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BVB verliert erneut - Huber erster Neuzugang

22:30 gegen Thüringer HC

Die beste Nachricht gab es erst nach dem Ende des Spiels, das den erwarteten Verlauf nahm. Der Thüringer HC war für die Bundesliga-Handballerinnen von Borussia Dortmund beim 22:30 (9:16) zwar eine Nummer zu groß, aber der BVB konnte die Verpflichtung von Nationalspielerin Svenja Huber bekanntgeben.

DORTMUND

, 06.04.2016, 22:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB verliert erneut - Huber erster Neuzugang

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.

Von deren Qualitäten gab es für die 600 Zuschauer zuvor mehrere Kostproben. Huber war mit neun Treffern erfolgreichste Torschützin des THC, der sich mit dem Sieg wieder an die Tabellenspitze der Bundesliga setzen konnte. Nicht nur, weil es mit dem Selbstvertrauen der Dortmunderinnen nach drei Niederlagen in Serie zuvor nicht allzu weit her war, kam der amtierende Deutsche Meister für den BVB zur falschen Zeit.

Erfurt unterstreicht Meisterstatus

Die Erfurterinnen zeigten, warum der Meistertitel in den vergangenen Jahren immer nur über sie ausgespielt wurde. Sie waren flinker auf den Beinen, aggressiver in der Abwehr und sicherer im Kombinationsspiel bei hohem Tempo. „Sie haben das clever gemacht, aber immerhin haben wir heute ein paar Tore mehr geworfen und haben kämpferisch nie aufgesteckt“, meinte BVB-Torfrau Clara Woltering, die wie am Samstag beste Dortmunderin war.

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Handball, Bundesliga: BVB - Thüringer HC 22:30 (9:16)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.
06.04.2016
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.© Foto: Ludewig
Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.
Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.
Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.
Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.
Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.

„Es ist keine Schande, gegen sie zu verlieren“, meinte auch Trainerin Ildiko Barna, „leider haben wir ihnen in der ersten Hälfte mit zehn technischen Fehlern aber auch in die Karten gespielt.“ Bis zum 2:1 sah das ganz gut aus beim BVB, doch gegen das variable Offensivspiel der Gäste hielt die Dortmunder Abwehr das Niveau der ersten fünf Minuten nicht. „Sie kamen zu leicht zu ihren Toren“, merkte auch Dortmunds Trainerin nach der Partie an, da reichte oft ein Wackler oder eine Wurf-Finte, um sofort riesige Lücken in die Abwehr zu reißen.

BVB neun Minuten ohne Tor

Und offensiv biss sich Spielmacherin Nadja Zimmermann an der Deckung der Erfurterinnen immer öfter die Zähne aus. Nadja Nadgornaja „erfreute“ sich einer persönlichen Bewachung, im Rückraum rechts war Sally Potocki nur selten durchschlagskräftig, auch vom Kreis und Linksaußen kam zu wenig. Dortmunds Spiel war daher zu ausrechenbar. Nach dem 8:9 (20.) blieb der BVB neun Minuten ohne Tor, mit 9:16 ging es in die Pause.

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So einfach wollten sie sich aber nicht abschießen lassen – Dortmund kämpfte sich heran, von 10:17 kam man auf 18:22 heran, doch dann zog Thüringen das Tempo erneut an, profitierte von weiteren Fehlern und kam am Ende zu einem leichten Sieg.

Huber: "Freue mich auf die Zeit"

Svenja Huber gab eine Klasse-Vorstellung in ihrem neuen Zuhause – das war ihr nach dem Spiel bei der offiziellen Vorstellung als Neuzugang fast ein wenig peinlich. „Ich freue mich auf die Zeit“, meinte sie, „aber meine Konzentration gilt jetzt ganz dem THC. Wir haben noch viel vor.“ Das schwarzgelbe Trikot mit ihrem Namen und der Nummer 30 verschwand daher ganz schnell in der Sporttasche.

BVB: Woltering, Burrekers - Nadgornaja (6), Kramer, Potocki, Vaszari (je 3), Schmele (3/3), Schäfer, Weisheitel, Zimmermann, Ingenpaß (je 1)

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