Aubameyang schießt BVB zum souveränen Sieg

3:0 in Freiburg

Borussia Dortmund hat mit einem verdienten 3:0 (1:0)-Sieg beim SC Freiburg alle Fragen nach einer vermeintlichen Auswärtsschwäche eindeutig beantwortet. Ähnlich wichtig wie der klare Erfolg, der noch höher hätte ausfallen können: Der Torjäger hat seinen Dienst wieder aufgenommen.

FREIBURG

, 25.02.2017, 17:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kleine Formkrise beendet: Doppel-Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang (l.) jubelt gemeinsam mit Vorlagengeber Erik Durm.

Kleine Formkrise beendet: Doppel-Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang (l.) jubelt gemeinsam mit Vorlagengeber Erik Durm.

Für die erste Überraschung des Tages sorgte am Samstagmittag BVB-Trainer Thomas Tuchel. Für Kapitän Marcel Schmelzer, der nur auf der Bank Platz nahm, rückte Erik Durm in die Startelf. Auch Sokratis (für Matthias Ginter) und Raphael Guerreiro (antelle von Andre Schürrle) durften wieder von Beginn an ran.

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Bundesliga, 22. Spieltag: SC Freiburg - BVB 0:3 (0:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem SC Freiburg und Borussia Dortmund.
25.02.2017
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem SC Freiburg und Borussia Dortmund.© Foto: imago
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Schlagworte Borussia Dortmund,

Die Schwarzgelben hatten nur eines der vergangenen sechs Auswärtsspiele gewonnen (2:1 in Bremen) und insgesamt eine negative Bilanz in der Fremde vorzuweisen (drei Siege, vier Remis, vier Niederlagen). Dem wollte die Mannschaft etwas entgegensetzten. An die enttäuschenden Auftritte in der Fremde erinnerte das Auftreten im Breisgau dann auch zu keiner Zeit.

Hellwache Dortmunder

Im Gegenteil: Von Beginn an präsentierten sich die Schwarzgelben hellwach. Als Marco Reus Freiburgs Keeper Alexander Schwolow den Ball abjagte, hätte er Piere-Emerick Aubameyang das ganz schnelle 1:0 auflegen können, das Abspiel geriet jedoch zu unpräzise.

Dank der breiten Spielanlage mit Erik Durm rechts und Raphael Guerreio links vor der Dreierkette konnten die Borussen Ball und Gegner laufen lassen. Alternativ funktionierte auch der Weg durchs Zentrum über Julian Weigl, Gonzalo Castro und Ousmane Dembele, die den Ball zielstrebig mit Tempo und Kombinationen nach vorne brachten.

Sokratis trifft per Kopf

Für die Führung sorgte dann aber eine Standardsituation. Aus dem Halbfeld zirkelte Guerreiro einen Freistoß in Richtung Fünfmeterraum, wo Abwehrchef Sokratis seinen griechischen Dickschädel mit viel Gefühl einsetzte und den Ball im hinteren Toreck versenkte (13.).

Auch durch Gegenpressing erarbeitete sich der BVB weitere Gelegenheiten, Tormöglichkeiten ergaben sich im halben Dutzend. Erst verpassten Aubameyang und Durm den nächsten Treffer (19.), zehn Minuten später ließen die Gäste auch eine Dreifach-Chance durch Aubameyang und zweimal Guerreiro (29.) im Abschluss unkonzentriert liegen. Nach einer halben Stunde Spielzeit hätte Dortmund bereits mit drei oder vier Toren vorne liegen müssen.

Aufmerksame Defensive

Freiburger Torschüsse gab es bis dahin keine. Zwar konnten die Platzherren bis zur Pause ein wenig den Druck vom eigenen Strafraum weghalten und ein, zwei vielversprechende Konter starten. Doch die aufmerksame Defensive der Dortmunder fing alle Ansätze rechtzeitig ab. Weil auch der BVB weiter mit den Gelegenheiten wucherte (Aubameyang, Reus), ging es nach einer spielerisch starken ersten Hälfte mit einem aufgrund der Gelegenheiten und der Überlegenheit des BVB viel zu knappen 1:0-Führung für Schwarzgelb in die Kabine.

Sollte sich der vermeintliche Torjäger a. D. Pierre-Emerick Aubameyang in der Kabine gefragt haben, wie lange seine Pechsträhne noch anhalten sollte, bekam er zehn Minuten nach Wiederanpfiff die Antwort darauf. Reus tunnelte an der Grundlinie des Strafraums Caglar Söyüncü, dann musste „Auba“ beim Querpass wirklich nur noch den Fuß hinhalten (55.). Groß war die Erleichterung beim Mittelstürmer, und groß auch die kollektive Freude seiner Teamkollegen, die ihm postwendend gratulierten.

Der lässige Knipser

Der Sportclub wollte sich indes noch nicht geschlagen geben. Nils Petersen per Kopf (59.) und der eingewechselte Florian Niederlecher (65.) fanden jedoch in BVB-Torhüter Roman Bürki ihren Meister, ehe die endgültige Entscheidung fiel. Nach einem feinen Spielzug über Dembélé stand Durm im Strafraum frei und sah den noch besser postierten Aubameyang, der die Kugel hinterm Standbein her ins Tor schob (70.). Da war er wieder, der lässige Knipser.

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Der BVB auf dem Weg zum Spiel beim SC Freiburg

Der BVB auf dem Weg zum Spiel beim SC Freiburg - hier sind die Bilder vom Airport Dortmund.
24.02.2017
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Der BVB auf dem Weg nach Freiburg.© Foto: Groeger
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Die restliche Spielzeit kontrollierte der BVB angesichts des sicheren Sieges im Schongang. Damit war auch der erfolgreiche Auftakt in eine Serie von sechs Spielen in 21 Tagen besiegelt, und obendrein Thomas Tuchels 100. Sieg als Bundesligatrainer (226 Partien). Noch eine aktuelle Serie:  Mit dem zwölften Sieg hintereinander gegen den Sportclub  hat der BVB einen neuen Klubrekord aufgestellt, gegen keinen anderen Verein hat man öfter in Folge gewonnen.

Dienstag in Lotte

Nächster Auftritt der Schwarzgelben: Das Viertelfinale im DFB-Pokal beim Drittligisten Sportfreunde Lotte am Dienstag (20.45 Uhr).

 

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