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Barna: "Unser Angriff gefällt mir schon gut"

BVB-Trainerin Ildiko Barna im Interview

Der Countdown läuft: Am 10. September starten die Handballerinnen von Borussia Dortmund in die neue Bundesligasaison. Nach vielen schweißtreibenden Wochen in der langen Vorbereitung bei zuletzt 40 Grad Celsius in der Trainingshalle treten die BVB-Frauen am Wochenende bei einem Turnier in Oldenburg an. Gerd Strohmann sprach vorab mit Trainerin Ildiko Barna.

DORTMUND

, 26.08.2016, 10:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Barna: "Unser Angriff gefällt mir schon gut"

Die BVB-Frauen im Trainingslager in Rotenburg.

Erwartet die Truppe nur ein lockerer Test oder eher eine knallharte Prüfung?

Locker ist da gar nichts, da sind mit dem russischen Team HC Lada Togliatti, den Dänen von Skanderborg Handball und Gastgeber VfL Oldenburg schon in der Vorrunde Hammergegner. Das wird eine echte Standortbestimmung, ich hoffe, wir kommen gleich richtig ins Turnier. Aber eines ist klar: Der erste Tag in Oldenburg hat es in sich.

Was erwarten Sie von Ihrer Mannschaft?

Wir möchten zeigen, wo wir stehen. Natürlich haben wir noch zwei Wochen Zeit zum Feinschliff, nach Oldenburg werden wir wissen, wo wir uns noch verbessern müssen.

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Wie weit sind Sie in der Vorbereitung?

Im Angriff sind wir weiter, als ich gedacht habe, das gefällt mir teilweise schon super gut. In der Abwehr haben wir schon noch einiges an Arbeit vor uns, da müssen wir noch an einigen Schrauben drehen, da stimmt die Feinabstimmung noch nicht.

Das kann aber nicht überraschen...

Nein, wirklich nicht. Nadja Nadgornaja sieht Mutterfreuden entgegen, Mira Emberovics ist noch nicht einsatzbereit. Das spielt natürlich alles eine Rolle. Nun müssen andere Spielerinnen in die Rolle in der Deckung hineinwachsen, etwa Carolin Schmele, auch Alina Grijseels. Das braucht seine Zeit, aber ich bin zuversichtlich.

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Ist Mira Emberovics das große Sorgenkind?

Nein, so ist es nicht. Sie hatte eine hartnäckige Entzündung im Achillessehnenbereich, aber sie kann schon wieder laufen, ich hoffe, sie kann nächste Woche ins Programm einsteigen. Sie hat die Nase voll vom Alternativprogramm mit Laufen und Schwimmen. Und auch Nadja Zimmermann macht Fortschritte, aber vor Oktober rechne ich nicht mit ihr, vor allem vor Eins-zu-Eins-Situationen sollten wir sie noch schützen. Aber sie hat eine so tolle Einstellung und brennt darauf, wieder gesund zu sein.

Was hat bisher besonders Spaß gemacht?

Vieles macht Spaß, und es ist eine Freude zu sehen, wie sich Alina Grijseels macht. Sie hat eine tolle Entwicklung genommen, sie hat für ihr junges Alter schon sehr gute Nerven. Auch Bundestrainer Michael Biegler sagte kürzlich, ihr gehöre die Zukunft.

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Welches Fazit möchten Sie nach dem Wochenende ziehen?

Ich möchte vor allem Fortschritte in der Abwehrarbeit sehen. Und ich möchte nach dem Turnier sagen können: Wir sind auf einem richtig guten Weg, wir können mit den Spitzenteams mithalten.

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