Die BVB-Profis wollen ihre Heimserie gegen Stuttgart ausbauen. © dpa
Borussia Dortmund

09 Fakten: BVB hat Startrekord im Blick – und mit Stuttgart noch eine Rechnung offen

Borussia Dortmund steht kurz davor, einen neuen Klubrekord aufzustellen. Mit dem VfB Stuttgart hat der BVB zudem noch eine schmerzhafte Rechnung zu begleichen. Die 09 Fakten.

01.) Top oder Flop: Dortmund teilte als einziges Team in dieser Bundesliga-Saison noch nicht die Punkte. Das bislang letzte Remis in der Bundesliga datiert vom 20. März 2021 (2:2 in Köln). Seither gab es 15 Siege und vier Niederlagen. Auch in der Champions League gab es für die Schwarzgelben 2021/22 kein Remis (zwei Siege, zwei Niederlagen).

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02.) Abgerutscht in den Tabellenkeller: Stuttgart hat nur eines der vergangenen zehn Bundesliga-Spiele gewonnen (3:1 gegen die TSG Hoffenheim). Der VfB wartet zudem noch immer auf den ersten Auswärtssieg der Saison (drei Remis, zwei Niederlagen). Den bislang letzten Sieg in der Fremde feierten die Schwaben am 33. Spieltag der vergangenen Saison (2:1 in Mönchengladbach). Für Marco Rose war es das letzte Heimspiel als Fohlen-Trainer.

03.) Neuer Startrekord? Die Borussia hat alle sechs Bundesliga-Heimspiele unter Marco Rose gewonnen, den klubinternen Startrekord an Heimsiegen eingestellt und als einziges Team in dieser Bundesliga-Saison zu Hause noch keinen Punkt abgegeben. Dortmund feierte saisonübergreifend sogar zehn Bundesliga-Heimsiege in Serie – eine solche Serie war dem BVB zuvor nur 1994 unter Ottmar Hitzfeld gelungen. Damals wurde mit zwölf Heimsiegen nacheinander der Klubrekord aufgestellt.

04.) 1:5-Debakel und Favre-Entlassung: Der VfB spielte den BVB im vergangenen Dezember beim 5:1 schwindelig. Stuttgart erzielte erstmals bei der Borussia mehr als vier Treffer – Dortmund kassierte im eigenen Stadion in seiner Bundesliga-Historie nie mehr Gegentore. Keine 24 Stunden später musste BVB-Trainer Lucien Favre gehen.

05.) Das Diamantenauge: Sven Mislintat arbeitete über elf Jahre lang beim BVB als Scout (2006 bis 2009), Chefscout (2009 bis 2016) und „Direktor Profifußball und Scouting“ (2017). In dieser Zeit gingen unter anderem die Transfers von Marco Reus, Mats Hummels, Robert Lewandowski, Shinji Kagawa, Ilkay Gündogan, Pierre-Emerick Aubameyang, Julian Weigl, Ousmane Dembele, Raphael Guerreiro, Christian Pulisic und Jadon Sancho teils auf Mislintat zurück.

06.) Verliert Dortmund ohne Haaland den Anschluss? Der BVB kassierte zwei seiner drei Saisonniederlagen ohne Erling Haaland. Der Norweger kam in sechs der elf Bundesliga-Spiele 21/22 zum Einsatz – dabei erzielte er neun Treffer und gab drei Vorlagen. Die zuvor einzige längere Ausfallzeit Haalands hatte Dortmund im Dezember 2020 zu beklagen – damals fiel der Angreifer vier Spieltage lang aufgrund von Knieproblemen aus. Von diesen vier Partien wurde nur eine gewonnen, zweimal ging der BVB als Verlierer vom Platz. Durch diese Schwächephase verlor die Borussia entscheidenden Boden auf die Bayern. Vor Haalands Ausfall betrug der Rückstand auf den FCB vier Punkte (nach dem 9. Spieltag 2020/21), in diesen vier Partien vergrößerte er sich auf acht Zähler.

07.) Jung gegen jünger: Dortmunds mit Top-Talenten gespickte Elf ist im Durchschnitt 25,66 Jahre alt, nur vier Bundesligisten haben jüngere Mannschaften, darunter der VfB Stuttgart (24,64). Bei beiden Klubs kamen 2021/22 schon jeweils drei U-19-Spieler zum Einsatz (Sankoh, Beyaz und Faghir bzw. Moukoko, Bellingham und Reyna).

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08.) Probleme bei gegnerischen Ecken: Beide Teams wurden in dieser Saison schon jeweils viermal im Anschluss an einen gegnerischen Eckball überwunden – das ist der geteilte Ligahöchstwert.

09.) Geburtstagskind: Youssoufa Moukoko feiert heute seinen 17. Geburtstag. Nach zuletzt immer wiederkehrenden Verletzungsproblemen will der BVB-Stürmer nun wieder durchstarten.

Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1993, Dortmunder Junge und Amateurhandballer mit großer Liebe für den Fußball und den Ruhrpott. Studium der Journalistik an der TU Dortmund, nach kurzer Zwischenstation beim Westfälischen Anzeiger in Hamm wieder zurück bei den Ruhr Nachrichten, seit 2020 BVB-Reporter.
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Marvin K. Hoffmann

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