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Gino Smits übernimmt als Cheftrainer Borussia Dortmund

BVB-Handball-Frauen

Die Nachfolge von Norman Rentsch ist geklärt: Gino Smits übernimmt wird Cheftrainer der BVB-Handballerinnen. Der 54-Jährige will den eingeschlagenen Weg fortsetzen und eigene Akzente setzen.

Dortmund

, 04.10.2018, 17:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gino Smits übernimmt als Cheftrainer Borussia Dortmund

Gibt weiter die Richtung vor: Gino Smits bleibt vorerst bis Saisonende Trainer des BVB. © Ludewig

Zwei Tage vor dem Pokalspiel beim SV Grün-Weiß Schwerin (Samstag, 17 Uhr) hat Borussia Dortmund die Suche nach einem Nachfolger für Trainer Norman Rentsch beendet: Der Handball-Bundesligist überträgt Gino Smits vorerst bis Saisonende die Verantwortung für die erste Mannschaft. Das teilte der BVB am Donnerstag mit. Der 54 Jahre alte Niederländer war erst in diesem Sommer als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums nach Dortmund gekommen.

„Mit ihm können wir unseren Plan umsetzen, schnellen, attraktiven und erfolgreichen Handball zu spielen. Mit Gino werden wir unsere außergewöhnlichen Talente aus dem eigenen Nachwuchs integrieren und entwickeln“, wird Abteilungsvorstand Andreas Heiermann in einer Mitteilung des Vereins zitiert. Smits, der die Mannschaft bereits in der Bundesliga-Partie gegen Metzingen (27:28) betreute, sagte: „Ich habe während der letzten Wochen gemerkt, wie reizvoll diese Aufgabe auf dem Niveau Bundesliga ist. Die Mannschaft, so wie sie gearbeitet hat, hat mir die Entscheidung am Ende leicht gemacht.“

Ob der 54-Jährige auch über die Saison hinaus das Traineramt der Borussia bekleiden wird, ist derzeit noch offen. „Darüber reden wir zu einem gegebenen Zeitpunkt, zumal man ja überhaupt erst einmal abwarten muss, wie es läuft.“ Wichtig war es Smits, auch in Zukunft für den Nachwuchs des BVB verantwortlich zu sein. Organisatorisch soll es in diesem Bereich dennoch kleinere Veränderungen geben. „Das wird sowohl den technischen wie auch den organisatorischen und vielleicht auch personellen Bereich betreffen“, erklärte der Niederländer.

Logischer Nachfolger von Rentsch

Smits scheint nicht nur ob der kaum vorhandenen Alternativen auf dem Trainermarkt der logische Nachfolger des 38 Jahre alten Ex-Coaches zu sein. Vielmehr sind Smits und Rentsch fast schon so etwas wie Brüder im Geiste, verfolgen dieselbe Handballphilosophie mit einem temporeichen und variablen Spiel im Angriff. „Unsere Auffassung von Handball ist sehr, sehr ähnlich“, sagte Smits. „Daher werden wir den eingeschlagenen Weg aus dem Sommer weiterführen. Auch wenn klar ist, dass jeder Trainer natürlich seine eigenen Akzente setzt.“

Jetzt will sich Smits aber erst einmal auf die Bundesliga-Mannschaft konzentrieren und setzt dabei neben handballspezifischen Trainingsinhalten verstärkt auch auf die Kommunikation. „Wir haben ein ganz klares Mannschaftskonzept, und dabei müssen wir die Spielerinnen unterstützen. Sie bekommen Informationen. Jeder muss wissen, was seine Aufgabe ist. Am Ende brauchen wir aber auch Informationen von den Spielerinnen selbst. Nur so können wir unsere Ziele erreichen.“

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