Anschlag auf BVB-Bus: Suche nach Tätern geht weiter

Live-Ticker zum Nachlesen

Nach dem Anschlag auf den BVB-Teambus suchen die Ermittler weiter nach Erklärungen und Hintergründen. Der Tatverdacht gegen zwei Männer, die in den Fokus der Ermittlungen geraten waren, hat sich nicht erhärtet. Hier finden Sie die Informationen der letzten Tage in unserem Live-Ticker zum Nachlesen.

DORTMUND

, 12.04.2017, 09:03 Uhr / Lesedauer: 28 min

Das Wichtigste in Kürze 

  • Neben dem BVB-Teambus hat es am Dienstagabend drei Explosionen gegeben. 
  • Bei dem Anschlag am Dienstag wurde BVB-Verteidiger Bartra schwer am Arm verletzt, ein Polizist erlitt ein Knalltrauma und einen Schock.
  • Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen. Drei Bekennerschreiben, die am Tatort gefunden wurden, ließen einen islamistischen Hintergrund vermuten. 
  • Zwei Verdächtige gerieten in den Fokus der Ermittler, ein 26-jähriger Iraker, der in Wuppertal leben soll, wurde festgenommen. Nach neusten Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft war er an dem Anschlag aber wohl nicht beteiligt. Auch der Tatverdacht gegen einen weiteren Mann, ein 28-Jähriger aus Fröndenberg, ließ sich nicht erhärten.
  • Das Champions-League-Spiel gegen AS Monaco wurde zunächst abgesagt und am Mittwoch nachgeholt. Der BVB unterlag Monaco mit 2:3.  
  • BVB-Trainer Thomas Tuchel kritisierte die Entscheidung, das abgesagte Spiel nach dem Anschlag sofort nachgeholt zu haben. Die Mannschaft habe "nicht das Gefühl in der Stimmung zu sein, in der du sein musst, für so ein Spiel", sagte er in einer Pressekonferenz. Direkt zum Video unten auf der Seite geht es hier. Auch einige Spieler zeigten große Betroffenheit.

Dieses Video zeigt den BVB-Bus kurz nach der Explosion 

18:08 Uhr: Ende des Live-Tickers

Wir beenden an dieser Stelle unseren Live-Ticker. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

16:26 Uhr: Bewegende Worte von Trainer Thomas Tuchel

 

Was dem BVB in den vergangenen Tagen passiert ist, ist kaum in Worte zu fassen. Trainer Thomas Tuchel zeigte sich bei einer Pressekonferenz heute sichtlich betroffen. "Wir müssen einen Weg finden, damit klar zu kommen. Wir wissen aber noch nicht, wie das passieren wird", sagt der 43-Jährige. Hier geht es zu unserem Bericht über die Pressekonferenz.

Jetzt lesen

16:06 Uhr: Extremismusforscher glaubt nicht an Tat von Rechten

Der Extremismusforscher Dierk Borstel hält einen Anschlag von Dortmunder Hooligans oder Rechten für wenig wahrscheinlich. „Die meisten Rechten sind überzeugte BVB-Fans, und die Art des Anschlags spricht auch nicht für Hooligan-Gewalt“, sagte Borstel heute. Hooligans würden sich schlagen, aber nicht Monate einen Anschlag vorbereiten. „Es kann aber natürlich ein Einzeltäter sein, der sich radikalisiert hat. Das ist aus allen Richtungen möglich“, sagte der Dortmunder Extremismusforscher von der Fachhochschule Dortmund. Die Art des Anschlages sei aber auch für Rechtsextremisten untypisch. Täter müssten die Bedeutung des BVB für die Stadt kennen. „Das ist ein Symbol für die Stadtgesellschaft.“ Und sie müssten über Straßen und über die Wege des BVB Bescheid wissen, sagte Borstel. 

Der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes,  Burkhard Freier, sagte heute, es werde in Richtung Links- und Rechtsextremismus sowie Islamismus ermittelt. Mit Blick auf Islamismus sagte er, es fehlten in den Bekennerschreiben arabische Floskeln, auch seien die Forderungen am Ende des Textes untpyisch für die Terrormiliz Islamischer Staat. „Der IS verhandelt nicht“, sagte Freier.

15:21 Uhr: Viel Solidarität mit Tuchel

Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac hat sich vor dem direkten Bundesliga-Duell am Samstag mit seinem Kollegen Thomas Tuchel solidarisiert und die schnelle Neuansetzung des Champions-League-Spiels so kurz nach dem Anschlag kritisiert. „Es ist schon paradox, wenn man als Fußballer keine Zeit mehr hat, um solche Dinge als Mensch zu verarbeiten. Es geht immer weiter und immer höher und immer schneller“, sagte Kovac. Man müsse die Dortmunder Spieler verstehen. „Wir können uns absolut nicht vorstellen, was da passiert ist. Wir können das nur versuchen. Ich kann mir vorstellen, dass es für sie sehr schwer war, gestern Abend zu spielen.“ 

Auch Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann findet es „mehr als unglücklich“, dass Borussia Dortmund nicht einmal 24 Stunden nach dem Anschlag wieder spielen musste. „Ich glaube schon, dass die Terminfindung grundsätzlich sehr schwer ist“, sagte der 29-Jährige heute. Es sei aber schlicht nicht möglich, in so einer Situation normal Fußball zu spielen. Nagelsmann verwies explizit auch auf die „immensen Wirtschaftsinteressen“ bei so einer Champions-League-Begegnung. „Dann sitzen da 1000 Fernseh-Anstalten, die viel, viel Geld bezahlen. Da steckt ein unfassbar großer Aufwand dahinter, das irgendwie hinzukriegen“, sagte der Coach des Dortmunder Bundesliga-Rivalen. Dortmund habe das trotz des 2:3 gegen AS Monaco „sehr, sehr gut gemacht“, so Nagelsmann weiter. Auf die Frage, ob die Hoffenheimer gegenüber dem Tabellennachbarn nun möglicherweise im Kampf um einen Champions-League-Platz einen Vorteil haben, sagte er: „Ich glaube nicht. Ich hoffe auch nicht, dass wir durch so einen Scheiß einen Vorteil kriegen.“  

Auch der frühere BVB-Trainer Jürgen Klopp hat die Entscheidung der UEFA infrage gestellt. „Ich bin mir ziemlich sicher, wenn einer der Leute, die das entschieden haben, im Bus gesessen hätte, hätten sie die Partie nicht gespielt“, sagte Klopp heute auf einer Pressekonferenz seines Vereins FC Liverpool. 

Weltmeister Toni Kroos findet ebenfalls kritische Worte. „Dass die Spieler direkt auflaufen müssen, ist nicht ideal. Ich kann mich nicht hineinversetzen, weil ich sowas noch nicht erlebt habe. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ein bisschen länger als einen Tag braucht, so eine Geschichte zu verarbeiten“, sagte Kroos. 

15:07 Uhr: Maskottchen Emma besucht Bartra

Der beim Anschlag verletzte Marc Bartra befindet sich weiterhin im Krankenhaus. Aufgeheitert wurde er heute von BVB-Maskottchen Emma.

.@MarcBartra hat heute im Krankenhaus schwarzgelben Besuch bekommen. (Foto: Maskottchen Emma/Facebook) pic.twitter.com/mhGa0QnwIN

— Ruhr Nachrichten BVB (@RNBVB)

14:29 Uhr: Jäger: Bomben waren sehr professionell

Die Sprengsätze auf den Mannschaftsbus von Borrussia Dortmund waren nach Angaben von Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) hochprofessionell gebaut. „Die Sprengkraft war enorm“, sagte Jäger heute in einer Sitzung des Innenausschusses im nordrhein-westfälischen Landtag. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter gewaltbereite Fußballfans seien. Die Täter seien nicht gefasst und hätten weitere Anschläge angekündigt, sagte der Minister. „Das nehmen wir sehr ernst“. Landeskriminaldirektor Dieter Schürmann sagte: „Wir suchen nach mordbereiten Tätern“. Es werde auch nach Fingerabdrücken an den Sprengsätzen gesucht. 

14:07 Uhr: Bundesliga-Spiele unter besonderem Schutz

Die Bundesligaheimspiele von Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen werden am Wochenende unter besonderen Schutz gestellt. Nach dem Anschlag von Dortmund erhöht die Polizei in Nordrhein-Westfalen die Sicherheit bei den beiden Spielen wie schon beim Champions League-Spiel des BVB gegen Monaco am Mittwoch. „Wir werden wieder mit starken Kräften vor Ort sein“, sagte Dortmunds Polizeisprecher Gunnar Wortmann zur Partie am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt.

Beim Samstagabendspiel Bayer Leverkusen gegen Bayern München (18.30 Uhr) werden die Sicherheitsmaßnahmen ebenfalls erhöht. Im Stadionbereich sollen die Beamten mit Schutzausrüstung und Maschinenpistolen ausgerüstet werden. Dazu begleite die Polizei die Anreise der Teams, sagte ein Polizeisprecher. Bei den beiden Zweiligaspielen Bochum gegen Fürth (Sonntag, 13.30 Uhr) und Bielefeld gegen Stuttgart (Montag, 20.15 Uhr) soll es bei den üblichen Sicherheitsvorkehrungen bleiben. 

