Ärger nach Dortmunder Erstrunden-Aus bei Udinese

UDINE Im Anschluss an das Erstrunden-Aus des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund im UEFA-Pokal bei Udinese Calcio kam es zu unschönen Begleiterscheinungen.

Udine (dpa)

03.10.2008, 11:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jürgen Klopp und Kapitän Sebastian Kehl wurden daran gehindert Interviews zu geben.

Jürgen Klopp und Kapitän Sebastian Kehl wurden daran gehindert Interviews zu geben.

Italienische Sicherheitskräfte hinderten BVB-Trainer Jürgen Klopp und Kapitän Sebastian Kehl daran, deutschen Medienvertretern Interviews zu geben. Es kam sogar zu Handgreiflichkeiten gegen Klopp, der am Arm festgehalten wurde. Zudem soll der Coach beleidigt worden sein.

Auch Kehl wurde der Gang zu den Journalisten verwehrt. 30 Minuten lang gab es zwischen BVB-Offiziellen, Journalisten und italienischen Ordnern tumultartige Szenen. «So etwas habe ich noch nie erlebt», sagte Borussias Pressechef Josef Schneck. Eine Mixed-Zone für Interviews nach den 120 Minuten und dem Elfmeterschießen, das der Bundesligist 3:4 verlor, war zwar eingerichtet worden, durfte aber nicht benutzt werden.

Klopp reagierte verärgert auf die Vorkommnisse. «Sollen wir erst die Polizei rufen», sagte der 41-Jährige, der mehr als eine halbe Stunde lang vergeblich darauf wartete, dass Udineses Trainer Pasquale Marino zur offiziellen Pressekonferenz erschien, die dann nicht stattfand. Beobachter der Europäischen Fußball-Union (UEFA) wurden von den Dortmundern über die Geschehnisse in Kenntnis gesetzt.

Schlagworte:

Der RN-BVB-Podcast

Der BVB-Podcast der Ruhr Nachrichten - einmal in der Woche Experten-Talk zum BVB. Jetzt hier, bei Spotify oder bei Apple Podcasts hören.

BVB-Newsletter

Täglich um 18 Uhr berichtet unser Team über die wichtigsten schwarzgelben Neuigkeiten des Tages.

Lesen Sie jetzt