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BVB reist zum Tabellenführer Bietigheim: „Schwieriger geht es eigentlich nicht“

BVB-Handball-Frauen

Platz vier ist für die Handballerinnen von Borussia Dortmund außer Reichweite. Jetzt will der BVB zumindest Fünfter werden. Doch am Samstag wartet ausgerechnet der Tabellenführer.

Dortmund

, 03.05.2019 / Lesedauer: 3 min
BVB reist zum Tabellenführer Bietigheim: „Schwieriger geht es eigentlich nicht“

BVB-Spielmacherin Caroline Müller (M.) lenkt in Abwesenheit von Alina Grijseels das Spiel der Schwarzgelben. © Peter Ludewig

Die Woche begann gut für die Bundesliga-Handballerinnen von Borussia Dortmund. Seit Montag ist die frisch renovierte Sporthalle Wellinghofen wieder freigegeben, die Schwarzgelben trainieren nach einem Dreivierteljahr endlich wieder in ihrer sportlichen Heimat. „Das ist gut für uns“, sagte BVB-Trainer Gino Smits am Donnerstag. „Meine Spielerinnen fühlen sich in dieser Halle sehr wohl und freuen sich, zurück in ihrem Zuhause zu sein.“

Der BVB reist am Samstag entsprechend mit einem „positiven Gefühl“ zum Auswärtsspiel nach Bietigheim (19 Uhr). Auch wenn der Tabellenfünfte dort als klarer Außenseiter auflaufen wird. „In der aktuellen Konstellation geht es eigentlich nicht schwieriger“, erklärte Smits mit Blick auf die Tabelle.

Dort rangiert die SG BBM Bietigheim mit 44:2 Zählern nach wie vor auf Platz eins, liefert sich aber mit dem punktgleichen Thüringer HC ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Deutsche Meisterschaft. „Die brauchen jedes Tor“, so Smits. „Wir werden dort von der ersten Sekunde an zweihundert Prozent unter Druck stehen.“

BVB liefert sich Fernduell mit Leverkusen

Kampflos ergeben wollen sie sich bei Borussia Dortmund trotz der schwierigen Ausgangslage allerdings nicht. Zwar ist der vor der Saison anvisierte vierte Platz nur noch theoretischer Natur – der Buxtehuder SV hat bei nur noch drei ausstehenden Partien vier Punkte Vorsprung auf den BVB. Aber „wir wollen zumindest Platz fünf festigen und diesen bis zum Saisonende vor Leverkusen verteidigen“, sagte Smits. „Und dann schauen wir mal, wozu es reicht.“

Die Werkselfen weisen wie Dortmund 25:21 Punkte auf der Habenseite auf und stehen im Fernduell mit der Borussia ebenfalls vor einer Herkulesaufgabe. Der VfL trifft am Samstag auf Bietigheim-Konkurrent Thüringen.

Beim BVB schauen sie aber ohnehin erstmal nur auf die eigene Leistung, und da wollen die Schwarzgelben anknüpfen an die zweiten 30 Minuten gegen die Neckarsulmer SU (24:18). „Unsere Abwehrleistung hat mir sehr gut gefallen. Das hat uns geholfen, aber jetzt müssen wir sehen, ob wir es auch gegen eine Topmannschaft wie Bietigheim so hinbekommen“, sagte Smits.

Alina Grijseels wird dem BVB weiter fehlen

Auch offensiv hat der Trainer des BVB zuletzt eine positive Entwicklung ausgemacht, auch wenn er noch nicht ganz zufrieden ist. „Wir haben es ganz gut gemacht, aber unser Ziel muss es sein, dass das komplette Team eine hohe Quote hat.“ Gerade auch, weil in Alina Grijseels die Topscorerin nach ihrem Bänderriss weiter verletzt ausfällt.

„Meine Rückkehr ist leider noch nicht absehbar“, erklärte die Spielmacherin, die sich derzeit in der Reha befindet. „Ich tue alles dafür, in dieser Saison für den BVB noch einmal spielen zu können“, so Grijseels.

Smits wird also auch gegen den scheinbar übermächtigen Gegner aus Bietigheim improvisieren müssen. „Aber wir fangen auch dieses Spiel bei null zu null“, so der Niederländer. „Wir werden kämpfen und sehen, was am Ende rauskommt.“ Und wer weiß: Vielleicht endet die Woche ja auch so, wie sie begonnen hat: positiv.

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