Das NRW-Innenministerium hat heute außerdem erklärt, dass die Sicherheitskonzepte von Großveranstaltungen an den Osterfeiertagen überprüft werden. Wo erforderlich, sei mehr Polizei im Einsatz. Je nach Art der Veranstaltung könnten auch Zugangs- und Sicherheitskontrollen verstärkt werden. Dazu gehörten Fußballspiele, Sport- und Kulturveranstaltungen. 

13:58 Uhr: Aktuelle Bilder vom Tatort

Wie berichtet, hat die Polizei den Tatort inzwischen wieder frei gegeben. Die Auswirkungen der Explosionen sind dort noch sichtbar. Hier gibt es aktuelle Bilder: So sieht es an Tag zwei nach dem Anschlag rund um das Hotel L'Arrivée aus.

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Tatort nach Busanschlag wieder freigegeben

Die Polizei hat am Donnerstag, zwei Tage nach dem Anschlag auf den BVB-Bus, den Tatort an der Wittbräucker Straße wieder frei gegeben. Die Auswirkungen der Explosionen sind noch sichtbar.
13.04.2017
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13:11 Uhr: Fifa: Bei Toten hätte es kein Spiel gegeben

Der künftige Sicherheitschef des Fußball-Weltverbandes Fifa hält die Ansetzung des Champions-League-Nachholspiels von Borussia Dortmund nach dem Anschlag für richtig. „Wenn wir einknicken, machen wir genau das, was diese Kriminellen wollen“, sagte Helmut Spahn, der ab dem 2. Mai Fifa-Sicherheitschef wird, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstag). Nach einer Attacke wie auf den BVB-Mannschaftsbus müsse aber abgewägt werden: „Wenn es Tote gegeben hätte, hätte natürlich kein Spiel stattgefunden“, versicherte der Sicherheitschef der WM 2006 in Deutschland.

12:55 Uhr: Auch zweiter Mann nicht mehr unter Verdacht

Auch der zweite Mann, der im Visier der Ermittler war, ist inzwischen nicht mehr unter Verdacht. „Der Tatverdacht hat sich nicht erhärtet“, sagte die Sprecherin der Bundesanwaltschaft heute Mittag. Es gebe keine Hinweise, dass der Mann in die Tat verwickelt sei. Im Verdacht war neben einem festgenommenen Iraker ein 28-jähriger Deutscher aus Fröndenberg im Kreis Unna. Die Wohnungen beider Männern waren durchsucht worden. Die Hintergründe des Anschlags auf Borussia Dortmund sind somit weiter unklar. 

12:27 Uhr: Tatort wieder freigegeben

Die Polizei teilt mit, dass der Tatort des Anschlags an der Wittbräucker Straße wieder freigegeben ist. Ermittler hatten dort am Mittwoch viele Spuren gesichert.

12:11: UEFA weist Kritik zurück

Die Europäische Fußball-Union UEFA hat Vorwürfe von BVB-Trainer Thomas Tuchel zurückgewiesen, dass Borussia Dortmund bei der Neuansetzung des Königsklassenspiels nach dem Sprengstoffanschlag übergangen worden sei. „UEFA war am Mittwoch mit allen Parteien in Kontakt und hat niemals eine Information erhalten, die angedeutet hat, dass eines der Teams nicht spielen wollte“, teilte der Kontinentalverband heute auf Anfrage mit. Die Entscheidung, das Spiel des Fußball-Bundesligisten gegen AS Monaco am Mittwoch anzupfeifen, sei „in Kooperation und kompletter Zustimmung mit Clubs und Behörden“ getroffen worden. Tuchel hatte die schnelle Wiederansetzung des Viertelfinal-Duells nur einen Tag nach der Attacke auf den BVB-Mannschaftsbus kritisiert.

12:01 Uhr: Abstimmung über die frühe Neuansetzung

BVB-Trainer Thomas Tuchel und mehrere Spieler haben die Neuansetzung des Champions-League-Spiels nur 24 Stunden nach dem Bus-Anschlag recht deutlich kritisiert. Wir wollen von unseren Nutzern wissen: War es zu früh zum Spielen? Stand jetzt ist das Ergebnis eindeutig: Fast 95 Prozent sagen, das war den Spielern eigentlich nicht zuzumuten. Stimmen auch Sie ab.

11:44 Uhr: Polizei zufrieden mit Einsatzverlauf

Am Tag nach dem Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund ist die Polizei zufrieden mit dem Ablauf rund um die Partie gegen AS Monaco. Trotz des Anschlages auf den Mannschaftsbus im Vorfeld sei alles vergleichsweise ruhig geblieben, sagte eine Polizeisprecherin heute Morgen. Hunderte Beamte sorgten nach dem Terror-Angriff vom Dienstagabend für Sicherheit.

11:20 Uhr: Genesungswünsche von Aubameyang

Auch Pierre-Emerick Aubameyang schickt per Twitter Genesungswünsche an seinen verletzten Teamkollegen Marc Bartra: "Ich bin stolz für die Borussia-Dortmund-Familie zu spielen und natürlich mit dir, Bruder. Gute Besserung."

I'm proud to play for this family #BorussiaDortmund and of course with you hermano get well soon ????? @MarcBartrapic.twitter.com/xJbKijQOY4

— Aubameyang P-E (@Aubameyang7)

10:40 Uhr: Kein Hinweis auf Beteiligung von Iraker

Die Bundesanwaltschaft hat bislang keine Hinweise darauf, dass ein nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund festgenommener Iraker an dem Angriff beteiligt gewesen ist. Die Behörde beantragte allerdings heute Haftbefehl wegen mutmaßlicher IS-Mitgliedschaft des 26-Jährigen. Er soll im Irak eine Einheit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeführt haben. 

Laut Bundesanwaltschaft soll der 26-jährige Beschuldigte sich spätestens Ende 2014 im Irak dem IS angeschlossen haben. Den Erkenntnissen zufolge führte er dort das Kommando über eine Einheit von etwa zehn Personen. Aufgabe seiner Einheit war es demnach, Entführungen, Verschleppungen, Erpressungen und auch Tötungen vorzubereiten. Der Beschuldigte wird heute dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der über den Erlass eines Haftbefehls und die Anordnung von Untersuchungshaft entscheiden wird. 

8:41 Uhr: Reaktionen aus Frankreich

Zum Champions-League-Spiel Dortmund gegen Monaco nach dem Sprengstoffanschlag schreibt die französische Regionalzeitung „L'Alsace“:

„Musste man gestern Abend in Dortmund ein Fußballspiel austragen, keine 24 Stunden nach dem sehr wahrscheinlich terroristischen Anschlag auf den Team-Bus des deutschen Clubs? Die Frage ist legitim, vor allem mit Blick auf die Spieler, von denen man annehmen kann, dass sie schockiert sind. (...) Gestern, heute oder morgen, dieses Match in Dortmund musste gespielt werden. Der Anschlag vom Dienstag hat die sportliche Begegnung zu einem Symbol gemacht. Egal, was das Ergebnis ist. Das Wichtige ist, dass dieses Viertelfinale der Champions League zwischen Dortmund und Monaco stattfindet und der Sport zu seinem Recht kommt, wie die Musik im „Bataclan“. Nichts wäre schlimmer, als aufzuhören zu Leben und sich einzuigeln, um nicht zum Opfer von Terrorakten zu werden. Widerstehen heißt weiterleben.“

7:49 Uhr: Das meint unser BVB-Reporter Mattias Dersch

 

Am Tag danach: Gesellschaftlich musste gespielt werden, weil man sich dem Terror nicht beugen darf. Menschlich war es eine Zumutung. #bvb

— Matthias Dersch (@MatthiasDersch)

Hier ist sein Kommentar:

6:50 Uhr: Betroffenheit auch bei den Spielern

Nach dem Spiel und in der Nacht zeigten auch die BVB-Spieler, wie tief betroffen sie nach dem Anschlag waren.

 

Would just like to say thank you all. get well soon Marc.@MarcBartra#bvb#familypic.twitter.com/rqfD5V5xBL

— SHINJI KAGAWA / ???? (@S_Kagawa0317)

Nuri Sahin (@nurisahin): – It's hard to find the right words.@JanAageFjortoftpic.twitter.com/KTMPF3PTNI

— Viasat Fotball (@ViasatFotball)

Donnerstag, 6:13 Uhr: Bekennerschreiben unter der Lupe

Die Ermittler versuchen weiter, Schlüsse aus drei gleichlautende Bekennerschreiben mit islamistischem Inhalt zu ziehen, die die Polizei am Tatort gefunden hatte. Sicherheitskreise sprechen von einem für Islamisten eher untypischen Vorgehen. So gebe es auf dem Schreiben keinerlei IS-Symbole wie etwa die typische Fahne.

Neue Erkenntnisse könnten auch die Durchsuchungen der Wohnungen der beiden verdächtigen Islamisten bringen. Bei einem der Verdächtigen handelt sich um einen in Wuppertal lebenden, 25-jährigen Iraker. Ihm wird eine Nähe zur terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ vorgeworfen. Der zweite Verdächtige ist ein 28-jähriger Deutsche aus Fröndenberg im Kreis Unna.

