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Suche nach der Rückraum-Frau geht weiter

BVB-Handball

DORTMUND Die Saison wird schwierig, daran mag niemand zweifeln. Aber Borussia Dortmunds Handballerinnen, nach dem Abstieg doch noch in die 1. Bundesliga zurückgekehrt, richten den Blick nach vorn.

von Von Harald Gehring

, 13.07.2009, 19:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neue Bälle für die Vorbereitung: BVB-Trainer Gustl Wilke begrüßte (v.l.) Stella Kramer, Karina Schäfer, Steffi Glathe, Helen Trodler und Torwart-Trainerin Tanja Missner.

Neue Bälle für die Vorbereitung: BVB-Trainer Gustl Wilke begrüßte (v.l.) Stella Kramer, Karina Schäfer, Steffi Glathe, Helen Trodler und Torwart-Trainerin Tanja Missner.

Der BVB setzt auf junge Spielerinnen, aber auch auf erfahrene Kräfte. Tessa Cocx, Zuzana Porvaznikova (wieder fit und voll belastbar), Julia Kunze, Inge Roelofs, „Heimkehrerin“ Stefanie Glathe, aber auch Annika Busch gehören dazu. Junge Spielerinnen wie Stella Kramer (von Beyeröhde), Karina Schäfer (von Blomberg) und Helen Trodler (zuletzt Graz) wurden neu verpflichtet. „Es fehlt noch mindestens eine erfahrene Spielerin“, sagt Busch und gibt sich zuversichtlich: „Wir sind auf dem Weg, das zu realisieren.“ Eine Spielerin für den linken Rückraum wird noch gesucht. Mit Blick auf das erste Meisterschaftsspiel am 5. September daheim gegen Göppingen verfällt Busch nicht in Nervosität. „Einige Vereine haben große finanzielle Probleme, es sind durchaus Spielerinnen auf dem Markt“, sagt Busch, weiß aber auch, dass die Borussen zwar mit einem gesicherten, aber ziemlich schmalen Budget auskommen müssen: „Alles muss finanzierbar sein.“

Jetzt wird erst einmal trainiert, Ausdauer und Athletik stehen in den ersten Wochen im Mittelpunkt. Am Wochenende geht‘s gemeinsam nach Bochum zur Ruhr-Universität. Dort steigt das Kennenlern-Wochenende. Gemeinsame Unterbringung in der Sporthalle ist ebenso angesagt wie die Selbstverpflegung. Zwölf Spielerinnen reisen mit. Gemeinschaftssinn ist gefragt und gefordert. In einer schwierigen Saison kann das nur helfen.