Nächstes Heimspiel der BVB-Handballerinnen: Van Kreij fehlt – Kreisläuferin hofft auf Debüt

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Harma van Kreij fehlt den BVB-Frauen noch. © Ludewig
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Dominik Schlechters Tag könnte aktuell 48 Stunden haben. „Es ist schon eine Herausforderung, alles unter einen Hut zu bekommen“, sagt der Jurist, der bei der Kreisverwaltung Recklinghausen eine Vollzeitstelle bekleidet und „nebenbei“ interimistisch die Bundesliga- und normal die Drittliga-Handballerinnen von Borussia Dortmund betreut. Am Mittwochabend (19.30 Uhr) steht der 32-Jährige in der Halle Wellinghofen wieder an der Seitenlinie, wenn die Schwarzgelben im zweiten Erstliga-Heimspiel der Saison den VfL Oldenburg empfangen.

„Die Oldenburgerinnen haben im DHB-Pokal schon manche ,Großen´ geärgert, die werden um jeden Meter Hallenboden kämpfen, aber es ist schon klar, dass wir nach unserem guten Saisonstart in der Favoritenrolle sind“, sagt Schlechter, der zugibt, die Übergangssituation – der BVB will bis Ende November eine Nachfolge-Lösung auf der Trainerposition präsentieren – durchaus auch genießen zu können, denn: „Ich bin ein junger Trainer, und es ist nicht alltäglich, eine Bundesliga-Mannschaft zu betreuen“.

BVB-Handballdamen muss noch auf van Kreij verzichten

Vier seiner Spielerinnen waren in der Länderspiel-Pause unterwegs und sind gesund und munter und, so der Trainer, „trotz hoher Belastung gut gelaunt“ zurückgekehrt. Harma van Kreij (Bänderverletzung) sei für die Oldenburg-Partie noch keine Option, aber Kreisläuferin Emma Olsson könnte nach ihrer langwierigen Sprunggelenks-Verletzung heute Abend ihr Bundesliga-Debüt für den BVB feiern, nachdem Schlechter sie am vergangenen Wochenende in der „Zweiten“ eingesetzt hatte. Dort gelangen der Schwedin gleich sechs Treffer. „Wir werden sie aber behutsam einsetzen und wollen nichts riskieren“, verspricht der Coach.

Wer die Borussinnen live sehen möchte, sollte sich am Mittwoch auf nach Wellinghofen machen, denn das nächste Heimspiel ist durch die eingeschobene Europameisterschaft erst am 27. November gegen Metzingen. „Unser Ziel ist klar“, verrät Dominik Schlechter, „wir wollen einen guten Abschluss einer turbulenten Phase feiern und die weiße Weste behalten“.