 

Die Pressekonferenz mit Thomas Tuchel nach dem Spiel:

 

22.56 Uhr: SEK-Einsatz in der Dortmunder Innenstadt

Beim Spiel selbst gab es keine besonderen Vorkommnisse, meldet die Polizei. Nur ein Zuschauer sei gestürzt und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. In der Dortmunder Innenstadt gab es allerdings einen SEK-Einsatz an der Lütge Brückstraße. Dort hatte ein Rapper mit einer täuschend echt aussehenden Lang-Waffe offenbat ein Video drehen wollen. Die täuschend echte Waffe sorgte bei mehreren Bürgern für Angst und Schrecken, so die Polizei. Bereitsschaftspolizei und SEK beendeten den deplatzierten Dreh in der Innenstadt. Es sei nur dem Glück zu verdanken, dass bei dem Einsatz niemand zu Schaden gekommen sei.

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22.44 Uhr: Kritik nach dem Spiel

„Mir geht es jetzt nach dem Abpfiff besser als in den letzten 24 Stunden", sagte Matthias Ginter. Mehr Stimmen nach dem Spiel gibt es hier:

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22.10 Uhr: AS Monaco sagt "Wiedersehen"

Der BVB-Gegner hat offenbar die Stimmung im Stadion genossen und freut sich auf das Rückspiel:

? @BVB !!! Wieder Sehen ? #BVBASMpic.twitter.com/QFLnpNFVc7

— AS MONACO ?? (@AS_Monaco)

 

21.44 Uhr: Video zur Pressekonferenz mit Thomas Tuchel

 

21.22 Uhr: Heute keine Einzelkritik

 

Ein Hinweis in eigener Sache:

Zur Info: Aufgrund der Spielumstände verzichten wir heute auf eine Einzelkritik. #BVBASM (Foto: dpa) pic.twitter.com/AraOd2sjz9

— Ruhr Nachrichten BVB (@RNBVB)

 

21.16 Uhr: Tuchel: "Nicht in der Stimmung"

Jeder hat das Recht, auf seine Art mit dem Anschlag umzugehen, sagt Thomas Tuchel bei der anschließenden Pressekonferenz. Man habe es den Spielern freigestellt zu spielen. "Allerdings haben wir gemerkt, dass das Training gut getan hat", so der BVB-Trainer. Allerdings hatte die Mannschaft "nicht das Gefühl in der Stimmung zu sein, in der du sein musst, für so ein Spiel".

Thomas Tuchel: "Der Anschlag galt uns als Menschen. Jeder (Spieler) hat das Recht, auf seine Art damit umzugehen.“ #bvbasm

— Borussia Dortmund (@BVB)

21.12 Uhr: Hauptbahnhof kann voll werden

Erste Reisende erreichen #Hauptbahnhof#Dortmund - Es kann voll werden. Bei Problemen, sprechen Sie die #BPOL vor Ort direkt an! #BVBASM

— Bundespolizei NRW (@bpol_nrw)

 

20.59 Uhr: Stau an den Ausgängen

Die herrenlosen Rucksäcke wurden im Südosten, der Motorroller auf dem Stadionvorplatz eine halbe Stunde vor Spielschluss gefunden und inspiziert. Fundstücke, die es wahrscheinlich an jedem Spieltag gibt. Heute war aber besondere Vorsicht geboten. Das Stadion ist jetzt weitgehend leer. Nur an den Ausgängen staut es sich noch. Doch der Abmarsch scheint genauso ruhig zu verlaufen, wie die Anreise der Fans. Und die haben jetzt zumindest ein neues Gesprächsthema: Geht da nächste Woche beim Rückspiel noch was für den BVB?

20:53 Uhr: Alle Ausgänge wieder geöffnet

Alle Ausgänge sind wieder freigegeben, berichtet die Polizei. Man wünsche allen Stadionbesuchern einen guten Heimweg. Es wurden zwei herrenlose Rucksäcke und ein herrenloser Motorroller überprüft. 

Alle Stadionausgänge sind wieder geöffnet. Wir wünschen allen Fans eine gute Heimreise und bedanken uns für die Geduld. #bvbasm

— Borussia Dortmund (@BVB)

20.46 Uhr: Überprüfungen laufen

Trotz der gesperrten Ausgänge an der Nordseite leert sich das Stadion schnell. Eher langsam auf der Ostseite, schneller auf der Westseite. Auf der Nord feiern noch die Fans des AS Monaco. Die Überprüfungsmaßnahmen laufen laut Polizei noch.

Nord-Ausgänge sind derzeit noch gesperrt. Die Überprüfungsmaßnahmen laufen. Wir informieren sobald Weiteres feststeht. #bvbasm

— Polizei NRW DO (@polizei_nrw_do)

20.45 Uhr: Schöne Geste

Schöne Geste: Auch die rotweiß gekleideten Fans des AS Monaco applaudieren den BVB-Spielern, die sichtlich enttäuscht den  Rasen verlassen. Stadionsprecher Norbert Dickel dankt den Fans für die tolle Unterstützung. „Das war für keinen einfach, weder für Euch auf den Rängen, noch für die Mannschaft auf dem Rasen“, stellt er fest. 

20.40 Uhr: BVB verliert - wird aber gefeiert

2:3 mit viel Pech verloren. Doch die BVB-Fans feiern ihre Mannschaft am Ende trotzdem. Nicht nur, weil sie eine tolle zweite Halbzeit gespielt und einen großen Kampf geliefert hatte, sondern auch weil sie dem Schock des Mordanschlags getrotzt hatte. „Dortmund, Dortmund“, singt die Süd zur Melodie des Steigerliedes. Es bleibt die Verunsicherung über die als Vorsichtsmaßnahmen gesperrten Ausgänge. Die Zuschauer der Nord- und Osttribüne werden gebeten, zunächst im Stadion zu bleiben.

20.36 Uhr: Nordausgänge können nicht genutzt werden

Jetzt geht es in die umgekehrte Richtung. Es wird nun im Stadion durchgesagt, dass alle Ausgänge auf der Nordseite geschlossen sind, alle Fans über den Südosten oder das Luftbad im Westen das Stadion verlassen sollen. Es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. 

Wichtige Info! #bvbasmpic.twitter.com/cpJ06OScOy

— Borussia Dortmund (@BVB)

20.33 Uhr: Entwarnung: Südost-Ausgang kann genutzt werden

Wenige Minuten nach der Mitteilung gibt die Polizei wieder Entwarnung. Die Gegenstände wurden überprüft. Es besteht keine Gefahr. Deshalb kann der Südost-Ausgang wie gewohnt genutzt werden. 

Aktuelle Info für alle Stadionbesucher: Die Gegenstände wurden überprüft. Der Süd-Ost Ein-/Ausgang kann genutzt werden. #BVBASM#Dortmund

— Polizei NRW DO (@polizei_nrw_do)

20.28 Uhr: Verdächtige Gegenstände gefunden

Nicht nur das Spiel sorgt für Aufregung. Wie die Polizei mitteilt, wurden im Bereich des Südost-Ausgangs verdächtige Gegenstände gefunden, die nun von Spezialisten überprüft werden. Der Südost-Ausgang ist nach Abpfiff gesperrt. Das könnte für Probleme sorgen, weil das normalerweise der Ausgang für die Fans der Südtribüne ist.  Die Zuschauer werden gebeten das Stadion über die verbleibenden Ausgänge der Nordtribüne zu verlassen. Es handelr sich um eine erforderliche Vorsichtsmaßnahme, teilt die Polizei mit.

Ausgang Süd-Ost nach Abpfiff gesperrt Wir haben im Bereich des Ausgangs Süd-Ost des SIP verdächtige Gegenstände aufgefunden. (1/2) #bvbasm

— Polizei NRW DO (@polizei_nrw_do)

20.10 Uhr: Wittbäucker Straße wieder frei

Die Wittbäucker Straße, an der die Sprengsätze explodiert sind, ist nun wieder freigegeben. Die Straße im Dortmunder Ortsteil Höchsten war von Dienstagabend an gesperrt.

Verkehrsinfo: Wittbäucker Straße ist für den Verkehr wieder freigegeben. Alle Sperrungen wurden aufgehoben. #Dortmund

— Polizei NRW DO (@polizei_nrw_do)

20.01 Uhr: Aufatmen beim BVB

JAAAAAAAAAA! #BVBASM 1-2 (57')

— Borussia Dortmund (@BVB)

 

19.44 Uhr: Infos für Bahnreisende

Die Polizei denkt bereits an alle, die nach dem Spiel mit der Bahn zurückreisen müssen. Hier sind die Infos:

#servicetweet der #BPOL Die Regelzugverbindungen ab #SIP für Rückreisende vom Spiel #BVBASM in #Dortmundpic.twitter.com/HPoMGpTYT2

— Bundespolizei NRW (@bpol_nrw)

 

19.40 Uhr: Bilder des Spiels

Die ersten Bilder des Spiels haben wir hier:

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Champions League, Viertelfinale: BVB - AS Monaco 2:3 (0:2)

Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.
12.04.2017
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Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
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Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
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Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
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Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
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Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
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Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
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Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
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Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
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Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
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Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa
Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco.© Foto: dpa

 

19.35 Uhr: Kopf hoch - Halbzeit

Für den BVB könnte es besser laufen:

Nach 45 Minuten liegt der #BVB gegen den @AS_Monaco mit 0:2 hinten. Kopf hoch! #BVBASM (Foto: dpa) pic.twitter.com/rEW2rIMOzr

— Ruhr Nachrichten BVB (@RNBVB)

 

19.28 Uhr: Kämperfstimmung trotz 0:2  

BRUSSIA! BRUSSIA! BRUSSIA! #bvbasm 0-2 pic.twitter.com/8mbd0DFH9H

— Borussia Dortmund (@BVB)

 

19.15 Uhr: Impressionen aus dem Stadion

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BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion

BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.
12.04.2017
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BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
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BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
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BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
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BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa
BVB gegen Monaco - Impressionen aus dem Stadion.© Foto: dpa

18.35 Uhr: Lücken auf der Nordtribüne

Im Fanblock der Monegassen auf der Nordtribüne gibt es aber einige Lücken, berichtet unser Reporter aus dem Stadion. Offenbar konnten einige Fans doch nicht ihre Dortmund-Reise verlängern. 

