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BVB gegen Oldenburg: Nach Holperstart läuft es in Halbzeit zwei deutlich besser

BVB Handball-Frauen

Endlich wieder mit Fans, endlich wieder ein Heimspiel der BVB-Handballerinnen vor Zuschauern in Halle Wellinghofen. 200 Fans sahen das Heimspieldebüt des Deutschen Meister Borussia Dortmund gegen VfL Oldenburg.

Dortmund

, 08.09.2021, 21:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Besonders in Halbzeit eins mussten Merel Freriks und ihre Borussinnen gegen Oldenburg hart kämpfen.

Besonders in Halbzeit eins mussten Merel Freriks und ihre Borussinnen gegen Oldenburg hart kämpfen. © Ludewig

Und sie sahen ein Spiel mit zwei komplett unterschiedlichen Hälften, das der BVB am Ende souverän und verdient mit 30:20 (14:12) gewann. Nach einer mühsamen ersten Hälfte folgte in Halbzeit zwei eine erhebliche Leistungssteigerung. Erfolgreichste Werferinnen des BVB war Linksaußen Jennifer Gutiérrez Bermejo mit sieben Treffern. „Sicherlich“, so Borussen-Coach André Fuhr „war es zwischenzeitlich mal knapp, am Ende haben wir aber mit zehn Toren gewonnen und die zwei Punkte mitgenommen. Und am Ende wird abgerechnet.“

Ganze fünf Minuten bis zum 4:2 durch Jennifer Gutiérrez Bermejo lief es so, wie es sich die Fans und auch der Trainer wohl vorgestellt haben. Das war’s dann aber auch schon. Beim BVB war danach schlichtweg der Faden gerissen. Das stark geschwächte Team aus Norddeutschland (drei Spielerinnen waren in Quarantäne) traf durch Rückraum-Mitte-Spielerin Pichlmeier gegen eine verdutzte und phasenweise übereifrige BVB-Abwehr nach Belieben. Kaum zu glauben.

6:9-Rückstand des Meisters

Nach drei Pfosten-Treffern und der zweiten Zweiminuten-Strafe für Alina Grijseels (eine davon durch einen Wechselfehler) lag der BVB in Minute 18 mit 6:9 zurück, glich dann aber drei Minuten vor der Pause zum 11:11 durch Dana Bleckmann aus. Ein ganz wichtiger Treffer in dieser hektischen Partie. Als Alina Grijseels mit dem Pausenpfiff per Siebenmeter zum 14:12 traf, war die BVB-Welt zumindest vom Resultat her wieder in Ordnung. „Wichtig war, dass wir die Partie bereits vor der Pause gedreht haben“, kommentierte André Fuhr die Situation.

Offensichtlich hatte der Coach („jeder hat gesehen, dass ich mit der 1. Hälfte nicht zufrieden war“) in der Kabine die richtigen Worte gewählt. Denn nach der Pause war der BVB kaum wiederzuerkennen. Merel Freriks erhöhte nach wenigen Sekunden auf 15:12, zum ersten Mal an diesem Abend führte der BVB mit drei Toren. Als Alina Grijseels nach sieben Minuten im zweiten Durchgang zum 19:14 und drei Minuten später zum 20:14 traf, war eine Vorentscheidung gefallen.

Überlegenheit ausgespielt

Die restlichen 20 Minuten sind schnell erzählt. Endlich spielte der BVB seine Überlegenheit aus, führte drei Minuten vor Schluss stand es 27:19, quasi mit dem Schlusspfiff sorgte dann Tina Abdulla mit ihrem vierten Treffer zum 30:20-Endstand.

Samstag ist Champions League

Jetzt gilt die Konzentration der Borussinnen der Champions League: Am Samstag empfangen sie um 16 Uhr in der Helmut-Körnig-Halle den ungarischen Vertreter FTC Cargo-Rail Hungaria. Es gelten die gleichen Bedingungen wie beim Supercup oder jetzt beim Heimauftakt. Die Tickets sind bis Freitag, 16 Uhr, per E-Mail unter handballtickets@bvb.de vorzubestellen. Es gibt natürlich auch eine Tageskasse.

BVB: Kohorst, ten Holte; Grijseels (4), van Zijl, van der Heijden (2), Bleckmann (2) Ronning (1), Zschocke (3), Kücükyildiz (1), Gutiérrez Bermejo (7), Moreno, Abdulla (4), Berger (2), Freriks (4), Sando.

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