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Über 70 Prozent Ballbesitz - doch dem BVB gelingt gegen Brügge kein Treffer. Beim 0:0 überzeugt nur Abwehrchef Akanji, Guerreiro und Alcacer enttäuschen. Der BVB in der Einzelkritik.

Dortmund

, 28.11.2018 / Lesedauer: 3 min

Roman Bürki: Im ersten Durchgang tat einem der Schlussmann fast ein bisschen leid. Man sorgte sich um seine Gesundheit. Es war nasskalt - und Bürki stand alleine vor seinem Tor und fror vermutlich, weil er rein gar nichts zu halten hatte. In Durchgang zwei wurd‘s noch kälter. Note: 3,0


Lukasz Piszczek: Der Pole bestritt sein 45. Spiel für den BVB in der Champions League - und ist damit seit Mittwochabend alleiniger Rekordhalter in Schwarzgelb vor Stefan Reuter (44). Nach 16 Minuten trickste sich der 33-Jährige einmal selbst aus, ansonsten fiel er nicht weiter auf. Note: 3,5


Manuel Akanji: Der Schweizer war gegen die tief stehenden Gäste der BVB-Ballverteiler in hinterster Reihe. Sein guter Ball auf Reus war der Ursprung der ersten Großchance durch Pulisic (10.). Defensiv war er immer auf dem Posten - und gut im Spielaufbau. Note: 2,5

Dan-Axel Zagadou: Defensiv selten gefordert, offensiv leitete er mit einem klärenden Kopfball auf Reus eher zufällig die größte Chance der ersten Hälfte ein (32.). Sein Leichtsinnsfehler nach einer Stunde blieb ohne Folgen. Wurde im Laufe eines einschläfernden Spiels tatsächlich schläfrig. Note: 4,5


Abdou Diallo: Verteidigte hinten links, weil Achraf Hakimi eine Pause bekam. Defensiv nicht gefordert, offensiv mit weniger Durchschlagskraft als die Leihgabe von Real Madrid. Note: 3,5


Axel Witsel: Der Belgier wurde von den mitgereisten Fans aus Brügge bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen. Brügge und Lüttich, das verträgt sich offensichtlich nicht besonders prächtig. Trotzdem gewohnt passsicher, aber unauffälliger als zuletzt. Kurz vor Schluss angeschlagen runter. Note: 3,5


Mahmoud Dahoud: Gegen defensive Belgier entschied sich Favre für Dahoud statt Thomas Delaney. Die erhoffte Kreativität blieb der U21-Nationalspieler allerdings schuldig. Note: 4,0

Akanji beim BVB immer auf den Posten - Guerreiro und Alcacer wirkungslos

Christian Pulisic vergab in der Anfangsphase die große Chance zur BVB-Führung. © dpa

Christian Pulisic: Der US-Boy bekam den Vorzug vor Jadon Sancho. Nach zehn Minuten vergab er die erste Großchance des Spiels, als er völlig frei vor dem Tor auftauchte und an Brügges Schlussmann Ethan Horvath scheiterte. Er mühte sich, blieb aber glücklos. Note: 4,0


Marco Reus: Der BVB-Kapitän vergab nach einer guten halben Stunde die XXL-Chance zur Führung, weil er den völlig frei aus zwölf Metern knapp unten links am Tor vorbeischob. Versuchte, das Offensivspiel anzukurbeln, rackerte viel, blieb dieses Mal aber unter seinen Möglichkeiten. Note: 3,5


Raphael Guerreiro: Der Portugiese durfte mal wieder von Beginn an ran - und spielte dort, wo Favre ihn am liebsten spielen lässt. Links offensiv. Das Problem: Von Guerreiro kam offensiv viel zu wenig. Note: 5,0


Paco Alcacer: Der Mann mit der eingebauten Torgarantie durfte mal wieder von Beginn an auf die Jagd gehen. Es war sein fünfter Startelfeinsatz für den BVB - und gegen kompakte Gäste wurde es ein undankbares Spiel für den kleinen Mittelstürmer, er blieb ohne echte Torchance. Note: 5,0

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