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Stadt Dortmund saniert die Halle Wellinghofen

Für über 2,5 Millionen Euro

Das zähe Ringen um ein schöneres Wohnzimmer für die BVB-Frauen ist beendet. Die Halle Wellinghofen wird im Sommer 2017 "kernsaniert", die Stadt Dortmund investiert mehr als 2,5 Millionen Euro in ein schöneres Zuhause für den Handball-Erstligisten.

DORTMUND

, 14.07.2016, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stadt Dortmund saniert die Halle Wellinghofen

Hier in der Halle Wellinghofen soll es künftig heller, moderner, sauberer sein: Die Stadt Dortmund investiert mehr als 2,5 Millionen Euro in das Wohnzimmer der BVB-Frauen.

Damit ist das Dauerthema zwischen der Handball-Abteilung von Borussia Dortmund, dem Hauptverein und auch der Stadt beendet. „Wir sind rundum zufrieden mit dieser Entscheidung“, sagte Andreas Heiermann im Gespräch mit dieser Zeitung.

Bedingungen nicht länger zumutbar

Die Halle in ihrem jetzigen Zustand war für viele ein Ärgernis, sie genügte längst nicht mehr Erstliga-Ansprüchen. Vor allem die Umkleidekabinen und die hygienischen Bedingungen waren den Spielerinnen längst nicht mehr zuzumuten. Und die Borussia durfte schon diese Saison nur noch mit einer Ausnahmegenehmigung ihre Heimspiele in Wellinghofen austragen.

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Nun steckt die Stadt Mittel in Höhe von 2,5 bis drei Millionen Euro nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz in die Halle. Und Jochen Busch, der Sportliche Leiter der Borussia, freut sich vor allem auch für die treuen Zuschauer. „Es ist wichtig für unsere Fans, dass der Standort hier im Dortmunder Süden bleibt.“

Sanierung soll Ende 2018 fertig sein

„In den Sommerferien 2017 sollen die Arbeiten beginnen“ sagt Andreas Heiermann. Und der Abteilungsleiter ist überzeugt davon, dass alle Auflagen des Deutschen Handball-Bundes (DHB) komplett erfüllt werden. Bis Ende 2018 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

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Der erste Schritt ist bereits gemacht: Schon zu Beginn der neuen Saison wird den Zuschauern eine neue Anzeigetafel geboten. Im Sommer 2016 dann werden dann die anderen Arbeiten in Angriff genommen. „Es muss sich vor allem in Sachen Hygiene einiges tun“, sagt Andreas Heiermann.

DHB-Auflagen erfüllen

Aber es stehen auch noch andere wichtige Dinge auf der Liste der notwendigen Sanierung. So werden vor allem die sanitären Anlagen gründlich „entkernt“, es geht aber auch darum, den DHB-Auflagen nachzukommen. Die neue, moderne Anzeigetafel ist schon da, es müssen noch Fangnetze hinter den Toren angebracht werden, die Beleuchtung muss gründlich überholt werden. Und es ist sicher auch schön, wenn es künftig nicht mehr durchs Dach regnet.

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Außerdem wird es auch darum gehen, die „Gastromeile“ für die Zuschauer deutlich komfortabler zu gestalten. „Die Dortmunder Handball-Gemeinde soll sich künftig in der Halle Wellinghofen richtig wohl fühlen“, sagt Andreas Heiermann. Und schöne Siege werden zum Wohlfühlen sicher noch mehr beitragen.

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