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BVB-Handballerinnen verteidigen in Buxtehude die Tabellenführung in der Bundesliga

BVB-Handball-Frauen

Borussia Dortmunds Handball-Damen müssen sich den Sieg auf fremdem Boden hart erarbeiten. Doch am Ende steht für das Team von Trainer André Fuhr ein 31:25 (14:11)-Erfolg - und die weiter makellose Bilanz.

Dortmund

, 16.11.2019, 21:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Handballerinnen verteidigen in Buxtehude die Tabellenführung in der Bundesliga

Es wurde gezogen und gezerrt: Der BVB um Kelly Dulfer (M.) hatte in Buxtehude einen schweren Stand. © Stummbillig

Borussia Dortmunds Handballerinnen haben auch nach dem siebten Bundesliga-Spiel eine makellose Bilanz. Der BVB setzte sich am gestrigen Samstag mit 31:25 (14:11) beim Buxtehuder SV durch.

Das Ergebnis fiel am Ende deutlicher aus, als es der Spielverlauf nahgelegt hätte, wie BVB-Trainer André Fuhr zugibt: „Letztlich waren es sicher zwei, drei Tore zu viel.“ Denn Buxtehude leistete vor rund 1000 Zuschauern 60 Minuten lang unermüdlich Gegenwehr.

Treffsichere Sobiech

„Nach der Niederlage gegen Neckarsulm wussten wir, dass Buxtehude alles in die Waagschale werfen würde, um das Ergebnis wieder gutzumachen“, erklärte Fuhr, der einen guten Start seiner Mannschaft sah. Vor allem Linksaußen Bogna Sobiech, am Ende beste Schützin mit neun Toren, bewies ihre Treffsicherheit im ersten Drittel des Spiels: Dortmund führte nach etwas mehr als 20 Minuten mit 13:7.

Die Gastgeberinnen ließen sich davon allerdings nicht unterkriegen. „Sie haben uns vor viele schwierige Aufgaben gestellt und bis zur letzten Sekunde gefightet“, zollte Fuhr dem Gegner Respekt. Der BSV kam immer wieder zurück und glich nach 45 Minuten erstmals aus (21:21) – es wurde richtig spannend.

Dass der BVB trotzdem gewann, erklärte Fuhr so: „Bei uns waren am Ende der Wille und auch die individuelle Qualität größer.“

Starker Schlussspurt

Zusätzlich halfen die Paraden der eingewechselten Isabell Roch, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen: In den letzten sechs Minuten gelang der Borussia ein 6:0-Lauf.

BVB: Roch, Duijndam; Grijseels (3), Weisheitel, Müller-Korn, Kockel, Smits (3), Freriks (3), Dulfer (5), Fujita (2), Vollebregt (6), Bleckmann, Zych, Sobiech (9/4)

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