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BVB-Frauen ziehen nach 33:24 über den Frankfurter HC ins Viertelfinale ein

Handball: DHB-Pokal

Mit einem 33:24 über den Frankfurter HC sind die Damen des BVB am Samstag in die nächste Runde des DHB-Pokals eingezogen. Doch so deutlich, wie das Resultat klingt, war es anfangs nicht.

Dortmund

, 03.11.2018 / Lesedauer: 2 min
BVB-Frauen ziehen nach 33:24 über den Frankfurter HC ins Viertelfinale ein

Johanna Stockschläder steuerte zwei Treffer für den BVB bei. © Peter Ludewig

„Sie haben uns das Leben sehr schwer gemacht“, sagte Dortmunds Trainer Gino Smits nach der Achtelfinal-Partie beim Drittligisten aus Brandenburg. Der Niederländer sah „sehr engagierte“ Spielerinnen aus Frankfurt an der Oder.

Erst in der 21. Minute des ersten Durchgangs schaffte es seine Sieben, den Frankfurterinnen ein wenig zu enteilen. Johanna Stockschläder stellte mit ihrem Tor zum 14:9 die erste Fünf-Tore-Führung der Borussinnen her. Beim Halbzeitpfiff stand ein 18:14 für den Bundesligisten auf der Anzeigentafel der Brandenburg-Halle. Zufrieden war Trainer Smits mit dem Auftritt seines Teams in Halbzeit eins aber nicht. „Wir waren in der Abwehr zu passiv, haben uns zu viele technische Fehler geleistet“, sagte er.

Der BVB zündet den Turbo

Auch nach Wiederanpfiff der Partie sahen die Zuschauer ein weitestgehend ausgeglichenes Spiel. Dass ein Bundesligist beim Drittligisten gastierte, war spielerisch nur in Teilen zu erahnen. Nach einer 21:16-Führung für die Dortmunderinnen (34.) kamen die Frankfurter fünf Minuten später bis auf 20:23 heran. Dann aber zündeten die Schwarzgelben den Turbo. Nadja Mansson stellte mit 27:20 (45.) die größte Führung der Borussia her.

„In den letzten 15 Minutenhaben wir über die bessere Kondition das dann ordentlich gemacht“, sagte Smits und so bejubelte er einen am Ende dann doch noch deutlichen 33:24-Sieg.

Es wurde niemand geschont

Geschont hatte der 54-Jährige keine seiner Spielerinnen. „Wir brauchen jede, wir spielen so intensiv“, so Smits. Seine Sieben brauche den „Rhythmus für die nächsten zwei Englischen Wochen, sodass beim Drittligisten jeder gefordert war. „Eine zweite Garnitur gibt es bei uns nicht“, stellte der Übungsleiter klar.

BVB: Duijndam, Woltering, Ten Holte - Grijseels (5/2), Weisheitel (2), C. Müller (5/1), A. Müller (2), Kockel (2), Einarsdottir, Stockschläder (2), van Kreij (2), Huber (3), Mack, Fujita, Mansson (2), Bleckmann (5)