Mit Augenverletzung in der Klinik: Nun bangt der BVB auch um Piszczek

Borussia Dortmund

Die personellen Sorgen des BVB in der Defensive nehmen langsam dramatische Züge an. Beim Spiel gegen Hoffenheim erwischt es Lukasz Piszczek.

Sinsheim / Dortmund

, 17.10.2020, 15:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gegen Hoffenheim angeschlagen ausgewechselt: BVB-Routinier Lukasz Piszczek.

Gegen Hoffenheim angeschlagen ausgewechselt: BVB-Routinier Lukasz Piszczek. © dpa

Nach einer BVB-Ecke erwischte Hoffenheims Stefan Posch den Dortmunder Routinier, der am Samstag seinen ersten Bundesliga-Einsatz in dieser Saison absolvierte, im Zweikampf unglücklich mit der Hand im Gesicht.

Piszczek wird minutenlang vom BVB-Mannschaftsarzt behandelt

Piszczek wurde mehrere Minuten lang von Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun am rechten Auge behandelt, konnte aber nicht weiterspielen. „Lukasz hat einen Finger ins Auge bekommen und geblutet. Er wird jetzt in der Klinik untersucht“, erklärte Sportdirektor Michael Zorc. Für Piszczek kam Thomas Delaney ins Spiel und rückte auf die linke Abwehrseite, Emre Can wechselte auf rechts.

In Anbetracht des Champions-League-Spiels in Rom am Dienstag (21 Uhr) droht dem BVB bei einem Piszczek-Ausfall ein extremer Abwehr-Notstand, da auch Can (gesperrt) Dan-Axel Zagadou (Knieverletzung), Nico Schulz (Muskelfaserriss), Marcel Schmelzer (Reha nach Knie-Operation) und wohl auch Manuel Akanji (Corona-Infektion) nicht zur Verfügung stehen werden.

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