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Andreas Heiermann fordert: "Weniger quatschen"

Das Interview

Am Montag Abend tauchte Andreas Heiermann in der Halle Wellinghofen auf. Der Abteilungsleiter der Dortmunder Handballerinnen wollte Präsenz zeigen, nachdem es sportlich zuletzt alles andere als gut lief. Im Gespräch mit Gerd Strohmann erklärt er, welche Botschaft ihm am Herzen liegt.

Dortmund

, 29.01.2014, 12:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
Andreas Heiermann fordert: "Weniger quatschen"

Fordert mehr und härteren Einsatz: Andreas Heiermann

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Wir haben doch fast die ganze Rückrunde noch vor uns, wir haben es noch gänzlich selbst in der Hand. Klar haben wir gerade keine gute Phase, aber deshalb hat doch noch keiner das Ziel aus den Augen verloren.

Ich bin jetzt seit sieben Jahren im Amt, da habe ich eine Menge gelernt. Wenn ich jetzt auch noch unruhig würde, das wäre doch nur kontraproduktiv. Aber wir werden ehrlich und offen miteinander sprechen, da können alle sicher sein.

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Wir müssen mehr, wir müssen härter arbeiten. Ich will nicht sagen, dass das Team nicht fit ist, aber vielleicht hätte mehr gemacht werden können. Wenn ich etwas kritisieren würde, dann vielleicht, ob in der Vorbereitung alles perfekt gelaufen ist. Aber das zu thematisieren bringt uns jetzt auch nicht weiter.

Ja, und wir wussten auch, dass es nicht ganz so einfach wird. Aber es ist doch nicht fair, dies den Trainerinnen gegenüber geltend zu machen. Wir hatten in der ganzen Vorrunde viele Verletzungen, aber auch das will ich nicht als Entschuldigung gelten lassen.

Jeder muss sich fragen, ob er nicht noch mehr für den Erfolg tun kann. Der Appell kann doch nur heißen: Erfolg hat derjenige, der mehr läuft, der mehr arbeitet. Alle müssen sich für das Ziel noch mehr aufopfern.

Die Mannschaft hat wirklich einen guten Charakter. Aber vielleicht ist es manchmal gut, weniger zu labern und mehr zu tun. Da wird mir dann zu viel gequatscht, es wäre besser, sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren.

Ich stehe voll und ganz hinter Mannschaft und Trainer. Meine Botschaft ist: Wir müssen zusammenhalten und uns als Einheit präsentieren. Und die Saison gemeinsam und hoffentlich erfolgreich beenden.

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