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Aubameyang bleibt dominierendes Thema beim BVB

Weiterhin kein Angebot

Die erste Niederlage im ersten Testspiel unter dem neuen Trainer war schnell abgehakt. "Das war schlecht", analysierte Peter Bosz kurz und treffend. Nach dem 2:3 beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen Dienstagabend drehte sich aber sowieso einmal mehr vieles um Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang.

ESSEN/DORTMUND

, 13.07.2017 / Lesedauer: 3 min
Aubameyang bleibt dominierendes Thema beim BVB

Hatte trotz der Spekulationen um seine Person und der 2:3-Niederlage sichtlich Spaß beim Testspiel in Essen: BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang.

Wie immer ging es um die Frage, für welchen Klub der extrovertierte Gabuner denn nun künftig auf Torejagd gehen wird. Auba selbst, wie er beim BVB von allen nur gerufen wird, antwortete nicht auf diese Frage. Der 28-Jährige ließ die wartenden Journalisten in der Mixed-Zone, dem Bereich für Interviews nach dem Spiel, links liegen und verschwand wortlos im Kabinengang.

Bosz zurückhaltend

Auch Bosz, der neue Coach, der nicht wirklich weiß, ob er für seine erste BVB-Saison mit dem Stürmer planen kann oder nicht, wollte sich nicht unbedingt zu dem Thema äußern. „Ich glaube nicht, dass man jetzt über einzelne Spieler reden sollte“, sagte der 53 Jahre alte Niederländer.

Peter #Bosz über das 2:3 bei @rot_weiss_essen, seine Spielphilosophie und die Asienreise. (Video: @RN_Florian) pic.twitter.com/PXo1PDIqMU

— Ruhr Nachrichten BVB (@RNBVB)

Und so blieb nur Kapitän Marcel Schmelzer, der ein wenig Innenansicht zur immer länger werdenden Posse um Aubameyang preisgab. „Wir sprechen über so einiges, na klar,“ sagte der 29-Jährige, „das bleibt aber in der Kabine.“ Alle in der Mannschaft würden sich sehr freuen, wenn Aubameyang bliebe, fuhr Schmelzer fort, um dann zu sagen: „Aber das werden wir ja in den nächsten Tagen erfahren, weil dann ja die Transferperiode in China endet.“

Wann kehrt Ruhe ein?

Ob dann wirklich Ruhe einkehre oder ob es denn nicht auch möglich wäre, dass es nach dem 14. Juli – wenn in China Transferschluss ist – immer noch Spekulationen um Aubameyang geben werde, wurde Schmelzer daraufhin gefragt. Das nötigte nicht nur dem Linksverteidiger ein Grinsen ab, der aber souverän konterte: „Das weiß ich nicht. Im Moment schreibt ihr doch die ganze Zeit, dass es sich nur um China handelt.“ So oder so. Jeder wisse ja, meinte Schmelzer, „wie wichtig Auba ist“. Er habe nicht umsonst die Torjäger-Kanone geholt. „Auba ist einer der wichtigsten Spieler bei uns in der Mannschaft. Natürlich hoffen wir, dass er bleibt. Aber wenn er sich anders entscheidet, werden wir das auch akzeptieren. Deswegen warten wir am besten alle noch ein paar Tage ab.“

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Testspiel: RW Essen - BVB 3:2 (2:1)

Bilder des Testspiels zwischen RW Essen und Borussia Dortmund.
11.07.2017
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Bilder des Testspiels zwischen RW Essen und Borussia Dortmund.© Foto: Kirchner/Steinbrenner
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Der BVB jedenfalls, bei dem gestern Neuzugang Mahmoud Dahoud zur Stippvisite reinschneite, sich mit der Rückennummer 19 auf dem Trikot fotografieren ließ und sich dann gleich wieder in den Urlaub bis nach der Asienreise verabschiedete, wurde am Mittwoch einmal mehr nicht müde zu betonen, dass am Rheinlanddamm weiterhin kein einziges Angebot für Aubameyang vorliege. Nicht aus China. Nicht aus Italien. Nicht aus England. Wenn es eins im hohen zweistelligen Millionenbereich gäbe, also ein ernstzunehmendes, sei man als börsennotierter Verein ohnehin ad-hoc-pflichtig und würde es umgehend mitteilen.

Alles kann, nichts muss

Mit Aubameyang selbst bestünde die Absprache, dass man sich im Falle einer entsprechenden Offerte und eines Wechselwunsches des Spielers zusammensetzen werde. Übersetzt heißt das: Was nicht ist, kann noch werden. Oder eben: Alles kann, nichts muss. 

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