18.45 Uhr: Trotzig gute Stimmung

Es geht los mit einer eindrucksvollen Choreo. Die Süd-Fans sind komplett in schwarze und gelbe Capes gekleidet, formen so das BVB-Emblem. Die Stimmung ist trotzig gut, berichtet unser Reporter aus dem Stadion.

Anstoß! // Kick-off in Dortmund! #bvbasm 0-0 pic.twitter.com/LHEr3Kgo6i

— Borussia Dortmund (@BVB)

 

18.42 Uhr: Unterstützung von Innenminister de Maizière

Als „Zeichen der Unterstützung“ ist Innenminister Thomas de Maizière zum Spiel angereist. „Wir wollen das solche Spiele stattfinden, wir wollen dem Terror nicht weichen“, sagte der CDU-Politiker gegenüber Sky. Dass die Dortmunder Mannschaft spielen wolle, sei ein „Zeichen der Freiheit und des Stolzes“ gewesen. „Der Fußball hat eine große Faszination. Deswegen übt er auch eine große Versuchung für Terroristen aus, die öffentliche Wirkung zu missbrauchen“, ergänzte de Maizière. Man werde sich an Unbequemlichkeiten auf Dauer gewöhnen müssen, „aber nicht an der Abschaffung der Freiheit, die wir aufgeben würden, wenn wir alles absagen“, betonte der Innenminister. 

18.40 Uhr: Kurz vor Anpfiff

Gleich geht es los. Den Ticker zum Spiel finden Sie übrigens hier:

18.35 Uhr: Stadion füllt sich - Dank an Polizei

Von den befürchteten Engpässen beim Zugang ins Stadion war bis eine halbe Stunde vor Anpfiff noch nichts zu spüren. Im Vergleich zu Liga-Spielen geht es eher entspannt zu. Viele kommen aber auch relativ spät, bedingt durch den frühen Anpfiff. Jetzt es langsam enger. Mit Interesse beobachtet wird das große Polizeiaufgebot. „Viele drücken uns ihren Dank aus“, berichtet eine Polizeisprecherin. Dass es das größte Polizeiaufgebot bei einem Fußball-Spiel in Dortmund ist, will sie nicht bestätigen. Es gebe aber ein anderes Einsatzkonzept. Im Fokus stehe nicht wie üblich das Fan-Verhalten, sondern die allgemeine Sicherheit. 

Hier unser Team der Stadionwache. Bei Fragen - einfach vorbeikommen. ?#BVBASM#Dortmundpic.twitter.com/CSkiS6JVgY

— Polizei NRW DO (@polizei_nrw_do)

 

18.31 Uhr: Tuchel: „Wir hätten uns mehr Zeit gewünscht“

Thomas Tuchel hat sich vor dem Spiel gegen Monaco gegenüber Sky geäußert: „Jedem geht es anders. Mir persönlich geht es ganz gut. Aber jeder hat das Recht die Geschehnisse, auf seine Art zu verarbeiten“, erklärte Tuchel. „Wir hätten uns als Trainerstab und Mannschaft mehr Zeit gewünscht, das zu verarbeiten“, sagte er. Es sei ein ohnmächtiges Gefühl, dass sehr schnell in Nyon entschieden wurde, ohne sich über das Ausmaß klar gewesen zu sein. Man müsse den Spielern zugestehen, mit einem mulmigen Gefühl in den Bus zu steigen und hier heute aufzulaufen. Mit der Vorgeschichte fühle es sich nicht wie ein Champions-League-Feiertag an. „Aber wir versuchen uns bestmöglich abzulenken.“

18:23 Uhr: ARD hält an "Tatort"-Ausstrahlung fest

Die ARD hält am Sendetermin für den Dortmunder „Tatort“ am Ostermontag (20.15 Uhr) auch nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund fest. Es bleibe bei dem Termin, teilte der Fernsehspielchef des Westdeutschen Rundfunks (WDR), Gebhard Henke, mit.

18:17 Uhr: Polizei gibt Hinweisnummer bekannt

Die Polizei berichtet, dass das Bürgertelefon für Fragen rund um das Einsatzgeschehen gut angenommen wird. Für Hinweise von Zeugen hat die Polizei eine neue Nummer eingerichtet. Die Nummer lautet (0234) 909 5035.

17:56 Uhr: Spezielles Shirt für Bartra

Zum Aufwärmen tragen die BVB-Spieler heute ein ganz spezielles T-Shirt. Darauf zu sehen ist das Konterfei von Marc Bartra. Auf Spanisch steht darauf, dass die Spieler ihm viel Kraft wünschen und in Gedanken bei ihm sind.

Dieses @MarcBartra-Shirt tragen die #BVB-Spieler gleich beim Aufwärmen: pic.twitter.com/VADUzdeA9s

— Florian Groeger (@RN_Florian)

17:49 Uhr: Die Aufstellung ist raus

So spielt der BVB: Bürki - Piszczek, Sokratis, Ginter, Schmelzer - Weigl, Bender - Dembele, Kagawa, Guerreiro - Aubameyang. Auf der Bank sitzen Weidenfeller, Sahin, Mor, Pulisic, Merino und Passlack.

Beide Teams auf einen Blick! #BVBASMpic.twitter.com/yg8bxOf556

— Ruhr Nachrichten BVB (@RNBVB)

17:44 Uhr: Fahrt mit Polizei-Eskorte

Der BVB-Bus hatte das Trainingsgelände um 17.05 Uhr verlassen. Dann ging alles ganz schnell: Drei Polizeiautos fuhren vornweg, ein Polizeibulli hinter dem Bus. Mit Blaulicht und Warnblinker, aber ohne Sirene, ging es dann über die B1 - vor roten Ampeln wartete der Tross nicht. Die Ankunft des Busses zeigen wir hier im Video:

17:25 Uhr: Der BVB-Mannschaftsbus ist am Stadion angekommen

Die BVB-Spieler sind mit ihrem Bus am Stadion angekommen. Der Bus wurde mit Applaus empfangen, berichtet unser Reporter vor Ort.

17:21 Uhr: Monaco-Mannschaftsbus nimmt anderen Weg

Der Mannschaftsbus der AS Monaco ist eben am Stadion eingetroffen - begleitet von einer Polizei-Eskorte und Sirenen. Der Bus hat einen anderen Weg genommen als sonst: Statt hinter die Osttribüne zu fahren, ist er in die Straße Rabenloh eingebogen - offenbar aus Sicherheitsgründen, um zu einem Hintereingang zu gelangen.

17:13 Uhr: Enormes Sicherheitsaufgebot

Das Sicherheitsaufgebot am Stadion ist enorm. Immer wieder patrouillieren schwer bewaffnete Polizisten mit Maschinengewehren und Polizeifahrzeuge über die Strobelallee. Es ist inoffiziell von rund 4000 Einsatzkräften auszugehen. Vor der Nordtribüne singen sich Monaco-Fans ein, skandieren immer wieder auch "Dortmund, Dortmund". Auch der Zustrom der BVB-Fans nimmt zu. Noch gibt es vor den Eingängen aber keine Engpässe.

Die Westfalenhallen weisen noch einmal darauf hin, dass gestern erworbene Parkplatztickets auch beim heutigen Spiel ihre Gültigkeit. Das Ticket muss an der Zufahrt zu den Westfalenhallen Parkplätzen vorgezeigt werden. "Aufgrund der deutlich erhöhten Sicherheitsmaßnahmen empfehlen wir eine frühzeitige Anreise", schreiben die Verantwortlichen.

16:54 Uhr: Stadion ist offen

Seit einer guten halben Stunde ist das Stadion jetzt geöffnet. "Die ersten Fans trudeln ein, es ist vergleichsweise ruhig, es gibt kein Gedränge", berichtet unser Reporter vor Ort. Die Polizei sei mit einem vergleichbar großen Aufgebot wie bei einem Derby vor Ort. Auch Wasserwerfer und gepanzerte Fahrzeuge seien zu sehen. Die Atmosphäre ist weiterhin ruhig, auch wenn das dominierende Gesprächsthema die Sicherheitslage ist. 

16:44 Uhr: Im Bus nur Sicherheitsglas

Der Mannschaftsbus des BVB ist nur mit Sicherheitsglas und nicht mit Panzerglas ausgerüstet.  Der Hersteller MAN, der Borussia Dortmund und elf weitere Bundesliga-Vereine mit Mannschaftsbussen versorgt, erklärt das mit Sicherheitsvorschriften. Bei einem Unfall oder Notfall müssten die Insassen die Scheiben einschlagen und den Bus durch die Fenster verlassen können, sagte ein Sprecher am Mittwoch in München. Schließlich habe ein Bus nur zwei Türen auf einer Seite. Umgekehrt müssten auch Rettungskräfte durch die Fenster zu den Passagieren kommen können. Die Mannschaftsbusse seien wie alle modernen Reisebusse mit sehr robustem Doppelscheiben-Sicherheitsglas ausgestattet. 

