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Siebenmeter-Heldin Woltering, aber BVB lässt gegen Oldenburger Kletten einen Punkt liegen

Handball-Bundesliga

Die BVB-Handball-Damen teilen im Bundesliga-Nachholspiel beim 28:28 (15:14) mit dem VfL Oldenburg die Punkte. Dafür, dass es einer wurde, darf sich das Team bei seiner Torhüterin bedanken.

Dortmund

, 23.01.2019, 22:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Siebenmeter-Heldin Woltering, aber BVB lässt gegen Oldenburger Kletten einen Punkt liegen

Anne Müller und der BVB konnten die Oldenburger Kletten nicht abschütteln. © Schütze

Als die Uhr in der Herdecker Bleichsteinhalle heruntergelaufen war, blickten alle auf Katharina Heinz und Sonja Lenhardt. Die beiden Schiedsrichterinnen berieten sich, ob der gerade gegebene Siebenmeter wirklich ausgeführt werden sollte. Kurz zuvor hatte Alina Grijseels den 28:28-Ausgleich für den BVB geworfen. Reingewürgt trifft es besser. Egal, der Ball war drin, der eine Punkt nach einem turbulenten Spiel zumindest gesichert.

van Kreij hält vor der Linie

Doch wie so oft in dieser Partie ließen sich die Oldenburgerinnen einfach nicht abschütteln. Noch einmal führten sie den Anwurf schnell aus, noch einmal warfen sie auf das verlassene BVB-Tor – doch Harma van Kreij wehrte den Ball wohl vor dem Kreis ab. Danach fiel sie allerdings hinter die Linie, was die Schiedsrichter zum Siebenmeterpfiff veranlasste: „Ich muss es mir nochmal angucken“, sagte Torhüterin Clara Woltering hinterher, „ich glaube aber, dass sie selbst nicht wissen, warum sie den gepfiffen haben.“

Helena Mikkelsen trat an, dem BVB noch mehr wehzutun, als er es in den vorangegangenen 60 Minuten schon getan hatte – doch Woltering wehrte den letzten Wurf des Spiels ab und sicherte das Remis. „Wir wussten, dass es schwer wird, wenn wir Oldenburg das Gefühl geben, dass es hier etwas zu holen gibt“, sagte Trainer Gino Smits, „das haben wir leider getan.“

Engmaschige Deckung

Als Caro Müller in der ersten Hälfte nach 20 Minuten das 12:6 geworfen hatte, da hätten nicht mehr viele auf ein Oldenburger Comeback gesetzt. „Wenn wir so weitergespielt hätten wie in der Anfangsphase, wäre mehr drin gewesen“, stellte Smits fest. Während der BVB in dieser Phase immer wieder mit schnellen und erfolgreichen Gegenstößen auf Gegentore reagierte, hatten die Oldenburger Probleme mit der engmaschigen 6:0-Deckung der Schwarzgelben. Lediglich Myrthe Schoenaker fand hier und da ein Loch in der BVB-Defensive, und hätte Johanna Stockschläder vor Müllers Treffer zum 12:6 ihre beiden Konter genutzt, der BVB hätte noch höher führen können.

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Handball-Bundesliga, 12. Spieltag: Borussia Dortmund - VfL Oldenburg 28:28 (15:14)

Bilder der Handball-Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Oldenburg.
23.01.2019
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Bilder der Handball-Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Oldenburg.© Stephan Schuetze
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So aber sahen die Oldenburgerinnen noch eine Chance – und agierten fortan mit der siebten Feldspielerin. Damit kam der BVB überhaupt nicht zurecht. Nicht nur, dass das Smits-Team mit dem sehr breit angelegten Spiel der Gäste so seine Probleme hatten, sie vergaben auch auf der anderen Seite Chance um Chance, trafen nur noch zweimal aus dem Rückraum.

Oldenburger Kletten bleiben dran

Knapp sieben Minuten nach Müllers Treffer zum 12:6 verkürzte Oldenburgs Angie Geschke auf 14:13. Mit diesem knappen Vorsprung ging es auch in die Pause.

Danach sah es kurz so aus, als könnte der BVB wegziehen, doch mehr als drei Treffer Vorsprung ließen die Oldenburger Kletten nicht zu – und pirschten sich immer näher heran.

Neun Minuten vor dem Ende glichen die Gäste erstmals aus, und als Mikkelsen fünf Minuten vor dem Ende auf 25:24 stellte, da drohte den Borussinnen das Spiel komplett aus der Hand zu gleiten. Doch drei Treffer von Alina Grijseels in der Schlussphase sorgten dafür, dass die Schwarzgelben hinterher nicht komplett enttäuscht waren: „Für mich persönlich ist es ein verlorener Punkt“, sagte Sieben-Meter-Heldin Woltering dennoch, „aber das ist halt Handball, da musst du bis zum Ende fokussiert sein.“

BVB: Duijndam, Woltering, ten Holte - Grijseels (5/1), Müller C. (4), Müller A. (3), Einarsdottir, Stockschläder (4), Fege, van Kreij (4), Huber (5/2), Mansson (1), Wulf, Hausherr, Bleckmann
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