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27:28 - BVB-Frauen müssen nächste Enttäuschung verkraften

Handball-Bundesliga

Nach der turbulenten Woche mit dem Abgang von Trainer Norman Rentsch müssen die BVB-Handballerinnen gegen Metzingen den nächsten Rückschlag hinnehmen.

Dortmund

, 22.09.2018, 23:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
27:28 - BVB-Frauen müssen nächste Enttäuschung verkraften

Harma von Kreij (M.) war gegen Metzingen mit sechs Treffern beste BVB-Werferin. © Ludewig

Die Dortmunderinnen verloren am Samstagabend ihr Heimspiel gegen den TuS Metzingen mit 27:28 (11:14). Nach drei Spielen wartete der BVB noch immer auf sein erstes Erfolgserlebnis in der Bundesliga.

BVB verkürzt Tor um Tor

In den letzten fünf Minuten der Partie konnten die BVB-Fans unter den 450 Zuschauern in der Herdecker Bleichstein-Halle noch einmal Hoffnung schöpfen. Die Dortmunderinnen verkürzten den Rückstand, den sie der gesamten Partie über nachgelaufen waren, nun Tor um Tor. Fünf Treffer Differenz waren es noch in der 55. Minute, mit 23:28 lag der BVB zu diesem Zeitpunkt zurück.

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Handball-Bundesliga: BVB - TuS Metzingen 27:28 (11:14)

23.09.2018
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der TuS Metzingen.© Ludewig
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der TuS Metzingen.© Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der TuS Metzingen.© Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der TuS Metzingen.© Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der TuS Metzingen.© Ludewig

Danach robbte er sich heran, erzielte Treffer 24, 25, 26 und 27 und hatte zugleich Glück und Geschick, dass den Gästen aus Metzingen in diesen letzten Minuten kaum noch etwas gelingen wollte. Doch nach Harma van Kreijs Treffer zum 27:28-Anschluss waren nur noch 15 Sekunden zu spielen. Die brachte Metzingen - trotz offensiver Dortmunder Deckung - über die Zeit.

Smits lobt die Mannschaft

„Die Spielerinnen haben super gekämpft“, lobte BVB-Interimscoach Gino Smits den Einsatz seiner Spielerinnen, „ich bin stolz auf die Mannschaft“. Nach der turbulente Woche mit dem überraschenden Weggang des Trainers hatte das Team in der Tat eine starke Moral gezeigt. Eine knappe Niederlage gegen Metzingen einschließlich einer spannenden Schlussphase reicht indes nicht als Zeichen, dass sich von nun an alles in eine bessere Richtung dreht.

Zumal die Dortmunderinnen in ihrem Spiel einige Schwächen offenbarten. Ersatzgeschwächt mussten sie das Spiel bestreiten, und das war ihnen 60 Minuten lang anzumerken. Im Angriff gelang es ihnen über weite Strecken nicht, einen kompakten Metzinger Deckungsverband vor Probleme zu stellen. „Wir haben uns, insbesondere in der zweiten Halbzeit, im Angriff schwer getan“, stellte Trainer Smits fest. Noch gut klappte das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis, die Isländerin Hildigunn Einarsdottir nutzte dies zu fünf Toren. Damit wurde sie nach Harma von Kreij zur zweitbesten BVB-Schützin an diesem Tag.

Zu harmlos im Angriff

Doch ansonsten waren die Angriffsbemühungen zu harmlos. Hinzu kam, dass die Dortmunderinnen zu sorglos mit den herausgespielten Chancen umging. „An unserer Chancenauswertung werden wir arbeiten müssen“, kündigt Smits an. Und in der eigenen Defensive ließen sich die Dortmunder teilweise viel zu einfach ausspielen. Oder, wie Smits es formulierte: „Wir haben die Stärken des Gegners nicht in den Griff bekommen.“

BVB: Duijndam, Ten Holte, Woltering; Grijseels (3/1), Weisheitel (1), Müller (2), Einarsdottir (5), Stockschläder, van Kreij (6), Huber (5/5), Mack, Fujita (2), Wulf, Bleckmann (2), Vaszari (1)