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Ergebnisse sind da - BVB-Frauen müssen nochmal zum Corona-Test

BVB-Handball-Frauen

Die BVB-Handball-Frauen mussten sich auf das Coronavirus testen lassen - eine Spielerin von Testspielgegner Metz war Covid-19-positiv. Jetzt sind die Testergebnisse da.

Dortmund

, 18.08.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Neuzugang Tessa van Zijl (r.) und die BVB-Frauen müssen noch einmal zum Corona-Test.

Neuzugang Tessa van Zijl (r.) und die BVB-Frauen müssen noch einmal zum Corona-Test. © Ludewig

Die Erleichterung war Andreas Bartels am Dienstagmorgen anzuhören. „Alle Tests sind negativ“, erklärte der stellvertretende Abteilungsvorstand der BVB-Frauen, schob aber gleich hinterher, dass es am Freitag eine erneute Testreihe geben wird – „um ganz sicher zu gehen.“

Trotzdem heißt es erstmal Durchatmen im Lager der Borussinnen. Nachdem bekannt wurde, dass eine Spielerin des französischen Meisters HB Metz – Testspielgegner des BVB am vergangenen Freitag – positiv auf das Coronavirus getestet wurde, war die Sorge in Dortmund groß. Der BVB hatte sich aus Angst vor einer Infektion bereits vor zwei Wochen entschieden, die Testspiele in Wellinghofen ohne Zuschauer stattfinden zu lassen.

Auch nach den negativen Tests bleibt der BVB vorsichtig: Bis die Ergebnisse der zweiten Testreihe vorliegen, werden die Spielerinnen nur in Kleingruppen im Freien und jede für sich vor dem Laptop mit dem Athletikcoach trainieren.

Außerdem müssen Rückraumspielerin Kelly Dulfer und ihre Kolleginnen zwei Mal am Tag Fieber messen und die Ergebnisse an den Verein schicken. „Die Spielerinnen sollen ein Symptom-Tagebuch führen“, erklärt Bartels. Sobald es einen Verdacht auf eine Infektion gebe, werde sich die betroffene Spielerin in häusliche Quarantäne begeben.

HBF will wohl eine offizielle Regelung vor dem Saisonstart

Offizielle Vorgaben, wie oft und wann Spielerinnen im anstehenden Ligabetrieb getestet werden müssen, gibt es bis jetzt übrigens noch nicht – ein Umstand, bei dem BVB-Chef Andreas Heiermann dringenden Handlungsbedarf sieht: „Mir ist es wichtig, dass die HBF (Handball Bundesliga Frauen) da in Zukunft testet. Man erkennt ja jetzt an unserem Fall, dass man da nicht locker mit umgehen kann“, so der Heiermann, dessen Spielerinnen bisher vor dem Trainingsauftakt und dem Trainingslager in Dänemark getestet wurden.

Eine Idee gibt es von Seiten der HBF wohl schon: In einer Video-Konferenz am vergangenen Freitag hätten laut Bartels alle Bundesliga-Vereine dem Vorschlag zugestimmt, die Teams einmal in der Woche vor jedem Spiel zu testen. Offiziell sei das Ganze aber noch nicht. Die HBF war am Dienstag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Ex-Borusse Gino Smits wird Junioren- Bundestrainer beim DHB
  • Ex-BVB-Trainer Gino Smits (56) wird neuer Bundestrainer der weiblichen Jugend des DHB, betreut unter anderem auch die U18.
  • „Die U-Mannschaften des DHB haben großes Potenzial – das weiter zu nutzen, ist eine reizvolle Aufgabe“, wird Smits in einer DHB-Pressemitteilung zitiert.
  • Der Niederländer war in der Saison 2018/2019 Trainer der BVB-Frauen.
  • Der Vater von BVB-Spielerin Inger Smits musste trotz noch laufenden Vertrages im Sommer 2019 Platz für André Fuhr machen.
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