16:35 Uhr: Bilder von der massiven Polizeipräsenz in Dortmund

Am Tatort, auf dem Trainingsgelände und am Stadion - die Polizeipräsenz in Dortmund ist am Tag nach dem Anschlag auf den BVB-Bus massiv. Rund um das Stadion sind aktuell zahlreiche Polizisten im Einsatz. Die Tribünen und die Umgebung des Stadions seien mit Sprengstoffhunden kontrolliert worden, sagte ein Polizeisprecher. Es sei bislang aber nichts Verdächtiges gefunden worden. Zur Zahl der eingesetzten Beamten machte er keine Angaben. „Wir sprechen von einem Großeinsatz“, sagte er. „Was wir zur Verfügung haben, haben wir auch hier.“ Bislang sei die Situation entspannt.  Hier gibt es Bilder von den Polizeieinsätzen.

16:17 Uhr: Am Stadion ist es ruhig - Marc Bartra meldet sich

Unsere Reporter sind jetzt am Stadion eingetroffen - dort ist die Lage noch ruhig. Einige wenige Fans sind schon da, hinzu kommen viele Kamerateams, die Stimmen von den Fans sammeln. Ein Fotomotiv ist besonders beliebt: der "doppelte Bartra":

 

Auch der beim Anschlag verletzte Marc Bartra selbst hat sich inzwischen zu Wort gemeldet: Über den Fotodienst Instagram dankte er allen für die Unterstützung und sendete Grüße an seinen Teamkollegen.

 

 

Hola a todos! Como veis ya estoy mucho mejor, muchas gracias a todo el mundo por los mensajes de apoyo! Toda mi fuerza a mis compañeros, afición y todo el BVB para el partido de esta noche! #HejaBVB Hello everybody! As you can see I am doing much better. Thank you everybody for all your support and your messages! All my strength to my team mates, supporters and fans and to BVB for tonight's match! #HejaBVB

Ein Beitrag geteilt von Marc Bartra (@marcbartra) am 12. Apr 2017 um 7:04 Uhr

 

15:50 Uhr: Dank vom OB - Unterstützung durch Fans

Seinen Dank für ein professionelles Krisenmanagement und für das besonnene Verhalten der Fußball-Fans hat Oberbürgermeister Ullrich Sierau  aus gesprochen. Er sprach von „bestürzenden und bedrückenden Momenten“. Umso erfreulicher seien die besonnenen Reaktionen der Fans zu bewerten, „die im Stadion keine Panik gezeigt und mit großem Verständnis auf die Absage des Spiels reagiert haben.“ Das „überragende Verhalten“ der Fans sei „eine Botschaft an all jene, die den Fußball für politische oder terroristische Aktivitäten missbrauchen wollen.“ Sieraus Dank geht auch an die Polizei, die die Fans geschützt hat. „Alle haben sehr umsichtig gehandelt.“ Beste Genesungswünsche sendete der OB an den verletzten BVB-Spieler Marc Bartra und den ebenfalls verletzten Polizisten.

Die Fans zeigten dem BVB ihre Unterstützung auf dem Trainingsgelände in Brackel unter anderem in Form von Plakaten.

15:38 Uhr: Stimmung in der Mannschaft ist ruhig

"Die Stimmung in der Mannschaft ist ruhig", erklärte Torwarttrainer Teddy de Beer vor dem Trainingsgelände in Brackel unserer Redaktion. Jeder Spieler gehe anders mit der Situation um. Sehr lange habe man heute Morgen über den Anschlag gesprochen, sagte er. Der Fokus liege jetzt eindeutig auf dem Spiel heute Abend. Den einzelnen Spielern sei es freigestellt, ob sie heute Abend spielen wollten oder nicht. 

15:32 Uhr: Ermittlerkreise Tatverdächtige aus Wuppertal und Fröndenberg

Die beiden vorläufig als Tatverdächtige geführten Personen im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Mannschaftsbus kommen nach Informationen aus Ermittlerkreisen aus Wuppertal und Fröndenberg. Einem Bericht von "Express" und "Kölner Stadt-Anzeiger" zufolge handelt es sich dabei um einen 25-jährigen Iraker sowie einen 28-jährigen Deutschen. Beiden wird laut "Express" und "Kölner Stadt-Anzeiger" eine Nähe zur terroristischen Vereinigung "Islamischer Staat" vorgeworfen. Der 28-Jährige aus Fröndenberg wurde demnach festgenommen, kam dann aber wieder frei. Bei dem 25-Jährigen aus Wuppertal soll es sich um den Verdächtigen handeln, für den jetzt ein Haftbefehl geprüft wird.

15:19 Uhr: Bartra gerührt von der Anteilnahme

Der Mediendirektor des BVB Sascha Fligge hat gerade gemeinsam mit Sportdirektor Michael Zorc den beim Anschlag verletzten Marc Bartra im Krankenhaus besucht. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er hat sich sehr gefreut und war sichtlich gerührt, dass ihn so viele Teamkollegen und Verantwortliche seit gestern besucht haben. Er wird das Spiel heute Abend vom TV aus verfolgen und drückt seinen Teamkollegen die Daumen!", teilte Fligge mit.

15:06 Uhr: Deutsche Bahn setzt Sonderzüge ein

Wir haben inzwischen eine Antwort vom VRR auf unsere Frage nach Sonderzügen: Ja, es sind bei der Deutschen Bahn zusätzliche Züge zum BVB-Spiel bestellt. Mit fünf Zusatzzügen, jeweils hin und zurück, ist es allerdings einer weniger als am Vortag. Zusätzliche Verbindungen gibt es unter anderem nach Lünen und über Schwerte und Holzwickede nach Hamm. Ein Zusatzzug verkehrt zwischen Hauptbahnhof und dem Haltepunkt Signal Iduna Park. 

14:40 Uhr: Wohnungen in Dortmund durchsucht

Die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen sind nach Angaben der Bundesanwaltschaft durchsucht worden. Nach Informationen unserer Redaktion handelt es sich um Wohnungen in Dortmund. Die Sprecherin der Bundesanwaltschaft Frauke Köhler gab auch Details über die drei Sprengsätze bekannt. Sie waren demnach mit Metallstiften bestückt. Ein Metallstift habe sich in die Kopfstütze eines Bussitzes gebohrt. Die Sprengsätze hätten eine Sprengwirkung von mehr als 100 Metern gehabt. Die Frage nach dem Zündmechanismus und der Art des Sprengstoffes sei Gegenstand der kriminaltechnischen Untersuchungen. 

14:35 Uhr: Mehr Polizisten in München im Einsatz

Wenn der FC Bayern München heute Abend um 20.45 Uhr Real Madrid zum Champions-League-Klassiker empfängt, werden auch in München die Sicherheitsvorkehrungen erhöht sein. Zwar werde am Stadion nicht mit einer besonders erhöhten Anzahl von Beamten zu rechnen sein, erklärt Polizeisprecher Thomas Baumann, aber die Busse beider Mannschaften seien bereits intensiv durchsucht worden. „Und wir werden die Busse auch noch ein weiteres Mal durchsuchen, so dass wir jegliche Gefahr ausschließen können“, sagte Baumann. Alle Maßnahmen beliefen sich aber in einem noch üblichen Rahmen.

14:20 Uhr: Eindrücke vom Trainingsgelände

Wir haben aktuelle Bilder vom Trainingsgelände in Brackel. Die Spieler sind dort im Laufe des frühen Nachmittags wieder eingetroffen.

14:01 Uhr: Pressekonferenz der Bundesanwaltschaft 

Am Anschlagsort sind nach Angaben der Bundesanwaltschaft drei textgleiche Bekennerschreiben gefunden worden. Die Schreiben werden geprüft, ein islamistischer Hintergrund "scheint möglich", doch die Prüfung sei nicht abgeschlossen. An der Echtheit des Antifa-Schreibens, das im Internet veröffentlicht wurde, bestehen demnach "erhebliche Zweifel". Darin wird ein linksextremistischer Hintergrund des Anschlags behauptet. 

Zwei Personen aus dem islamistischen Spektrum sind in den Fokus der Ermittler geraten. Eine Person wurde vorläufig festgenommen. Es werde geprüft, ob ein Haftbefehl erlassen werden kann, heißt es auf der Pressekonferenz.  Die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Frauke Köhler, sprach von einem terroristischen Hintergrund der Tat und möglichen islamistischen Bezügen. 

Live aus Karlsruhe: #Presseerklärung der #Bundesanwaltschaft zur #Explosion in #Dortmund. #BVBASM#BKA#GBAhttps://t.co/hVFbIoCTV4

— Bundeskriminalamt (@bka)

13:58 Uhr: Das Catering steht

Es ist ein organisatorischer Kraftakt, doch auch das Catering ist sichergestellt, wenn sich heute  um 16.15 Uhr die Stadiontore im Signal Iduna Park öffnen. Wie es beim BVB hieß, hat sich der weitaus größte Teil der rund 1000 Aushilfskräfte in der Gastronomie bereiterklärt, auch heute zum Dienst anzutreten. Für die übrigen konnte Ersatz gefunden werden. Die Küchenbrigade und das BVB-eigene Team haben die ganze Nacht durchgearbeitet, um die Gastronomie betriebsbereit zu machen. Auch die Lieferanten waren spontan hilfsbereit. Sie haben zum Teil noch in der vergangenen Nacht selbst Getränke, Backwaren, Fleisch und Fisch von den Betriebsstätten abgeholt.   

