4:1 gegen Stuttgart: BVB zurück in der Erfolgsspur

Verdienter Sieg

Zwei Pflichtspiel-Niederlagen in Serie hat Borussia Dortmund ohne erkennbare Folgen weggesteckt. Am Sonntag besiegte der BVB den VfB Stuttgart hoch verdient mit 4:1 (2:1). Gonzalo Castro, zweimal Pierre-Emerick Aubameyang und ein Eigentor des Stuttgarters Georg Niedermeier sorgten für einen standesgemäßen Erfolg.

DORTMUND

, 29.11.2015, 17:26 Uhr / Lesedauer: 3 min
4:1 gegen Stuttgart: BVB zurück in der Erfolgsspur

Gonzalo Castro jubelt hier mit Pierre-Emerick Aubameyang und Shinji Kagawa über seinen Treffer zum 1:0.

Daniel Didavi traf für die Schwaben, die nach der Trainerentlassung von Alexander Zorninger nicht wie ein Tabellen-16. aufspielten.

Hummels auf der Bank

Ebenso wichtig wie die Rückkehr auf die Erfolgsspur: Im und um das Stadion herum blieb alles ruhig, mit seinen deutlich ausgeweiteten Personenkontrollen stieß der BVB auf das Verständnis aller Besucher.

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Bundesliga, 14. Spieltag: BVB - VfB Stuttgart 4:1 (2:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart.
29.11.2015
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Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Kurze Einweisung für Mats Hummels, der in Durchgang eins zunächst auf der Bank saß. Er sollte geschont werden.© DeFodi.de
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© DeFodi.de
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Sonntag 29.11.2015, 1. Bundesliga, Saison 2015/2016, 12. Spieltag in Dortmund, BV Borussia Dortmund - VfB Stuttgart, jubel um Pierre-Emerick Aubameyang (BVB) nach seinem treffer zum 4:1 Foto: DeFodi.de +++ Copyright Vermerk DeFodi.de -- DeFodi Ltd. & Co. KG, Wellinghofer Str. 117, D- 44263 D o r t m u n d, sport@defodi.de, Tel 0231-700 500 44, Fax 0231-700 54 90, C o m m e r z b a n k D o r t m u n d, Kto: 36 11 76 100, BLZ: 440 400 37 // BIC COBADEFFXXX // IBAN: DE74 4404 0037 0361 1761 00 // Steuer-Nr.: 315/5803/1864 , USt-IdNr.: DE814907547 - 7% MwSt.© DeFodi.de/Alex Gottschalk (DeFodi.de)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© DeFodi.de
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© DeFodi.de
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Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
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Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
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Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© DeFodi.de
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Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© DeFodi.de
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© DeFodi.de
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Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© DeFodi.de
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Gonzalo Castro jubelt hier mit Pierre-Emerick Aubameyang und Shinji Kagawa über seinen Treffer zum 1:0.© DeFodi.de
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© DeFodi.de
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Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© DeFodi.de
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Eine Szene rund ums Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus dem Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart.© Bernd Thissen (dpa)

Das schon 25. Pflichtspiel dieser Hinrunde veranlasste Thomas Tuchel erneut zu einigen berherzten Korrekturen in seiner Anfangsformation. Fünf Umstellungen waren es im Vergleich zur 0:1-Niederlage am Donnerstag in Krasnodar, erst zum zweiten Mal setzte Borussia Dortmunds Trainer auch seinen Kapitän zur Schonung auf die Bank. Mehr durfte man daraus nicht ablesen, zumal Mats Hummels nach seinem zugegebenermaßen folgenschweren Patzer in Russland eine seiner besten Saisonleistungen abgeliefert hatte.

Furioser Auftakt

Hummels auf der Bank erlebte einen furiosen Auftakt seines BVB, der gleich den ersten flüssigen Angriff mit der Führung vollendete. Lukasz Piszczek, der rechts den Vorzug vor Matthias Ginter erhalten hatte, schickte Marco Reus die Linie entlang – dessen Flachpass in den Rücken erreichte Henrikh Mkhitaryan. Den Schuss des Armeniers wehrte VfB-Schlussmann Przemyslaw Tyton halbhoch ab, Gonzalo Castro war mit dem Kopf zur Stelle – 1:0 (3.).

