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Akanji sieht den BVB für den Endspurt gewappnet: Entscheidend ist im Kopf

Borussia Dortmund

BVB-Innenverteidiger Manuel Akanji setzt den Fokus auf den Liga-Endspurt. Der Schweizer weiß, worauf es ankommt - und gewährt Einblicke in Trainingseinheiten mit Erling Haaland.

Dortmund

, 03.05.2021, 10:28 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zeigt konstant gute Leistungen: BVB-Innenverteidiger Manuel Akanji (l.).

Zeigt konstant gute Leistungen: BVB-Innenverteidiger Manuel Akanji (l.). © imago / Witters

Manuel Akanji überzeugt seit einigen Wochen mit starken Leistungen. Selten lässt der BVB-Innenverteidiger etwas anbrennen, sein Stellungsspiel und sein Spielaufbau gefallen. Die positive Entwicklung führt der Schweizer vor allem auf eines zurück: Entscheidend ist eben nicht immer auf dem Platz, sondern im Kopf.

BVB-Innenverteidiger Manuel Akanji will aus Fehlern lernen und sich stetig verbessern

„Mein Körper muss sich nicht verändern, also denke ich, dass die größte Veränderung in meinem Kopf sein wird“, sagte Akanji in einem Interview mit „bundesliga.com“. „Die technischen Fähigkeiten, die ein Spieler mitbringt, werden sich von einer Saison zur nächsten nicht so stark verändern. Natürlich kann man seine Kopfbälle verbessern, wenn man jeden Tag daran arbeitet, oder seinen Schuss, aber ich glaube, der größte Fortschritt, den ein Spieler machen kann, ist durch Erfahrungen, die er im Training oder in Spielen macht, oder durch Fehler, aus denen er lernen will“, erklärte der 25-Jährige. Auch die beiden knappen 1:2-Niederlagen gegen Manchester City in der Champions League hätten geholfen. „Wir haben realisiert, dass wir auch gegen eines der weltweit besten Teams bestehen können.“ Mentale Pluspunkte trotz Pleite.

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Noch wichtiger: Die vier Siege in der Bundesliga und der Einzug ins Pokalfinale bilden ein starkes Fundament, das BVB-Team, das Probleme auf der Außenverteidigerposition hat, wirkt reifer - und die Hoffnung auf ein Happy End im Saisonendspurt wächst. Im DFB-Pokal winkt nach dem Finaleinzug durch das souveräne 5:0 gegen Kiel ein Titel, in der Bundesliga hat Borussia Dortmund im Rennen um die Champions League Boden gut gemacht. „Es sind noch drei Spiele für uns übrig, und wir liegen nur einen und zwei Punkte hinter Frankfurt und Wolfsburg. Wir wissen, dass es sehr eng wird“, sagte Akanji. Seine Mitspieler und er seien aber davon überzeugt, dass sie die „verbleibenden Spiele gewinnen“ und sich „für die Champions League qualifizieren können“. Die Mannschaft fühle sich aktuell auch in der Rolle des Verfolgers wohl: „Es ist nicht so einfach, den dritten und vierten Platz zu verteidigen, wenn es Druck von hinten gibt, und genau das versuchen wir zu tun.“

BVB hofft auf Haaland - Akanji gewährt Trainingseinblicke

Die Hoffnung ruht dabei besonders auf einem BVB-Profi: Stürmer Erling Haaland. In 26 Spielen kommt er auf 25 Treffer und acht Vorlagen. Im Pokal gegen aus dem Rhythmus geratene Kieler kamen die Dortmunder zwar auch ohne den Norweger (muskuläre Beschwerden) aus, im Saisonendspurt würde man aber ungern auf ihn verzichten. Seine Torgefahr ist ein schwarzgelber Trumpf. „Natürlich vergibt er Chancen, er kann nicht jede einzelne Chance wegmachen und ich denke, das hilft ihm, weil er unglaublich ehrgeizig ist und man sieht, dass es ihn ärgert, wenn er eine Chance vergibt und die nächste wieder verwandeln will“, meinte Akanji, der auch Einblicke in die BVB-Trainingsarbeit gewährte.

Zu vielen Duellen im elf gegen elf auf dem Trainingsplatz sei es aufgrund der zahlreichen Englischen Wochen zwar nicht gekommen. Zu einem produktiven Kräftemessen zwischen Verteidiger und Angreifer kam es aber immer wieder. „In unserem Training spielen wir vielleicht zwei bis vier Minuten gegeneinander, aber wir hatten nur drei oder vier Mal direkte Duelle, und manchmal halten wir uns zurück, weil wir für das Spiel am nächsten Tag bereit sein müssen, aber es gab schon ein paar Zweikämpfe, und ich denke, das hilft uns beiden, besser zu werden“, sagte BVB-Innenverteidiger Akanji.

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