13:33 Uhr: Monaco-Fans dürfen länger bleiben 

Wie viele Monaco-Fans in Dortmund geblieben sind, ist unklar. Dass es viele sind, davon zeugen Fotos in den sozialen Netzwerken. Unter #bedforawayfans fanden viele bei Dortmundern eine Unterkunft für die Nacht. Zahlreiche französische Fans wollten ursprünglich wohl frühmorgens mit dem Thalys nach Paris zurückfahren. Für die Züge um 5.19 Uhr und vor allem um 7.13 Uhr am Mittwochmorgen ab Dortmund habe es in der Tat deutlich mehr Buchungen gegeben als üblich, sagte auf Anfrage eine Thalys-Sprecherin. Wie viele Leute letztlich gefahren sind oder ob die Züge eher leer blieben – dazu konnte die Sprecherin keine Aussage treffen.

Allerdings seien viele Anfragen französischer Fans eingegangen, ob ihre Tickets für Mittwoch auch noch am Donnerstagfrüh – nach dem Spiel am Mittwochabend – gültig seien. Sind sie eigentlich nicht. Doch der Sprecherin zufolge habe Thalys am Mittwoch aus Solidarität mit den von der Situation betroffenen Fans entschieden: Die Zugbindung der Tickets sei aufgehoben – die Fans könnten mit ihren Tickets auch den Zug um 7.13 Uhr am Donnerstag nach Paris nehmen. „Eine Sitzplatzgarantie gibt’s natürlich nicht“, sagte die Sprecherin.

Thalys selbst informiert die Fans unter anderem auf Twitter über das Angebot. Unter #bedforawayfans.

13:24 Uhr: RN-Reporter Florian Groeger berichtet vom Trainingsgelände

13:12 Uhr: Entsetzen auch im Ausland

Die französische Zeitung "LÈquipe" schreibt: "Wie soll man von diesem deutschen Team und diesen Spielern verlangen, 24 Stunden danach einsatzfähig zu sein, als ob nichts wäre und im Vollbesitz ihrer Fähigkeiten? Niemand weiß, wie sie reagieren werden und in welche Richtung die emotionale Überlastung sie tragen wird (...)."

Die spanische Zeitung "Mundo Deportivo": Attacke ist ebenso unverständlich wie vorerst noch rätselhaft." Weitere Pressestimmen aus dem Ausland hier: 

Jetzt lesen

13:03 Uhr: Keine zusätzlichen Maßnahmen am Flughafen

Der Flughafen Dortmund ist von den Ereignissen am Dienstagabend nur am Rande betroffen: Am Mittwochmittag hätte ein Flieger die Mannschaft des AS Monaco heimfliegen sollen. Der Flug sei natürlich verschoben worden, sagte Flughafen-Sprecherin Annika Neumann. Weitere Flüge von Dortmund nach Frankreich stehen nicht im Flugplan.

Nach möglicherweise erhöhten Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen Dortmund gefragt, sagte Neumann, dass die Sicherheitsvorkehrungen bereits „auf höchstem Niveau“ seien: „Nach unserem Kenntnisstand haben Bundes- und Landespolizei keine zusätzlichen Maßnahmen ergriffen.“

12.57 Uhr: Bartras Vater: „Alles in Ordnung“

Marc Bartra wurde am Handgelenk operiert. Marc Bartras Vater José hat sich gegenüber dem spanischen Fernsehsender Antena 3 geäußert:  „Wir haben mit ihm gesprochen und der Schock saß noch tief. Das erste was er gehört hat, war ein starker Lärm. Er hatte Kopfschmerzen und sein Arm tat weh. Er wusste aber nicht, was passiert war“, berichtet der Vater von Marc Bartra.

Die Situation nach den Explosionen schilderte er so: „Die Spieler haben sich auf den Boden gelegt, bis die Hilfskräfte kamen. Dann sagte eine Sanitäterin, dass der Arm nicht gut aussehe.“ Den Schrecken habe sein Sohn natürlich, weil er damit gar nicht gerechnet habe. Ihm sei fünf Minuten lang schlecht gewesen und er habe nicht richtig gewusst, was da mit ihm passiert war. „Er wusste gar nichts“, sagt José Bartra.

Mittlerweile sei es aber wieder besser: „Wir haben mit ihm gesprochen kurz bevor er am Arm operiert wurde. Aber er war ganz ruhig, weil viel schlimmeres hätte passieren können und er wahrscheinlich nur etwas am Arm haben würde. Als wir nach der Operation mit ihm geredet haben, sagte er wir sollen ganz ruhig bleiben, es sei alles in Ordnung. Er wird wohl ein paar Tage im Krankenhaus bleiben.“

Auch Mariano Raioy, Spaniens Ministerpräsident, wünscht dem BVB-Verteidiger schnelle Genesung.

12:47 Uhr: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke: „Wir spielen für alle“

Hans-Joachim Watzke appelliert vor dem Spiel heute Abend an Fans und Mannschaft: „Wir bitten alle BVB-Fans darum, unser Team heute 90 Minuten lang mit voller Energie zu unterstützen. Diese Mannschaft musste in kürzester Zeit Unfassbares verarbeiten. Wir alle sollten ihr dabei helfen, über sich hinauszuwachsen“, wird der BVB-Geschäftsführer auf der Vereinshomepage zitiert. „Wir spielen heute nicht nur für uns. Wir spielen für alle. Egal, ob Borusse, Bayer oder Schalker. Wir wollen zeigen, dass Terror und Hass unser Handeln niemals bestimmen dürfen. Und wir spielen natürlich für Marc Bartra, der sein Team siegen sehen will!“ Zudem erklärte Watzke, was er heute vor dem Training in der Kabine zu der Mannschaft gesagt habe: „Ich habe (…)  an die Mannschaft appelliert, der Gesellschaft zu zeigen, dass wir vor dem Terror nicht einknicken.“

 12:42 Uhr: Hannelore Kraft fährt zum Spiel

Aus Solidarität mit Borussia Dortmund will Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) heute das Champions-League-Spiel des BVB gegen die AS Monaco besuchen. Das bestätigte die Düsseldorfer Staatskanzlei. „Ich muss ehrlich gestehen, ich bin immer noch geschockt“, sagte Kraft demnach zum Sprengstoffanschlag. 

Die Ministerpräsidentin dankte den Einsatzkräften dafür, dass sie so schnell vor Ort gewesen seien. „Was mich berührt hat gestern, ist die Reaktion der Fans“, sagte Kraft. Das gelte sowohl für die Monegassen, die „Dortmund, Dortmund“ skandiert hätten, als auch für die BVB-Fans, die schnell für Unterkünfte gesorgt hätten. „Das zeigt auch, welche Kraft Fußball und Sport entfalten kann, was an Gemeinschaft dahinter steckt“, sagte die Regierungschefin.

#NRW MPin @HanneloreKraft zu #bvbasm: Wünsche dem BVB alles Gute, insb den Verletzten. Aus Solidarität wird MP heute Abend im Stadion sein. pic.twitter.com/WhVHH2eqco

— Staatskanzlei NRW (@NRWpunktDE)

NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) sagte: „Wer heute Abend zum Spiel in Dortmund geht, kann sich sicher sein: Für die Sicherheit der Menschen in NRW wird alles Menschenmögliche getan. Die Zahl der Polizeikräfte zum Schutz des Spiels heute Abend in Dortmund ist nochmals deutlich erhöht worden.“ Die Sicherheitsbehörden arbeiteten professionell und besonnen daran, die Hintergründe des Anschlags so schnell wie möglich aufzuklären. 

Liebe Fußballfans. Helfen Sie den Kollegen von #Polizei und Sicherheitsdienst heute Abend und beachten Sie folgendes: #BVBASMhttps://t.co/UnJsFt7QHK

— MIK NRW (@miknrw)

 

12:37 Uhr: Sicherheitskreise: Islamisten-Schreiben untypisch

Das nach dem Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus in Tatortnähe gefundenen Bekennerschreiben wird in Ermittlerkreisen als für die Islamisten-Szene ungewöhnlich bezeichnet. Auf dem Schreiben fehlten beispielsweise Symbole der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch zur Begründung. Zudem sei das Vorgehen der Täter im Vergleich zu früheren Terrorattacken mit IS-Bezug untypisch. In der Vergangenheit haben Islamisten wie der Attentäter Anis Amri bei seinem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember versucht, möglichst viele Menschen zu töten. 

12:33 Uhr: Die Lage am Tatort Wittbräucker Straße

Nach der Attacke auf den Mannschaftsbus sind zahlreiche Polizisten am Tatort in Dortmund im Einsatz. Mit Maschinenpistolen bewaffnete Beamten stehen an den Absperrungen, zahlreiche Polizeifahrzeuge sind in der Nähe geparkt. Die Ermittler wollen am Tatort Spuren sichern, wie ein Sprecher der Dortmunder Polizei am Morgen sagte. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Polizei Dortmund geben aktuell keine neuen Details in dem Fall bekannt. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Sie will am Nachmittag informieren.

Auch das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen ist in die Ermittlungen eingebunden. „Wir waren mit unseren Entschärfern vor Ort“, sagte eine LKA-Sprecherin am Mittwoch in Düsseldorf auf Anfrage. Das LKA hat speziell ausgebildete Beamte für unbekannte Spreng- und Brandvorrichtungen, erläuterte die Sprecherin. Auch das Medienaufgebot ist nach wie vor enorm groß.  

