Zwischenlagerung: Nationales Begleitgremium informiert sich in Ahaus

Die Mitglieder des Nationalen Begleitgremiums informierten sich bei einem Besuch des Zwischenlagers Ahaus über das Konzept der sicheren Zwischenlagerung.
Die Mitglieder des Nationalen Begleitgremiums informierten sich bei einem Besuch des Zwischenlagers Ahaus über das Konzept der sicheren Zwischenlagerung. © BGZ
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Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung hat bei einer Veranstaltung des Nationalen Begleitgremiums (NBG) in Ahaus ihre Aufgaben, die Vorbereitungen auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung von Atommüll sowie ihre Kommunikation mit der Bevölkerung erläutert. Wie die BGZ mitteilte, informierten sich die Mitglieder des NBG bei einem Besuch des Zwischenlagers zudem über das Konzept der sicheren Zwischenlagerung.

Forschungsprogramm vorgestellt

Die BGZ müsse die notwendigen Nachweise erbringen, „dass eine verlängerte Zwischenlagerung bis zur Ermittlung eines Endlagerstandorts mit der bestmöglichen Sicherheit von uns erfolgt“, sagte Dr. Ewold Seeba, Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung, bei der Veranstaltung im Ratssaal der Stadt Ahaus.

Die BGZ hat bei einer Veranstaltung des Nationalen Begleitgremiums im Ratssaal der Stadt Ahaus ihre Aufgaben, die Vorbereitungen auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung sowie ihre Kommunikationsaktivitäten vorgestellt.
Die BGZ hat bei einer Veranstaltung des Nationalen Begleitgremiums im Ratssaal der Stadt Ahaus ihre Aufgaben, die Vorbereitungen auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung sowie ihre Kommunikationsaktivitäten vorgestellt. © BGZ

„Unser neues Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung fußt auch auf diesem Dialog und wurde im Mai dieses Jahres hier in Ahaus erstmals vorgestellt. Erst vorgestern waren die damit verbundenen Planungen und Ziele auch Thema des regelmäßig von uns durchgeführten ‚Forum Zwischenlagerung‘“, so wird Ewold Seeba in einer BGZ-Pressemitteilung zitiert.

Dr. Jörn Becker, Abteilungsleiter Zentrale Fachfragen, stellte den Mitgliedern des NBG das BGZ-Forschungsprogramm vertieft vor. Dieses sei die Grundlage, um die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus nachzuweisen, erläuterte Becker.

Austausch mit der Öffentlichkeit ist ein wichtiges Ziel

Dr. Michael Hoffmann, Bereichsleiter für den Betrieb der Zwischenlager, gab zudem einen Überblick über aktuelle Themen und Planungen an den 16 Standorten der BGZ. So bereite die BGZ derzeit den von den Kernkraftwerken unabhängigen Betrieb der Zwischenlager vor.

Burghard Rosen, Abteilungsleiter Presse und Standortkommunikation, gab abschließend einen Überblick über die verschiedenen Kommunikationsaktivitäten der BGZ. Der stetige Austausch mit der Öffentlichkeit, ihre Information über Vorgänge in den Zwischenlagern und die Rückkopplung mit Bürgerinnen, Bürgern und auch Bürgerinitiativen, so Rosen, sei für die BGZ ein wichtiger Unternehmensanspruch und als öffentliches Unternehmen des Bundes auch Teil ihres Auftrags.

Am Tag zuvor konnten sich die Mitglieder des NBG ein eigenes Bild von der Zwischenlagerung machen: Experten der BGZ führten durch das Lager in Ahaus und erläuterten die Prinzipien der Zwischenlagerung.