2:2 gegen Luzern

DORTMUND Borussia Dortmund ist im ersten Vorbereitungstest über die 90-Minuten-Distanz nicht über ein Remis hinausgekommen. Am Donnerstagabend trennte sich der BVB im Rahmen des Uhren-Cups in Grenchen (Schweiz) mit einem 2:2 (2:1) vom FC Luzern.

von Von Sascha Fligge

, 10.07.2008, 19:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Roman Weidenfeller musste gegen Luzern gerade zu Beginn viel riskieren.

Roman Weidenfeller musste gegen Luzern gerade zu Beginn viel riskieren.

Vor dem Anstoß hatte der BVB Kabinenbesuch bekommen: Stürmer Alexander Frei, der sich nach einem Innenbandteilabriss gerade in seiner Heimat als Solokünstler durch die Mühlen der Rehabilitation quält, kam auf Krücken ins Stadion Brühl.

Was der Torjäger auf dem Rasen anfangs sah, dürfte in ihm keine Euphorie geweckt haben. 30 Sekunden waren gespielt, da hatte Manndecker Mats Hummels einen schweren Stellungsfehler begangen und Luzerns Angreifer Jacopo Ravasi die Kugel ins Netz geschoben – 0:1. Wenig später krachte ein Distanzschuss an die Latte des von Roman Weidenfeller gehüteten Tores.

Federico gleicht aus

Trainer Jürgen Klopp hatte schon am Mittwoch betont, als Konsequenz der physischen Anstrengungen des Trainingslagers und eines Anpassungsprozesses an das komplett umgestellte Programm müssten seine Spieler gegen Luzern „sicher gleich mehrfach den inneren Schweinehund bekämpfen“.

Von der 15. Minute an nahm der BVB – erneut mit einer „flachen Vier“ im Mittelfeld (Kehl und Hajnal bildeten das Zentrum) – zumindest deutlich aktiver am Spielgeschehen teil. Jakub Blaszcykowskis Schuss wurde zwar noch zur sicheren Beute von FCL-Torhüter David Zibung (16.), doch Giovanni Federico (26., Kopfball nach Blaszczykowski-Freistoß) und Florian Kringe (28., Einzelaktion im Strafraum gegen Veskovac) drehten die Partie – 2:1.

Zehn Frische

Der Pausenstand konnte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass Klopps Elf das Zustellen von Passwegen in der Regel konsequent verweigerte und es in der Defensivarbeit nicht schaffte, sich den Schlaf aus den Augen zu reiben. Letzteres galt sowohl für den neuen brasilianischen Innenverteidiger Felipe Santana als auch für Hummels und Antonio Rukavina.

In der zweiten Hälfte bot Klopp nach und nach gleich zehn frische Spieler auf. Den knappen Vorsprung konnte die Borussia allerdings nicht halten. Nachdem sich Rukavina hatte austanzen lassen, schob Davide Chiumiento den Ball an Ziegler vorbei ins Tor – 2:2.  Borussia Dortmund - FC Luzern  2:2 BVB: Weidenfeller (46. Ziegler) - Rukavina, Hummels (46. Subotic), Santana (46. Brzenska), Dede (46. Schmelzer) - Kehl (46. Kruska) - Blaszczykowski (46. Tinga), Kringe (64. Njambe) - Hajnal (46. Sadrijaj) - Federico, (64. Gordon), Valdez (61. Klimowicz) - Tore: 0:1 Ravasi (1.), 1:1 Federico (26.), 2:1 Kringe (28.), 2:2 Chiumiento (67.) - Zuschauer: 6000

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