12:22 Uhr: Spieler verlassen Trainingsgelände

Die BVB-Spieler verlassen momentan in ihren Privatwagen nach und nach das Trainingsgelände. Es ist möglich, dass sie jetzt eine Mittagspause einlegen und sich später wieder in Brackel treffen - sicher ist das allerdings nicht, es gab keine konkreten Ansagen zum Tagesablauf. 

Die #BVB-Spieler verlassen nach und nach das Trainingsgelände in #Brackel. pic.twitter.com/x0drbhMpUl

— Ruhr Nachrichten BVB (@RNBVB)

Auf dem Trainingsgelände war zuvor der Ersatz-Mannschaftsbus von Borussia Dortmund eingetroffen. 

Soeben fährt der #BVB-Ersatzbus aufs Trainingsgelände. pic.twitter.com/mKUHsCoy0r

— Florian Groeger (@RN_Florian)

12:16 Uhr: Portal hält Antifa-Schreiben für Fälschung

Das angebliche Antifa-Bekennerschreiben zur BVB-Attacke ist möglicherweise eine Fälschung. „Wir halten das Schreiben für einen Nazifake“, teilten die Betreiber des Internetportals Indymedia in Berlin mit. „Weder Inhalt noch Sprache deuten auf einen linken Hintergrund hin, deshalb haben wir es bereits sehr kurz nach der Veröffentlichung gelöscht.“ Aus Sicherheitskreisen hieß es, die Echtheit des angeblichen Antifa-Bekennntnisses werden geprüft. Schon im September 2016 war auf dem Portal im Zusammenhang mit den in Dresden explodierten Sprengsätzen vor den Einheitsfeiern zum 3. Oktober ein gefälschtes Bekennerschreiben aus der rechten Szene veröffentlicht worden. 

12:10 Uhr: Massives Polizeiaufgebot

Am BVB-Trainigsgelände in Brackel sind inzwischen weitere Polizeifahrzeuge eingetroffen. Insgesamt sind jetzt acht vor Ort, darunter auch große Bullis.

In #Brackel sind weitere Einsatzwagen der Polizei eingetroffen. pic.twitter.com/vXVpKj7y0C

— Florian Groeger (@RN_Florian)

12:07 Uhr: Weitere Infos zur An- und Abreise

Wir haben beim Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) nachgefragt, der bei den Bahn-Unternehmen „bestellen“ muss, ob es heute Zusatzzüge zum BVB-Spiel gibt. Noch gibt es keine Antwort.

Entspannt sieht es bei der Übernachtungslage aus, nachdem in der Nacht zu heute über die sozialen Medien eine Hilfsaktion mit privaten Betten für gestrandete Auswärts-Fans unter dem Hashtag #bedforawayfans gestartet worden war. Aber auch in den Dortmunder Hotels gab es vereinzelt noch freie Betten, auch die Verlängerung um eine weitere Nacht dürfte kein Problem sein, meinte Sigrun Späte von Dortmund-Tourismus. Großes Lob gab es von ihr für die Aktion #bedforawayfans. Das sei „super“ und zeige die Gastfreundschaft und Solidarität. „So sind die Dortmunder halt“, sagte Späte.  

Für die Rückreise der Gästefans kündigte der Schnellzug-Betreiber Thalys, der eine Direktverbindung von Dortmund nach Paris bietet, an, dass alle Fußball-Fans mit ihrem heutigen Fahrschein auch morgen mit dem Zug um 7.14 Uhr nach Paris fahren können. Kostenlose Umbuchungen bietet auch die Fluggesellschaft Eurowings.

12:00 Uhr: Angebliches Bekennerschreiben im Wortlaut

Das angebliche islamistische Bekennerschreiben, das in der Nähe des Tatorts gefunden wurde, liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Die Behörden prüfen derzeit dessen Echtheit. Wir geben das Schreiben im Wortlaut wieder:

"Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen, 12 ungläubige würden von unseren Gesegneten Brüder in Deutschland getötet. Aber anscheinend scherst du dich Merkel nicht um deinen kleinen dreckigen Untertanen. Deine Tornados fliegen immer noch über dem Boden des Kalifats, um Muslime zu Ermorden. Jedoch wir bleiben standhaft durch die Gnade Allahs. Ab sofort stehen alle ungläubigen Schauspieler, Sänger, Sportler und Sämtliche prominente in Deutschland und anderen Kreuzfahrer-Nationen auf Todesliste des Islamischen Staates. Und das solange die folgenden Forderungen nicht erfüllt werden: - Tornados aus Syrien abziehen. - Ramstein Air Base muss geschlossen werden.“ 

11:57 Uhr: Rauball: OP bei Bartra "gut verlaufen"

BVB-Präsident Reinhard Rauball hat sich zum Gesundheitszustand des am Arm operierten Marc Bartra geäußert. "Wir haben gehört, dass alles gut verlaufen ist", sagte Rauball bei bei n-tv. Verlässliche Informationen darüber, ob der Spanier noch in dieser Saison wieder zum Einsatz kommen wird, gibt es noch nicht.

Die Deutsche Fußball Liga setzt nach dem Angriff auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund auf bewährte Sicherheitsmaßnahmen in der Bundesliga. „Wir haben großes Vertrauen in die Arbeit der Sicherheitsorgane bei Fußballspielen und in die Tätigkeit der Ermittlungsbehörden“, sagte DFL-Chef Christian Seifert in Frankfurt/Main. „Natürlich waren die Ereignisse in Dortmund und die Folgen des Anschlags auch für die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga sowie die DFL schockierend.“ Seifert bezeichnete die Absage des Champions-League-Spiels von Borussia Dortmund gegen AS Monaco als richtige Entscheidung. „Marc Bartra und dem ebenfalls verletzten Polizisten wünschen wir schnelle und vollständige Genesung. Gute Wünsche auch für Borussia Dortmund in einer vor allem für die Mannschaft sehr schwierigen Situation“, so der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung.  

11:54 Uhr: DSW-Zusatzfahrten wie an anderen Spieltagen

Das Dortmunder Verkehrsunternehmen DSW21 hat bekannt gegeben, dass die Zusatzfahrten heute so stattfinden, wie an anderen Spieltagen auch: Ab etwa 15.30 Uhr werden die Stadtbahnlinien U42, U45 und U46 durch dichtere Fahrplantakte oder größere Fahrzeugeinheiten verstärkt, der Bus-Shuttle ab Universität steht ebenso zur Verfügung wie zusätzliche Busse auf der Linie 450 (Schanze – Kirchhörde – Brünninghausen – Stadion). Weitere Informationen gibt es hier auf der DSW-Homepage.

11:50 Uhr: Polizei hat Trainingsgelände durchsucht

Mehrere LKA-Beamte haben am Morgen vor Trainingsbeginn das Trainingsgelände in Brackel abgesucht. Das spricht wohl dafür, dass die BVB-Profis bis Spielbeginn dort bleiben werden - denn sonst müssten die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen am Hotel wiederholt werden. Der Busfahrer des Mannschaftsbusses wurde nach Angaben unseres Reporters eben abgeholt - er wird wahrscheinlich über die weiteren Planungen informiert. Noch ist unklar, mit welchem Bus die Mannschaft zum Stadion reisen wird. Theoretisch steht dem Team ein zweiter Mannschaftsbus zur Verfügung. Nach den Geschehnissen von Dienstagabend ist es aber wahrscheinlicher, dass ein neutraler Bus für die Anreise gewählt wird.

11:42 Uhr: Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen heute Abend - Keine Rucksäcke

Der BVB hat seine Fans auf erhöhte Sicherheitsmaßnahmen beim Spiel heute Abend gegen den AS Monaco (18.45 Uhr/Sky) hingewiesen. „Aus Sicherheitsgründen und auf Geheiß der Polizei dürfen keine Rucksäcke mit ins Stadion mitgebracht werden“, heißt es vom Verein. Wer dennoch mit größerer Tasche anreise, werde nicht ins Stadion gelassen. Es werde auch keine Hinterlegungsstellen für Gepäckstücke geben. „Zulässig sind maximal (Hand-)Taschen in einer Größe von DIN A4“, teilt der BVB mit. Die Polizei bittet um frühestmögliche Anreise der Fans. Wegen ausgiebiger Zugangskontrollen ist mit Wartezeiten beim Einlass zu rechnen.

Die Einlasskontrollen werden aufgrund der Situation sehr streng sein und es kann zu längerer Wartezeit an den Einlässen kommen. 2/2 #BVBASM

— Fanbeauftragte BVB (@BVB_Fanb)

11:37 Uhr: Rauball war beim Training vor Ort

BVB-Präsident Reinhard Rauball ist gerade vom Hof des Trainingsgeländes in Brackel gefahren - er war also auch vor Ort, um die Mannschaft zu unterstützen. 

Nach Angaben unseres Reporters vor Ort ist es unklar, wie es jetzt weitergeht: Wäre es ein ganz normaler Spieltag, würden die BVB-Profis jetzt in Brackel essen und dann nochmal ins Hotel L'Arrivée fahren, bevor es dann zum Stadion ginge. Denkbar sei aber auch, dass die Spieler auf dem Trainingsgelände bleiben.

