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BVB zieht in Titelverteidiger Craiova Hammerlos im EHF-Pokal

BVB-Handball-Frauen

Hammerlos für Borussia Dortmund: Der Handball-Bundesligist trifft in der dritten Runde des EHF-Pokals auf SCM Craiova. Der Klub aus Rumänien ist Titelverteidiger im Wettbewerb.

Dortmund

, 23.10.2018, 11:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB zieht in Titelverteidiger Craiova Hammerlos im EHF-Pokal

Alina Grijseels und der BVB treffen auf SCM Craiova. © Peter Ludewig

Am Montag hatte BVB-Trainer Gino Smits noch eine kurze Reise für die nächste Europapokal-Aufgabe gehofft. Am Dienstag folgte dann die Ernüchterung. Der BVB muss in der dritten Runde des EHF-Pokals nach Rumänien reisen. Das ergab die Auslosung am Dienstag in Wien.

Und viel härter hätte es die Schwarzgelben dabei kaum treffen können. In dem Titelverteidiger SCM Craiova erwischte der Handball-Bundesligist wohl eines der schwersten Lose im Wettbewerb. „Wir müssen es nehmen, wie es kommt“, sagte Abteilungsvorstand Andreas Heiermann unmittelbar nach der Auslosung. Sein Wunsch: „Ich hoffe, dass wir dort respektvoll und gastfreundlich empfangen werden.“ Andreas Bartels, stellvertretender Abteilungsvorstand, sagte: „Das ist das schwerste der schweren Lose. Craiova gehört zu den besten Teams in Europa.“

„Leider haben sich meine Wünsche nicht ganz erfüllt“, sagte Gino Smits. „Es ist eine sehr schwierige Aufgabe, verbunden mit einer weiten Reise“, so der BVB-Trainer, der das Los aber auch nicht allzu negativ sehen wollte. „Wir wollen uns ja in Zukunft auf diesem Niveau beweisen. Da ist es besser, wir spielen direkt gegen die Besten, wenn wir schon einen starken Gegner bekommen. So können wir sehen, wo wir derzeit stehen.“

BVB startet mit Heimspiel

Die Borussia wird das Hinspiel zunächst zu Hause bestreiten. Da am 10. November die Bundesliga-Fußballer des BVB den FC Bayern München empfangen, ist schon jetzt klar, dass die Handballerinnen auf den 11. November (Sonntag) ausweichen müssen. „Parallel zu den Fußballern können wir das Rahmenprogramm nicht gewährleisten“, sagte Heiermann.

Eine Rückkehr nach Hamm dürfte damit fast ausgeschlossen sein, weil für den 11. November die Zweitliga-Partie des ASV Hamm-Westfalen gegen Wilhelmshaven terminiert ist. Die Verantwortlichen kümmern sich nun um einen alternativen Standort. Favorit dürfte die Ischelandhalle in Hagen sein. Das Rückspiel findet eine Woche später dann in Craiova statt.

„Dass wir zunächst ein Heimspiel haben, sehen wir durchaus positiv“, sagte Bartels. Es gehe bei Null los, „da werden wir sicherlich wieder eine tolle Unterstützung von unserem Publikum erhalten“. Auch Smits begrüßte die Spiel-Reihenfolge. „Die Stimmung gegen Zalau war schon besonders. Unsere Fans werden die Mannschaft gegen Craiova sicherlich noch einmal so pushen.“

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