Mats Hummels (r.) steht vor seinem 300. Bundesliga-Einsatz für den BVB. © imago / Team 2
Borussia Dortmund

09 Fakten: Wolfsburg gegen den BVB seit Jahren chancenlos – neuer Rekord winkt

Der VfL Wolfsburg weist gegen Borussia Dortmund eine Horrorbilanz auf. Dem BVB winkt am Samstag ein neuer Bundesliga-Rekord. Für Mats Hummels wird es ein ganz besonderes Spiel. Die 09 Fakten.

01.) Der BVB ist ganz nah dran an den Bayern: Dortmund hat nach zwölf Spieltagen 27 Punkte auf dem Konto und liegt nur einen Zähler hinter den Bayern – in den vergangenen beiden Spielzeiten waren es zu diesem Zeitpunkt fünf bzw. sechs Punkte Rückstand auf Platz eins. Nun geht es gegen Wolfsburg, das unter Florian Kohfeldt in der Bundesliga noch ungeschlagen ist (zwei Siege, ein Remis).

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02.) Dortmunder Auswärtsprobleme: Dortmund feierte zuletzt im siebten Bundesliga-Heimspiel unter Marco Rose den siebten Sieg, zu Hause sind nur die Borussen noch ohne jeden Punktverlust. In der Fremde sieht das etwas anders aus: Mit einer negativen Bilanz (zwei Siege, drei Niederlagen) liegen die Borussen nur im Mittelfeld und holten sieben Zähler weniger als Bayern – beim BVB wechselten sich auswärts in dieser Saison bislang Niederlagen und Siege ab.

03.) Revanche für das Pokalfinale: Im Mai 2015 feierte der VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund den Sieg im Pokalfinale und konnte bei den Feierlichkeiten kaum ahnen, dass dieser Erfolg zu einem Fluch führen sollte. Seitdem trafen die Wölfe zwölfmal in der Bundesliga auf den BVB und holten dabei nur einen Punkt. Eine längere Serie ohne Sieg gab es für den VfL in der Bundesliga-Historie nie.

04.) Historische Torflaute: Die vergangenen sechs Duelle gegen Wolfsburg gewann Dortmund und ist mittlerweile sogar seit neun Partien gegen die Wölfe ohne Gegentreffer – das ist die ligaweit historisch längste Zu-Null-Serie zwischen zwei Klubs. Seit Daniel Didavi am 20. September 2016 bei der 1:5-Pleite des VfL gegen den BVB getroffen hatte, blieb Wolfsburg gegen die Borussen 847 Minuten torlos.

05.) Torhungriger BVB: Trotz des starken Tor-Duos hat Wolfsburg offensiv Probleme, trifft doch sonst so gut wie kein anderer Spieler (Weghorst und Nmecha sorgten für neun der nur 14 VfL-Tore). Da ist Dortmund aus einem anderem Holz geschnitzt, der Tabellenzweite markierte mehr als doppelt so viele Treffer (30) wie der Tabellensechste aus Wolfsburg. Selbst der Ausfall von Erling Haaland brachte nicht den kompletten Bruch – torlos blieb der BVB in den vergangenen vier Bundesliga-Partien ohne ihn nicht und traf dabei immerhin achtmal.

06.) Remis? Nein, danke: Als einziges Team spielte Dortmund noch nicht unentschieden, saisonübergreifend gab es in den vergangenen 20 Bundesliga-Spielen immer einen Sieger (16 Mal den BVB, viermal den Gegner). Letztmals teilte Dortmund die Punkte am 20. März in Köln (2:2).

07.) Gelingt dem BVB ein Rekord? Dortmund gewann die vergangenen sechs Gastspiele in Wolfsburg, sieben Auswärtssiege hintereinander gelangen dem BVB in der Bundesliga noch bei keinem Gegner. Dem VfL droht umgekehrt ein Negativrekord, sieben Heimpleiten in Serie gab es historisch noch nie gegen einen Verein. Außerdem steht ein Jubiläum an: In den 48 Bundesliga-Duellen gegen den VfL Wolfsburg erzielte Borussia Dortmund bislang 99 Treffer, Tor Nummer 100 steht also vor der Tür.

08.) Bricht der Bann? Wout Weghorst traf gegen 16 der 18 aktuellen Bundesligisten, nur gegen Dortmund und natürlich gegen Wolfsburg noch nicht.

09.) Wichtiger Reus und legendärer Hummels: Kapitän Marco Reus ist durch den Ausfall von Erling Haaland für die Borussen noch wichtiger geworden und zeigte auch seinem neuen Trainer, dass auf ihn Verlass ist. Der 32-Jährige schoss den BVB gegen Stuttgart zum Sieg und erhöhte sein Torkonto auf vier Bundesliga-Treffer in dieser Saison. Nun geht es gegen einen Lieblingsgegner, in seinen vergangenen 14 Duellen mit den Wölfen traf Reus zehnmal. Mats Hummels steht zudem vor seinem 300. Bundesliga-Einsatz für den BVB und wäre der erst sechste Spieler, der diese Marke in der langen Geschichte des Vereins knackt: Michael Zorc (463), Roman Weidenfeller (349), Dede (322), Stefan Reuter (307) und Lars Ricken (301) liegen vor ihm.

Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1993, Dortmunder Junge und Amateurhandballer mit großer Liebe für den Fußball und den Ruhrpott. Studium der Journalistik an der TU Dortmund, nach kurzer Zwischenstation beim Westfälischen Anzeiger in Hamm wieder zurück bei den Ruhr Nachrichten, seit 2020 BVB-Reporter.
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Marvin K. Hoffmann

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