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BVB-Handballerinnen besiegen Frankfurt/Oder mit 32:24

Weiter im Rennen

DORTMUND Noch ist der Abstieg nicht besiegelt, noch darf geträumt werden. 32:24 (13:10) besiegten die Handballerinnen von Borussia Dortmund am Samstag Nachmittag FHC Frankfurt/Oder, die letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt wurde bravourös genutzt.

von Von Gerd Strohmann

, 06.03.2010, 18:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Starke Leistung: BVB-Torfrau Inge Roelofs.

Starke Leistung: BVB-Torfrau Inge Roelofs.

Und diesmal war es Inge Roelofs, die mit Lob nur so überschüttet wurde. 22 Würfe, eine sensationelle Quote, wehrte die Niederländerin im BVB-Tor ab, wann immer das Team auch nur leicht zitterte, war sie der Sturm in der Brandung, die Ostdeutschen wollten mehrfach fast verzweifeln. "Eine starke Torfrau ist im Handball die halbe Miete", betonte der BVB-Trainer später, Inge Roelofs war sogar mehr als das. Und so waren die Borusinnen spätestens ab der 20 Minute eigentlich spürbar auf der Siegerstraße.  Vielleicht hatten die Frankfurterinnen ja auch nicht mit soviel Gegenwehr mehr gerechnet, zumindest schienen sie ein wenig überrascht, mit wieviel Leidenschaft die Schwarzgelben dieses Spiel noch einmal aufnahmen. 

Und es waren die Etablierten, die die Verantwortung übernahmen und das Team zum überraschenden Erfolg führten. Allen voran Dagmara Kowalska, die neun Treffer erzielte und in den kritischen Momenten die Mannschaft führte. Bravourös unterstützt von Zuzana Porvaznikova, die zielstrebig immer wieder den Abschluss suchte. "Die Borussia hat heute sicher nicht wie ein Absteiger gespielt", meinte Frankfurts Trainer Dietmar Schmidt und rühmte den bedingungslosen Willen des BVB, dieses Spiel zu gewinnen.  BVB-Trainer Wilke nahm den Ball gern auf. "Die Mannschaft hat erstklassig gefightet und stets an sich geglaubt, ein großes Kompliment an alle.

Mal sehen, was jetzt vielleicht noch möglich ist." Am nächsten Mittwoch müssen sie schon wieder auflaufen, gegen Leipzig, den amtierenden deutschen Meister. Aber wer an sich glaubt, kann auch kleine Wunder schaffen.