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Drei Neue für Barna - Schmele soll bleiben

BVB-Handballdamen

Die Arbeit ist erledigt, nun muss nur noch der Doktor Grünes Licht geben. "Die Zusagen von drei neuen Spielerinnen liegen vor", sagt Ildiko Barna, "nun warten wir nur noch auf das Ok nach der ärztlichen Untersuchung". Darüber hinaus soll Carolin Schmele bei den BVB-Handballdamen verlängern.

DORTMUND

, 04.04.2017, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Drei Neue für Barna - Schmele soll bleiben

Soll auch künftig für die BVB-Frauen auf Torejagd gehen: Die lange verletzte Carolin Schmele (l.).

Viele Gespräche und intensive Verhandlungen liegen hinter der BVB-Trainerin und Andreas Heiermann, dem Abteilungsleiter der Handballerinnen von Borussia Dortmund. Nun sei der BVB für die neue Saison „gut aufgestellt“, betonte Ildiko Barna im Gespräch mit dieser Zeitung. „Ich gehe davon aus, dass wir mit einem guten und größeren Kader in die nächste Runde gehen können“.

Noch keine Namen nennen

Auf der Liste der Neuzugänge stehen zwei Rückraumspielerinnen und eine Linksaußen. Namen will Ildiko Barna erst verkünden, wenn die Tinte unter den Verträgen trocken ist, soviel aber will sie schon verraten: „Es handelt sich um zwei junge und talentierte ausländische Nationalspielerinnen, die sich sicher noch formen lassen, und eine deutsche Spielerin, die ihre Stärken vor allem auch in 1-zu-1-Situationen hat, zuletzt aber nicht immer das Vertrauen ihres Trainers hatte“.

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Die BVB-Trainerin wird es ihr schenken. Wie sie auch derzeit intensiv bemüht ist, Carolin Schmele weiter an die Borussia zu binden. Der Pechvogel dieser Saison, die Rückraumspielerin fällt seit fünf Monaten mit einer Schambeinentzündung aus, soll auch künftig das schwarzgelbe Trikot tragen. „Caro ist entschlossen, sich zurückzukämpfen“, sagt Ildiko Barna, „und ich möchte sie gern behalten. Sie kann Dinge, die nicht alle können“.

Auch Nadgornaja vor Comeback

Und mit der Vertragsverlängerung von Carolin Schmele würde sich vor allem der in dieser Saison doch arg schwächelnde Rückraum wieder füllen. Denn auch bei Nadja Nadgornaja stehen längst alle Signale auf ein Comeback. 

 

Die ersten medizinischen Tests an der Universität Dortmund hat die junge Mutter, das Kind ist gut drei Monate alt, hinter sich. Der Plan steht, auf dem Programm stehen Ausdauer- und Krafttraining, bevor es an die Arbeit in Sachen Schnelligkeit geht. „Wir werden mit Nadja kein Risiko eingehen“, sagt Ildiko Barna. Pünktlich zur Vorbereitung auf die neue Saison soll die 28-Jährige, die sich auch für die WM im Dezember in Deutschland empfehlen will, dann topfit wieder einsteigen.

Zimmermann ohne Furcht

Nicht ausgeschlossen, dass dann auch Nadja Zimmermann weiter mit von der Partie ist. Die mittlere Rückraumspielerin fürchtet sicher nicht die neue Konkurrenz durch Caroline Müller, die aus Oldenburg zum BVB wechselt. Im Sommer wird die 26-Jährige nach dem Master-Abschluss eine Entscheidung treffen, „in Abstimmung mit dem normalen Leben, das dann ja auf mich wartet“. Ildiko Barna könnte sich sehr gut eine Standby-Lösung vorstellen. Und damit wäre wieder ein Stück mehr Arbeit erledigt.

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