zu.

Zahlen, die zum Eindruck passen, den auch Werner Leuker, Leiter des Bürgermeisterbüros, hat: "Wir haben einen guten Lauf im Moment." Gut aufgestellt sei die Stadt mit ihren insgesamt 436 Hektar Gewerbefläche, "aber wir lehnen uns nicht zurück", verweist Leuker auf die Planungen mit der Gemeinde Legden für ein Gewergebebiet an der A 31. "Der Standort ist ein Zugpferd", ist er sich sicher. Rückblickend auf die vergangenen Jahre, seien immerhin rund 65 000 Quadratmeter Gewerbefläche veräußert worden, so dass sich durchschnittlich zehn, zwölf Unternehmen angesiedelt haben dürften, rechnet Leuker hoch. Mit positiven Folgen für die Gewerbesteuereinnahmen: Gut 15 Mio. Euro waren es 2006, gut 17 Mio. Euro 2007, für 2008 könne nochmals mit einer Steigerung gerechnet werden. ewa

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