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Feinschliff in Dänemark: BVB will weiter zusammenwachsen - Vorstand reist ins Trainingslager

BVB-Handball-Frauen

Seit Montag befindet sich Borussia Dortmund im Trainingslager. Im dänischen Herning soll die Mannschaft weiter zusammenwachsen. Gute Nachrichten gibt es dabei von Spielmacherin Alina Grijseels.

Dortmund

, 14.08.2019, 10:32 Uhr / Lesedauer: 2 min
Feinschliff in Dänemark: BVB will weiter zusammenwachsen - Vorstand reist ins Trainingslager

Alina Grijseels sammelte am Wochenende im Testspiel gegen Venlo wichtige Spielpraxis. © Wolfgang Stummbillik

Am Wochenende feierten die Bundesliga-Handballerinnen von Borussia Dortmund noch einen entspannten 38:12-Sieg im Test gegen Cabooter HandbaL Venlo. Am Montagmorgen machte sich der schwarzgelbe Tross dann mit drei Kleinbussen auf den Weg nach Dänemark, wo der BVB bis Samstag sein Trainingslager in Herning abhalten wird. Hinter einem Steuer der Fahrzeuge: André Fuhr.

Der neue Trainer lenkt seit ein paar Wochen auch die sportlichen Geschicke bei der Borussia, und ist mit dem bisherigen Stand der Vorbereitung durchaus zufrieden. „Wir haben in den ersten Testspielen bereits gute Ansätze im Tempospiel gezeigt“, sagte Fuhr nach etwa acht Stunden Fahrt. „Das gehört zu meiner Philosophie, und es ist unser Ziel, das weiter zu forcieren.“ Auch im Trainingslager in Herning, wo neben handballspezifischen und taktischen Einheiten vor allem Teambuilding-Maßnahmen im Vordergrund stehen sollen.

„Der Erfolg beginnt im Herzen“

„Es geht darum, Vertrauen aufzubauen, sich kennenzulernen“, sagte Andreas Heiermann, Abteilungsvorstand des BVB. „Wir haben ja eine komplett neu zusammengestellte Mannschaft und einen neuen Trainer – da gilt es zunächst einmal, eine Einheit zu formen.“ Der Vorstand nimmt sich dabei nicht aus. Gemeinsam mit Andreas Bartels hat sich Heiermann am Dienstag ebenfalls auf den Weg nach Dänemark machen. „Sportlich, da bin ich mir sicher, sind wir top aufgestellt“, so Heiermann. Ihm gehe es aber auch um die Einstellung. „Denn Erfolg beginnt immer im Herzen.“

Daran wollen sie bei Borussia Dortmund also nun auch in Dänemark arbeiten. Was auch im Interesse der Spielerinnen ist. „Wichtig ist im Moment, dass wir uns gerade mit den neuen Spielerinnen einspielen, Laufwege und Absprachen automatisieren, um so die nötige Sicherheit für den Bundesliga-Start zu sammeln“, sagte Alina Grijseels.

Die Spielmacherin ist nach ihrer mehrmonatigen Verletzungspause wieder zurück beim Team und sammelte zuletzt beim Test gegen Venlo erneut wichtige Minuten auf dem Feld. Natürlich werde es noch einiges an Zeit brauchen, bis sie wieder bei 100 Prozent sein wird, sagte Grijseels in Dänemark. „Aber ich bin froh, dass ich nach so langer Pause wieder auf der Platte stehen und erste Spielpraxis sammeln konnte.“

Drei Testspiele gegen dänische Teams

Die Intensität soll nun stetig erhöht werden. Weitere Spielpraxis bieten die Tests im Rahmen des Trainingslagers gegen Holstebro, Aarhus und Odense am Samstag. „Wir werden ihr auf jeden Fall die Zeit geben, die sie braucht, um wieder bei hundert Prozent zu sein“, betonte Andreas Bartels, stellvertretender Abteilungsvorstand. „Für Sie ist es jetzt wichtig, beim Team zu sein und Spielrhythmus zu bekommen. Sie soll in unserem Spiel schon eine zentrale Rolle einnehmen.“

Sie sei sportlich „ein Leuchtturm“ für den BVB, sagt Andreas Heiermann. „Sie identifiziert sich aber auch voll mit dem Verein.“ Dass, so der Vorstand, „wünschen wir uns natürlich bei allen Spielerinnen so.“ In Dänemark soll dahingehend ein weiterer Schritt gemacht werden, ehe am Samstag die Rückkehr auf dem Programm steht. Wieder mit André Fuhr am Steuer.