Aubameyang: Unmoralisches Angebot aus China?

Keine Anfrage beim BVB

Noch bevor Borussia Dortmund am Donnerstag um 15 Uhr vom Flughafen in Wickede aus nach Malaga aufbricht, war am Vortag in der Stadt an der Costa del Sol einer ein Thema, der in den Trainingslager-Tagen im benachbarten Marbella gar nicht dabei sein wird. Es ging - mal wieder - um Pierre-Emerick Aubameyang.

MARBELLA

, 04.01.2017, 17:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Angeblich soll für Pierre-Emerick Aubameyang ein 150-Millionen-Euro-Angebot aus China vorliegen. Der BVB dementierte das aber.

Angeblich soll für Pierre-Emerick Aubameyang ein 150-Millionen-Euro-Angebot aus China vorliegen. Der BVB dementierte das aber.

Ein gewöhnlich gut informierter Korrespondent der italienischen Gazzeta dello Sport hatte über Twitter von einem unmoralischen 150-Millionen-Angebot aus China für den BVB-Torjäger berichtet. Demnach soll der Gabuner vom chinesischen Erstligisten Shanghai SIPG umworben sein, die zudem mit einem jährlichen Salär von 41 Millionen Euro locken würden. Würden diese Zahlen stimmen, würden sie alle bisherigen Dimensionen sprengen.

BVB dementiert 

Als BVB-Pressesprecher Sascha Fligge, der schon einen Tag vor der Mannschaft anreiste, nach dem knapp dreistündigen Flug sein Handy anschaltete, wurde er von den vielen eingehenden Anfragen zu dieser vermeintlichen Nachricht regelrecht überrollt. Von einer solchen Offerte, erklärte er dann kurze Zeit später offiziell, sei dem BVB nichts bekannt.

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Das wilde Gerücht trifft allerdings bei der Borussia durchaus einen wunden Punkt, denn der Angriff ist in diesem Winter eine von mehreren BVB-Baustellen. Aubameyang wird seinem Klub nicht nur in der spanischen Sonne, sondern mindestens auch an den ersten beiden Spieltagen nach der Winterpause wegen seiner Teilnahme am Afrika Cup fehlen.

Ramos will weg

Und Aubameyangs Backup Adrian Ramos kokettiert seit dem Jahreswechsel mangels sportlicher Perspektive hinter dem gesetzten Aubameyang erneut mit einer Luftveränderung in Richtung China. Chongqing Lifan soll einen Dreijahresvertrag bieten und bereit sein, acht Millionen Euro Ablöse zu zahlen. Allerdings wäre Borussia Dortmund extrem schlecht beraten, dieser Verlockung nachzugeben, bevor der etatmäßige Stürmer Nummer eins nicht wieder gesund zurück ist. 

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