Vor der Viererabwehrreihe mit nominell sechs offensiv denkenden Spielern aufzulaufen, bescherte der Borussia klare Feldvorteile. Und als Pierre-Emerick Aubameyang mit seinem 16. Saisontor relativ schnell das 2:0 nachlegte, steuerte der BVB scheinbar einem sicheren Sieg entgegen. Sven Bender hatte den Schnittstellenpass perfekt in den Lauf von Castro gespielt , dessen tolle Weiterleitung per Hackentrick brachte den Stürmer aus Gabun in freie Schussposition. Aubameyang vollendete Vorarbetung mit einem überlegten Lupfer (19.).

Ständiger Unruheherd

Schon da allerdings deutete Stuttgart an, wie man versuchen wollte, nach dem Trainerrausschmiss von Zorninger in Dortmund zu bestehen. Der pfeilschnelle Timo Werner war ein ständiger Unruheherd, über die Mittelfeld-Schaltstellen Kostic und Didavi kombinierte sich der VfB einige Male vielversprechend nach vorne - noch allerdings im letzten Spielfeld-Drittel ohne die nötige Zielstrebigkeit und Präzision.

Mit der sicheren Führung im Rücken schaltete Dortmund leider ein wenig in den Verwaltungsmodus. Stuttgarts Werner hätte das beinahe schon bestraft, an Bürki brachte er den Ball noch vorbei, Piszczek klärte zwar auf der Linie, sein Befreiungsschlag allerdings landete bei Rupp, der Kostic bediente.

Didavi hat keine Mühe

Ohne Gegenspieler Piszczek, der noch nicht wieder auf seiner Position war, konnte der Serbe ungehindert flanken, am zweiten Pfosten stand Didavi völlig alleingelassen und hatte keine Mühe (40.). Plötzlich stand es nur noch 2:1, die Pause bot Tuchel die willkommene Gelegenheit, seine Elf neu zu justieren.

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Erstaunlich lange redete Tuchel mit seiner Mannschaft und hatte wohl die richtigen Worte gefunden. Castro eroberte in der eigenen Hälfte den Ball, schickte Mkhitaryan steil, dessen scharfe Hereingabe rauschte aber an Reus und Aubameyang vorbei (50.). Der nächste Aufreger zog einen intensiven Meinungsaustausch zwischen Tuchel, Sportdirektor Michael Zorc und Schiedsrichter Manuel Gräfe nach sich. Mkhitaryan ging im Ringkampf mit Georg Niedermeyer zu Boden, über einen Elfmeterpfiff hätte sich der VfB nicht beschweren dürfen (54.).

Es wurde hektischer, weil Gräfe auch Henrikh Mkhitaryan zurückpfiff und das vermeintliche 3:1 von Marco Reus wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannte - dies zu Recht (58.).

Defensive Absicherung

Mit der Einwechslung von Julian Weigl für Kagawa setzte Tuchel dann auf eine zusätzliche defensive Absicherung, der Willen, eine endgültige Entscheidung zu erzwingen, war ungebrochen. Aubameyang prüfte Tyton, der wehrte mit dem Fuß ab (61.). Die durchaus mutig agierenden Schwaben gerieten dann unglücklich vorentscheidend in Rückstand.

Reus, bedient von Marcel Schmelzer, schlug den Ball mit Vollspan vors Tor, Niedermeiers Rettungsversuch endete in einem Eigentor (65.). Aubameyang und Reus hätten dann endgültig den Deckel auf diese Partie legen können, scheiterten innerhalb von 30 Sekunden aber kläglich (68.).

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Mit dem Gegentor erlahmte Stuttgarts Widerstandskraft, im strömenden Regen zauberte Dortmund dann noch ein wenig: Reus spielte den Freistoß als Diagonalball auf Aubameyang, der prüfte Tyton mit einem sehenswerten Volley-Schuss (75.). Zwar traf Mkhitaryan in der besten Szene der Schlussviertelstunde nicht - Pierre-Emerick Aubameyang dagegen schon. Er erhöhte in der ersten Minute der Nachspielzeit nach schönem Pass von Ramos auf 4:1.

 

 

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