Vor wenigen Minuten hat der #BVB sein "Anschwitzen" beendet. Das Bild zeigt Thomas #Tuchel auf dem Weg in die Kabine. pic.twitter.com/KaDvkQ9CWX

— Ruhr Nachrichten BVB (@RNBVB)

Neben den Streifenwagen sind auch Zivilfahrzeuge der Polizei vor Ort, die mit einem massiven Aufgebot das Gelände sichert. Unser Reporter spricht auch von deutlich mehr BVB-Securityleuten, die an den Eingängen stehen. 

11:19 Uhr: BVB-Training draußen beendet

Etwa 30 Minuten lang haben die BVB-Profis nach Angaben unseres Reporters vor Ort draußen trainiert. Auf dem Trainingsgelände in Brackel haben sich einige wenige Fans eingefunden, auch Medienvertreter sind vor Ort. Drei Streifenwagen sicherten das Gelände, alle einfahrenden Fahrzeuge wurden kontrolliert.

So sieht's derzeit in #Brackel aus - der #BVB hat gerade rund 30 Minuten auf dem Platz trainiert. pic.twitter.com/7IFaRh0grp

— Florian Groeger (@RN_Florian)

11:12 Uhr: Bürgertelefon eingerichtet

Die Dortmunder Polizei hat unterdessen ein Bürgertelefon rund um das Einsatzgeschehen eingerichtet. Unter der Hotline (0231) 132 5555 sind die Beamten für Hinweise und Nachfragen zu erreichen.

11:05 Uhr: "Vor dem Terror nicht einknicken"

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat heute das Fußball-Team besucht. „Ich habe gerade in der Kabine an die Mannschaft appelliert, der Gesellschaft zu zeigen, dass wir vor dem Terror nicht einknicken“, teilte der Bundesligist in einem Tweet mit. Die Mannschaft trainiert derzeit auf dem Gelände in Brackel.

Watzke: "Ich habe gerade in der Kabine an die Mannschaft appelliert, der Gesellschaft zu zeigen, dass wir vor dem Terror nicht einknicken.“

— Borussia Dortmund (@BVB)

Die Mannschaft trainiert derzeit und bereitet sich auf das Spiel heute Abend vor. #bvbasmpic.twitter.com/G4BjpCmFzU

— Borussia Dortmund (@BVB)

Der BVB hatte am Morgen außerdem darum gebeten, von Anfragen zum Gesundheitszustand des verletzten Fußballers Marc Bartra abzusehen. „Unsere Kernaufgabe liegt nun darin, die Vorkommnisse seriös aufzuarbeiten und in der Kürze der Zeit eine sichere Veranstaltung auf die Beine zu stellen“, teilte der Verein mit. Der 26 Jahre alte Spanier Bartra hatte sich bei dem Sprengstoffanschlag einen Bruch einer Speiche in der Hand zugezogen sowie Fremdkörper-Einsprengungen am rechten Handgelenk erlitten. Er ist schon operiert worden. „Wir sind alle geschockt und in Gedanken bei Marc“, sagte Kapitän Marcel Schmelzer.

10:50 Uhr: Folgen für die Liga unklar

Der Deutsche Fußball-Bund verweist nach dem Anschlag von Dortmund auf seine Sicherheitsmaßnahmen und äußert sich noch nicht über die mögliche Folgen für die Bundesliga. „Der DFB, die Liga und die Vereine tun sehr viel für die Sicherheit der Spieler und Fans. Vor allem außerhalb der Stadien sind die Einschätzungen und Hinweise der verantwortlichen Sicherheitsbehörden maßgeblich“, sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel in einer Mitteilung des Verbandes. „Das gilt auch für die Frage, welche Konsequenzen aus dem Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB abzuleiten sind.“

Grindel sprach Borussia Dortmund die Solidarität des gesamten deutschen Fußballs aus. Der Spitzenfunktionär war am Dienstagabend selbst im Stadion und hat seine Reise nach München zum Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Real Madrid heute abgesagt, um beim Wiederholungsspiel des BVB gegen Monaco zu sein. „Ich hoffe, dass die Verantwortlichen für diesen hinterhältigen Anschlag schnell gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden können.“, sagte Grindel weiter. „Es ist ein starkes Signal gegen Hass und Gewalt, dass die Fußballfamilie über Vereinsgrenzen und sportliche Rivalität hinaus in einem solchen Moment Geschlossenheit demonstriert und zusammensteht.“  

10:43 Uhr: Stadionkarten, Parktickets und Nahverkehr

Nicht nur die Stadionkarten gelten auch für das heutige Nachholspiel, auch die Parktickets für die Parkplätze im Stadionumfeld können noch einmal genutzt werden. Das gilt sowohl für die Parkplätze in der Regie der Westfalenhallen, die mit dem Buchstaben A gekennzeichnet sind, als auch für die Parkplätze der DoPark GmbH (ehemals SBB) mit den Buchstaben C und D zwischen Stadion und Westfalenpark.

Bei der Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr gilt auch heute der BVB-Fahrplan mit zusätzlichen Fahrten und Fahrzeugen auf den Linien in Richtung Stadion. Wie schon am Vortag bietet das Verkehrsunternehmen DSW21 dazu rund 100 zusätzliche Mitarbeiter auf, die nun kurzfristig weitere Sonderschichten schieben müssen.

Am Dienstagabend sei alles sehr ruhig und reibungslos verlaufen, erklärte DSW-Sprecherin Britta Heydenbluth anf Anfage. Man sei vom Krisenstab frühzeitig über die Spielabsage informiert worden und konnte so den Betrieb für die Rückfahrten schnell wieder hochfahren. Gegen 21.20 Uhr seien die Bahnsteige im Stadionumfeld schon weitgehend leer gewesen. 

10:33 Uhr: Wittbräucker Straße am Tatort noch voll gesperrt 

Die Wittbräucker Straße ist in einem Bereich zwischen Kreis- und Brandisstraße nach wie vor gesperrt. Rund um das Mannschaftshotel des BVB wimmelt es vor Polizei. Die Polizisten tragen Maschinenpistolen. Der Verkehr wird weiträumig umgeleitet. Autofahrer sollten die Wittbräucker Straße in Höchsten nach wie vor meiden.

10.05 Uhr: Bezug auf das Attentat in Berlin 

Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR beginnt das am Tatort aufgefundene Schreiben mit den Worten: "Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen." In dem Schriftstück werde Bezug auf den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im vergangenen Dezember genommen und behauptet, dass deutsche Tornados daran beteiligt seien, Muslime im Kalifat des sogenannten Islamischen Staates zu ermorden.

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Polizei sichert Spuren nach Attacke auf BVB-Bus

Polizei sichert Spuren nach Attacke auf BVB-Bus.
12.04.2017
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Polizei sichert Spuren nach Attacke auf BVB-Bus© Foto: dpa
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Schlagworte BVB , Borussia Dortmund

Weiter wird berichtet, dass Sportler und andere Prominente "in Deutschland und anderen Kreuzfahrer-Nationen" auf einer "Todesliste des Islamischen Staates" stehen würden. Derzeit werde das Schreiben intensiv von Experten geprüft - für eine genaue Einschätzung sei es aber noch zu früh.

Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen

Das Schreiben trage nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur keine Symbole der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Es könne sich nach wie vor auch um gewaltbereite Fußballfans, Erpresser oder andere Täter handeln.

Zudem prüfen die Ermittler die Authentizität eines zweiten Bekennerschreibens, das möglicherweise aus der antifaschistischen Szene kommt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wird in dem am späten Dienstagabend im Internet verbreiteten Schreiben in Antifa-Duktus erklärt, der Bus sei mit eigenes für den Anschlag angefertigten Sprengsätzen als "Symbol für die Politik des BVB" attackiert worden, die sich nicht genügend gegen Rassisten, Nazis und Rechtspopulisten einsetze.

Unterdessen hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Weitere Informationen will sie am frühen Nachmittag (14 Uhr) bekanntgeben, wie die Behörde in Karlsruhe am Mittwoch mitteilte.

Nach dem Anschlag am Dienstagabend hatten viele Sportler, andere Vereine und Fans ihre Solidarität bekundet. Wie so oft in solchen Situationen wurde in den sozialen Netzwerken schnell Hilfe für Betroffene angeboten. Unter dem Hashtag #bedforawayfans' elementindex='1 haben Dortmunder auswärtigen Fans ein Bett angeboten. 

 

In solchen Momenten hält man im Revier fest zusammen: #S04 wünscht @MarcBartra gute Besserung, allen Fans eine sichere Heimreise. #BVBASM

— FC Schalke 04 (@s04)

Borussia Dortmund fans Hosting the travelling AS Monaco fans last night. Class. ???? The Beautiful Game. ? #bedforawayfanspic.twitter.com/CjyAbGPlxF

— Premier League (@EPLBible)

Die Pressekonferenz der Polizei Dortmund im Video:

 

 

So hat sich BVB-Boss Hans-Joachim Watzke am Dienstag geäußert:

 

 

So reagierte das Netz:

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Die Bilder von Dienstagabend:

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Explosionen am BVB-Bus in Dortmund-Höchsten

Bilder zu den Explosionen am BVB-Bus in Dortmund-Höchsten sowie aus dem Signal Iduna Park.
11.04.2017
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Bilder zu den Explosionen am BVB-Bus in Dortmund-Höchsten sowie aus dem Signal Iduna Park.© Foto: dpa
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Schlagworte BVB , Borussia Dortmund

Mit Material von dpa

 

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