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Borussia Dortmunds Handballerinnen: Alles wieder beim Alten

BVB-Handball-Damen

Der souveräne 35:25-Sieg gegen Neckarsulm bringt den BVB zurück in die Spur. Trainer André Fuhr war nach dem Spiel aber nicht gänzlich zufrieden und zeigte Verbesserungspotenzial auf.

Dortmund

, 07.03.2020, 22:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bogna Sobiech war die beste Torschützin für den BVB gegen die Neckarsulmer SU.

Bogna Sobiech war die beste Torschützin für den BVB gegen die Neckarsulmer SU. © Stephan Schuetze

Die Handball-Frauen des BVB haben sich von der ersten Saisonniederlage nicht weiter beeinflussen lassen. Mit dem 35:25 (17:11)-Heimerfolg gegen die Neckarsulmer SU sind sie schnörkellos auf den Erfolgsweg zurückgekehrt.

Es war der Sieg, der zwar auch in der Höhe verdient ausfiel, der aber Trainer Andre Fuhr nicht gänzlich zufrieden zurückließ. Das Spiel seiner Mannschaft war geprägt von starken Phasen, die sich mit eher schwachen Momenten abwechselten. Zu den stärkeren Momenten gehörte die Anfangsphase, in der der BVB schnell von 2:2 auf 9:4 und 13:6 davonzog. Noch überzeugender agierte der BVB direkt nach der Pause, als er sieben Tore in Serie erzielte und von 17:11 auf 24:11 davonzog.

Dünne Personaldecke

Die Dortmunderinnen nutzten in dieser Phase insbesondere die dünne personelle Besetzung der Gäste aus. Bei ihnen machte sich die Belastung der Partie bemerkbar, vor allem in der Rückzugsphase waren sie zu langsam. Der BVB bestrafte diese mit Tempogegenstößen oder erweiterten Gegenstößen und erzielte auf diese Weise viele einfache Tore. Davon profitierten Linksaußen Bogna Sobiech, die mit neun Treffern beste Torschützin wurde, und Asuka Fujita (4).


„Da fehlten uns die zwei K“

Doch das Spiel des BVB bestand eben auch aus Phasen, in denen das Team zu fahrig und unkonzentriert agierte. „Da fehlten uns die zwei K“, stellte Trainer Andre Fuhr fest, „Konsequenz und Kondition.“ Vielleicht lag es an der schon deutlichen Führung, vielleicht auch an den personellen Wechseln, die Fuhr angesichts der Dominanz seines Teams problemlos vornehmen konnte.

Tapferer Gegner

Zumindest sorgten diese Phasen dafür, dass der Gast aus Neckarsulm ein ums andere Mal für seine tapfere Spielweise doch noch belohnt wurde. „Wir haben 25 Tore geworfen, das ist in Ordnung“, stellte Neckarsulms Trainerin Maike Daniels fest. Mit den 35 Gegentreffern war sie indes naturgemäß weniger einverstanden.

Letztlich wurde es ein standesgemäßer Sieg des BVB, der damit seinen Platz an der Spitze verteidigte. Trainer Andre Fuhr merkte aber an: „Es kommen noch schwierigere Aufgaben auf uns zu – und da müssen wir uns noch steigern.“

BVB: Duijndam, Roch - Sobiech (9/4), Dulfer (5), Fujita (4), Smits (4), Weisheitel (2), Freriks (2), Vollebregt (2), Bleckmann (2), Stockschläder (2), Müller-Korn (1), Kockel (1), Zych (1)

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