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BVB-Frauen erlauben Zuschauer - allerdings weniger als möglich wären

BVB-Handball-Frauen

In der kommenden Woche steht das erste Heimspiel der BVB-Handball-Frauen an. Zuschauer werden dabei sein, allerdings nicht die erlaubten 300. Entscheiden wird das Losglück.

Dortmund

, 02.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
So voll wird und darf es in dieser Saison in der Halle Wellinghofen nicht werden.

So voll wird und darf es in dieser Saison in der Halle Wellinghofen nicht werden. © Stephan Schuetze

Nach dem ersten Bundesliga-Spiel am kommenden Samstag (19 Uhr) bei Aufsteiger HL Buchholz 08-Rosengarten steht nächste Woche Mittwoch (19.30 Uhr) das erste Heimspiel der BVB-Handball-Frauen in der Halle Wellinghofen an. Gegner ist der VfL Oldenburg. Aber wie viele Zuschauer dürfen überhaupt in die Halle, wo gibt es Tickets und welche Maßnahmen musste der BVB auf Anweisung der Handball Bundesliga Frauen (HBF) ergreifen?

? Lassen die BVB-Handball-Frauen in dieser Saison Zuschauer zu? Ja. Erlaubt wären laut Coronaschutzverordnung 300, der BVB wird in Wellinghofen aber zunächst nur 200 zulassen. „Bei uns gilt immer noch safety first“, erklärt Andreas Bartels, stellvertretender Abteilungsvorstand. „Leider sind die Plätze in der Halle noch nicht alle nummeriert“, gibt BVB-Boss Andreas Heiermann zu. Sobald die Plätze nummeriert sind, „wahrscheinlich am 3. Spieltag“, so Heiermann, wolle der BVB wahrscheinlich auch mehr Zuschauer zulassen.

? Wo können Fans die Tickets kaufen? Auf der Homepage der BVB-Handball-Frauen sich Fans am Samstag und Sonntag über eine E-Mai-Adresse für personalisierte Tickets bewerben. „Wir werden dann die 200 Tickets zulosen“, erklärt Bartels. Am Montag werden dann die Fans benachrichtigt, die ein Ticket bekommen haben. Die personalisierten und nicht übertragbaren Karten können dann bei Opel Ebbinghaus (Hagener Straße 152) abgeholt werden. Gästefans werden nicht zugelassen. Die Kosten belaufen sich auf 10 Euro pro Ticket, beziehungsweise 2 Euro für ermäßigte Karten (Studenten, Schüler, Schwerbehinderte, BVB-Mitglieder). Dauerkarten wird es nicht geben.

? Welche Regeln gelten in der Halle? Die Fans werden die Halle in verschiedenen Zeitkorridoren betreten, die der BVB nach dem Ticketverkauf bekannt geben will. Überall in der Halle muss ein Mund-Nasenschutz getragen werden, außer der Fan sitzt auf seinem ihm zugewiesenen Platz. In der Halle werden keine offene Getränke oder Speisen verkauft, auch Alkohol wird nicht angeboten.

? Wie nah dürfen die Fans den Handballerinnen kommen? „Die ersten Reihen zum Feld hin werden frei gelassen“, erklärt Heiermann, es wir also keinen Kontakt zwischen Spielerinnen und Fans geben.

? Gilt das auch für Champions League Spiele? Bei den internationalen Spielen, die in der Helmut-Körnig-Halle ausgetragen werden, gelten die gleichen regeln. Der BVB will zu diesen Spielen voraussichtlich 300 Zuschauer zulassen.

? Wird es wieder einen Online-Livestream geben? Ja. Fans, die keine Tickets bekommen haben, können die Spiele auf sportdeutschland.tv verfolgen.

? Welche Vorgaben gibt seitens der Liga? Die HBF hat ein offizielles Hygienekonzept mit allgemeinen Verhaltensregeln veröffentlicht. „Das ist die Grundlage“, erklärt eine Sprecherin der HBF. In der ersten Liga haben sich die Vereine zusätzlich dafür entschieden, verpflichtend spieltagsbezogene Testungen durchzuführen.

? Wie oft werden die Spielerinnen auf eine Coronainfektion getestet? Vor jedem Spiel. Wenn am Samstag oder Sonntag gespielt wird, wird in der Regel am Dienstagabend oder am Mittwochmorgen getestet. „Unsere Spielerinnen werden am Donnerstag vor dem ersten Bundesligaspiel nochmal getestet“, berichtet Andreas Bartels. Die Kosten für die Tests tragen die Vereine.

Was passiert bei einem positiven Coronafall? Wie es bei einem positiven Corona-Test weitergeht, „muss einfach von Einzelfall zu Einzelfall entschieden werden“, erklärt die HBF, die bei einem nicht alleine entscheiden kann: Die Entscheidungsgewalt liegt bei einem positiven Corona-Fall auch immer beim jeweiligen Gesundheitsamt. Ein positiver Test muss also nicht immer gleich eine Spielabsage bedeuten. „Die Behörden werden dann entscheiden, wer alles in die Quarantäne muss“, erklärt abschließend die HBF.

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