In drei Etagen dieses Wohnblocks in Bergkamen-Mitte wohnen Westfleisch-Hilfsarbeiter, untergebracht durch eine Leiharbeitsfirma aus Lünen.
In drei Etagen dieses Wohnblocks in Bergkamen-Mitte wohnen Westfleisch-Hilfsarbeiter, untergebracht durch eine Leiharbeitsfirma aus Lünen. Die Hausverwaltung geht dagegen vor. © Marcel Drawe
Prekäre Arbeitsverhältnisse

Umstrittene Wohnungen für Westfleisch: Mein Nachbar, der Leiharbeiter

Wohnungen in Bergkamen wurden zu Unterkünften für Leiharbeiter aus der Fleischindustrie umfunktioniert. Dagegen geht der Hausverwalter vor. Der Verleiher aus Lünen weist Kritik an der Belegung zurück.

Der Schlafplatz kostet knapp 315 Euro monatlich warm – die Miete wird direkt vom Lohn abgezogen, dazu 20 Euro Pfand für Arbeitsschuhe. Leiharbeiter aus Osteuropa sind in drei möblierte Wohnungen in einem 24-Parteien-Haus in Bergkamen-Mitte einquartiert, nach offiziellen Angaben maximal zu fünft.

Haussegen hängt schief

Drei von 24 Wohnungen an Leiharbeitsfirma vermietet

Leiharbeitsfirma: Keine Überbelegung der Wohnung

Sozialstandards für Unterkünfte extern überprüft

Keine Zeitarbeit mehr bei Westfleisch ab April

Über den Autor
Redaktionsleiter
Jahrgang 1973, aufgewachsen im Sauerland, wohnt in Holzwickede. Als Redakteur seit 2010 rund ums Kamener Kreuz unterwegs, seit 2001 beim Hellweger Anzeiger. Ab 1994 Journalistik- und Politik-Studium in Dortmund mit Auslandsstation in Tours/Frankreich und Volontariat bei den Ruhr Nachrichten in Dortmund, Lünen, Selm und Witten. Recherchiert gern investigativ, zum Beispiel beim Thema Schrottimmobilien. Lieblingssatz: Der beste Schutz für die liberale Demokratie ist die Pressefreiheit.
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