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BVB bangt um van Kreij - Neuzugang für Zentrale

Probleme im Rückraum

Auf den zusätzlichen Beweis, wie fragil die Besetzung im Rückraum ist, hätte Ildiko Barna gern verzichtet: Nur acht der 19 Treffer, die die BVB-Handballfrauen in Göppingen erzielten, kamen durch Würfe aus der Distanz zustande. Und die Verletzung von Harma van Kreij sorgt nun eventuell für eine zusätzliche Zuspitzung der Situation.

DORTMUND

, 21.02.2017 / Lesedauer: 3 min
BVB bangt um van Kreij - Neuzugang für Zentrale

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Frisch Auf Göppingen und Borussia Dortmund.

Die Niederländerin hat am Dienstagvormittag (21. Februar) in der Praxis von Teamarzt Dr. Dirk Tintrup einen MRT-Termin. „Das Sprunggelenk ist dick, ich hoffe, es ist nichts Schlimmes“, meinte die 23-Jährige am Tag zuvor.

Ausfall wäre ein Schock

Ein längerer Ausfall van Kreijs wäre ein herber Schock für den BVB, denn die Niederländerin ist eine der wenigen Konstanten im BVB-Rückraum. Sie schaffte nicht nur nahtlos den Sprung aus der 3. Liga in die Bundesliga, van Kreij entwickelte sich gar zu einer Führungsfigur, die gesucht wird, weil sie mit ihrer Wurfkraft und Durchsetzungsfähigkeit im Eins-gegen-Eins Abwehrverbände sprengen kann.

Nicht länger kompensieren lässt sich zudem das Fehlen erfahrener Kräfte wie Nadja Nadgornaja oder Caro Schmele. Erstere wird nach ihrer Schwangerschaft kein Risiko eingehen und sich langsam wieder an die hohe Belastung herantasten – ob das noch zu Einsätzen in dieser Saison führt, ist nicht absehbar. Schmele macht nach ihrer Schambein-Entzündung Fortschritte. Die sind aber nicht so groß, dass sie eine schnelle Hilfe sein kann. „Vielleicht kann sie Mitte März wieder richtiges Handball-Training machen“, sagt Trainerin Barna. Und wenn dann eine wichtige Spielerin wie Alina Grijseels mal einen schlechteren Tag erwischt wie am Sonntag beim 19:30 in Göppingen, krankt das gesamte Spiel aus dem Rückraum.

Neuzugang für Zentrale steht schon fest

Kein Wunder, dass der BVB längst die Augen aufhält nach Verstärkungen. Auf der zentralen Position ist man schön fündig geworden, auch wenn die Tinte unter dem Vertrag noch nicht trocken ist und der Name daher geheim bleibt. Die größte Baustelle bleibt die rechte Rückraum-Position. „Linkshänderinnen sind begehrt und wachsen nicht auf den Bäumen“, sagt Abteilungs-Chef Andreas Heiermann.

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Barna hofft erst einmal, dass die klare Niederlage mit den meisten Gegentoren im bisherigen Saisonverlauf eine Ausnahme war. „Wir müssen das schnell abhaken“, sagt sie. Samstag kommt die SG Bietigheim in die Halle Wellinghofen. Der Tabellenführer ist noch ohne Punktverlust und spielt in einer eigenen Liga.

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