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BVB-Handballerinnen spielen Mainz an die Wand - und holen sich den ersten Titel der Saison

BVB-Handball-Frauen

Die BVB-Handball-Frauen gewinnen in Mainz überlegen 39:21, in Hälfte eins kassieren die Borussinnen nur vier Gegentore. Der BVB bleibt also weiter ungeschlagen - und holt sich einen Titel.

Dortmund

, 26.01.2020, 18:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Inger Smits war mit sieben Treffern beste Werferin der Borussinnen.

Inger Smits war mit sieben Treffern beste Werferin der Borussinnen. © BV. Borussia 09 e.V. Dortmund

Da ist er: Die BVB-Handballerinnen haben sich den ersten inoffiziellen Titel der Handball-Saison geschnappt. Der Begriff „Herbstmeister“ passt ob des Bundesliga-Terminkalenders der Frauen-Bundesliga nicht ganz, aber durch den 39:21 (21:4)-Sieg bei Abstiegskandidat Mainz 05 sind die Borussinnen, die immer noch ungeschlagen an der Tabellenspitze thronen, vorzeitig Hinrunden-Meister geworden. „Darauf können wir stolz sein“, sagte Trainer André Fuhr nach dem Abpfiff am Sonntagabend in Mainz.

„Wir“, fasste Fuhr zusammen, „nehmen hier 21 Gegentore und zwei Punkte mit, alles andere wäre zu viel analysiert.“ Womit der BVB-Trainer in der Sporthalle Wiesbaden auch Recht hatte.

„Überragende“ erste Halbzeit der BVB-Handball-Frauen

Die Geschichte des Spiels ist nämlich schnell erzählt: Rechtsaußen Kelly Vollebregt bejubelte nach vier Minuten das 1:0 für die Borussinnen, die mit Ausnahme von Isabell Roch für Rinka Duijndam im Tor mit der gewohnten Startaufstellung ins Spiel gingen. Von Minute vier an war klar, dass zwischen dem BVB und Mainz Welten lagen. Die Bewegungen der Mainzer waren sowohl im Angriff als auch in der Abwehr – gelinde gesagt – viel zu langsam.

Dass sich die qualitativ bärenstarke Auswahl der Dortmunderinnen gegen einen Gegner wie Mainz zwar nicht mit Ruhm bekleckern konnte, war schon vor Anpfiff klar, trotzdem war die erste Hälfte, die der BVB mit 21:4 für sich entschied, nahezu perfekt - laut André Fuhr „sehr gut“, Andreas Bartels nannte sie „überragend“, auch Torhüterin Isabell Roch befand: „Wir sind sehr gut gestartet.“

BVB-Handballerin Merel Freriks muss ein paar Tage pausieren

Durch starke Paraden von Isabell Roch und gute Blöcke der Borussinnen kam Mainz in der gesamten ersten Hälfte bei 21 Torwürfen nur auf vier Tore – und so auf unterirdische 19 Prozent Wurfquote. Fuhr, der in der ersten Hälfte das ein oder andere Mal die konzentrierte Abwehrleistung seiner Damen beklatschte, verteilte nach und nach die Spielanteile. Einzig Kreisläuferin Merel Freriks suchte man auf der Platte in Mainz vergebens. Die Holländerin muss zehn Tage lang pausieren, ihr Außenbandanriss sei laut Bartels „doch schwerer als zunächst gedacht“. Die Schwarzgelben erhöhten bis zum Halbzeitpfiff auf 21:4.

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Mainz 05 gegen Borussia Dortmund

Die BVB-Handball-Frauen schlagen Mainz 39:21.
26.01.2020
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Mainz 05 gegen Borussia Dortmund© BV. Borussia 09 e.V. Dortmund
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200126-FSV Mainz 05 vs BVB-Handballdamen; Saison 2019/20; 1. Bundesliga, Spiel 12/34,Sporthalle Wiesbaden am Elsäßer Platz, Klarenthalerstr. 28, 65197 Wiesbaden© BV. Borussia 09 e.V. Dortmund

„Wir standen hinten hervorragend, hatten eine überragende Torwartleistung“, lobte Fuhr seine Auswahl. In Durchgang zwei ließ die Konzentration der Borussinnen etwas nach, Mainz „hielt“ den Rückstand, nach 43 Minuten stand es 27:10 für den BVB. Die Mainzer bewegten sich vorne jetzt schneller und wurden aus dem Rückraum gegen die mittlerweile im Tor stehende Yara ten Holte treffsicherer – die Konsequenz: Hälfte zwei ging nur hauchdünn mit 18:17 an den BVB, durch die starke erste Hälfte holten die Dortmunder Handballerinnen die zwei Punkte mit 39:21 aber sicher nach Hause. „Für die zweite Hälfte haben wir uns sicher etwas anderes vorgenommen“, kommentierte Fuhr Durchgang zwei.

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Mainz drückt dem BVB im Titelkampf die Daumen

Unter dem Strich bleiben die Borussinnen weiter ungeschlagen – und wollen das am letzten Hinrunden-Spieltag gegen Schlusslicht Ketsch am kommenden Samstag in Wellinghofen auch bleiben. Auch aus Mainz werden offenbar die Daumen dafür gedrückt – Mainz-Torhüterin Kristin Schäfer wünschte den Borussinnen zum Abschluss des Handball-Tages noch viel Erfolg im Titelkampf: „Mich freut es, dass diese Saison mal jemand anders an der Spitze steht. Ich drücke die Daumen, dass das auch am Ende so sein wird.“

BVB: Roch, Duijndam, ten Holte - Grijseels (4), Weisheitel (4), Müller-Korn, Smits (7), Stockschläder (2), Dulfer (4), Fujita (4), Vollebregt (5), Bleckmann (3), Zych, Sobiech (6/2)
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