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Vogler spürt Signalwirkung im Aufstiegskampf

Nach dem Sieg

Der zweite Aufstiegsplatz in der 2. Bundesliga ist heiß umkämpft - und der BVB mittendrin. Nach dem 30:29-Sieg in Bensheim Auerbach sieht Trainerin Alice Vogler positive Ansätze für das Restprogramm. Vor allem, da sich die Personallage deutlich entspannt.

DORTMUND

von Von Gerd Strohmann

, 03.04.2012, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Handballerinnen von Borussia Dortmund stehen zur Wahl.

Die Handballerinnen von Borussia Dortmund stehen zur Wahl.

„Wir stehen gut da“, meint Alice Vogler. Das soll nicht kess klingen, aber allzu große Bescheidenheit und Zurückhaltung ist auch nicht angebracht. Denn gerade jetzt, wo es in der Meisterschaft der 2. Bundesliga in die heiße Phase geht, da kann die BVB-Trainerin fast schon wieder aus dem Vollen schöpfen, da sind die langwierigen Verletzungen von Zuzana Porvaznikowa und Stephanie Glathe Geschichte, da kann die junge Mutter Julia Wolf wieder angreifen, da meldet sich auch Magdalena Chemicz wieder gesund im Tor zurück. Das verspricht Gutes, denn gerade am Ende einer strapaziösen Saison kann eine starke Bank den Ausschlag geben. Das schwer und bravourös erkämpfte und erspielte 30:29 in Bensheim Auerbach könnte Signalwirkung haben für ein Happyend. Eine Spur von Genugtuung schwingt bei Alice Vogler mit, wenn sie bemerkt, „bisher hieß es ja immer, wir könnten keine Spitzenteams besiegen“. Können die Schwarzgelben doch, und mit einem kleinen Auge linst die BVB-Trainerin auch auf den Spielplan. Da ist noch jede Menge Fantasie erlaubt, da beharken sich die Aufstiegsaspiranten noch ganz gehörig, „da stehen noch einige heiße Duelle auf dem Plan“.

Das Restprogramm des BVB ist auch nicht gerade ein Spaziergang, mitten im Endspurt warten auf die Schwarzgelben zwei Heimspiele, am 5. Mai gegen den VfL Wolfsburg, am 12. Mai die vielleicht sogar entscheidende Partie gegen den aktuellen Tabellenzweiten Nellingen. Genau die beiden Daten, an denen die BVB-Fußballer Deutscher Meister und Pokalsieger werden können. Geplant ist, die Anwurfzeiten auf 13 Uhr (5. Mai) und 16 Uhr (12. Mai) zu verlegen. Vielleicht kann dann ja sogar doppelt gefeiert werden.