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Borussia Dortmunds Bundesligahandballerinnen erwarten „volle Hütte“ zum Heimspiel-Auftakt

BVB-Handballfrauen

In der Frauenhandball-Bundesliga geht Borussia Dortmund gegen Bensheim als Favorit in den Heimspielauftakt. Eine große Kulisse soll dem BVB helfen, den zweiten Saisonsieg einzufahren.

Dortmund

, 13.09.2019, 06:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Borussia Dortmunds Bundesligahandballerinnen erwarten „volle Hütte“ zum Heimspiel-Auftakt

Mit zwölf Toren die erfolgreichste BVB-Spielerin des BVB beim 39:26 in Oldenburg: Die ehemalige Bensheimerin Bogna Sobiech. © BV. Borussia 09 e.V. Dortmund

Die Vorzeichen sind ausgezeichnet, fast schon glänzend. Auch wenn André Fuhr, der Trainer der BVB-Bundesliga-Handballerinnen, diesen Begriff zu Beginn der Saison nicht mag. „Es war ein guter Auftakt mit einem guten Ergebnis, das für positive Gefühle gesorgt hat“, kommententierte Fuhr den 39:26-Sieg im Saisonauftaktspiel beim VfL Oldenburg.

Nun kommt am Samstag (19.30 Uhr, Halle Wellinghofen, Am Lieberfeld 13, 44265 Dortmund) die SG Bensheim/Auerbach in die frisch renovierte Heimspielstätte des BVB. „Um von einem gelungenen Saisonstart zu sprechen, müssen wir gegen Bensheim nachlegen. Noch haben wir längst nicht die Stabilität, um von einem Selbstläufer gegen Bensheim zu sprechen“, so Fuhr.

Gut verstärktes Team

Der zudem vor einem Vergleich zwischen Oldenburg und Bensheim warnt. Bensheim sei ein über Jahre hinaus gewachsenes Team, das an Qualität gewonnen und sich vor dieser Saison wirklich gut verstärkt habe, so Fuhr. Der als Beleg dafür nicht nur den klaren 33:24-Heimsieg gegen Aufsteiger Ketsch anführt, sondern auch die Leistung der beiden neuen Rückraumspielerinnen.

Julia Maidhof (Rückraum rechts) war nicht nur beste Werferin mit 11/4 Toren, sondern wurde von den Fans auch zur Spielerin des Tages gekürt. Ines Ivanok (Rückraum links) kam auf fünf Treffer. Der BVB dürfte also gewarnt sein vor dem Team von Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm, die ihr Team mit acht Neuzugängen verstärkt hat.

Außenseiter gegen Titelaspirant

Und dennoch gilt Bensheim am Samstag als Außenseiter. Und der BVB mit als Titelaspirant. So jedenfalls steht es auf Klubhomepage der Hessinnen. Davon will André Fuhr natürlich nichts wissen. Stattdessen warnt er vor Leichtsinn und erinnert an die knappen Ergebnisse aus dem Vorjahr, als der BVB 28:27 in Bensheim gewann, aber nicht über ein 21:21 in Dortmund hinauskam: „Das sollte uns eine Warnung sein.“

Für zwei Borussinnen wird die Partie gegen die Hessinnen für noch mehr Vorfreude sorgen als für den Rest des BVB. Bogna Sobiech und Merel Freriks wechselten im Sommer aus Hessen nach Westfalen und treffen am Samstag zum ersten Mal auf ihre ehemaligen Teamkameradinnen.

Mit Schwung in die Partie

„Natürlich wird das für zusätzliche Motivation sorgen. Wir haben den Schwung mit ins Training genommen“, meinte Fuhr, der spielerisch an die starke erste Hälfte gegen Oldenburg anschließen möchte: „Da haben wir gut gespielt, stark verteidigt und erfolgreich im Umschaltspiel.“ Die beiden Neuzugänge waren dabei für 17 Treffer verantwortlich. Sobiech verdiente sich mit zwölf Treffern die Bestnote, Freriks kam auf sieben Tore.

Für das erste Heimspiel der Saison erwartet Andreas Heiermann, Abteilungsleiter Handball, „eine volle Hütte“. Dafür habe der BVB die Kooperationsschulen und zahlreiche Kinder- und Jugendteams von Dortmunder Vereinen eingeladen. „Wir wollen Werbung für den Handball machen“, so Heiermann. Der mit etwa 1400 Zuschauern rechnet. Um Staus am Eingang zu vermeiden, appelliert er an die Fans, frühzeitig zur Halle zu kommen. Der BVB hat zwei Kassen geöffnet.

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