Nach einer herausragende Hinrunde zeigt der BVB im Jahr 2019 nur noch guten Durchschnitt - auf fremden Plätzen ist der Wurm drin. Paco Alcacer lässt sich davon nicht beeindrucken. Die 09 Fakten.

Dortmund

, 05.05.2019, 20:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

01.) In der Rückrunde nur guter Durchschnitt: Dortmund verspielte zum fünften Mal in dieser Saison eine Führung, vier Mal passierte das in der Rückrunde. Und: Der BVB holte aus den vergangenen neun Gastspielen nur zwölf Punkte.


02.) Abschlüsse en masse: Dortmund hatte 60 Minuten lang alles im Griff und war dem dritten Tor näher als Bremen einem ersten. Insgesamt 21 Torschüsse überboten die Borussen nur beim 3:2 in Berlin am 26. Spieltag (25 Torschüsse).


03.) Gefährlich Abschiedstournee: Christian Pulisic traf noch nie so früh in der Bundesliga, es war das zweitschnellste Bundesliga-Tor des BVB in dieser Saison. Der 20-Jährige blieb gefährlich und gab die meisten Torschüsse aller Spieler ab (sechs).

04.) Dänische Augenhöhe: Thomas Delaney gab seinen fünften Assist in der Bundesliga, das sind genauso viele wie letzte Saison noch für Werder.


05.) No Paco, no party: Paco Alcacer erzielte in seinen vergangenen sechs Bundesliga-Einsätzen sechs Tore und verwandelte drei seiner sechs direkten Freistöße in der Bundesliga. Nun fünf Weitschusstore sind Ligaspitze.


06.) Schmerzhafte Premiere: Manuel Akanji spielte erstmals in der Bundesliga von Beginn an Rechtsverteidiger und beging den folgenschweren Fehler vor dem 2:2, als er einen Ball ins Toraus ablaufen wollte und Ludwig Augustinsson ihm den Ball wegspitzelte.


07.) Überzeugend auf ungewohnter Position: Raphael Guerreiro spielte erstmals seit über zwei Jahren wieder von Beginn an Linksverteidiger in der Bundesliga und war am häufigsten von allen Borussen am Ball (101 Mal).

08.) Das Herzstück aus dem Spiel genommen: Dortmund schaltete Bremens besten Spieler über weite Strecken aus: Max Kruse gab nicht eine Torschussvorlage, zog selbst auch nur einmal ab und gewann lediglich 36 Prozent seiner Duelle.


09.) Potenzial wird nicht ausgeschöpft: Der BVB brachte deutlich mehr Tempo ins Spiel, 242 Dortmunder Sprints standen nur 187 der Bremer gegenüber. Fast zu jeder Phase des Spiels hatte der BVB mehr Tempo im Spiel. Das zeigt zwar einerseits das große Potenzial im Dortmunder Kader, ist andererseits aber umso bitterer, dass es nicht vollends ausgeschöpft wurde und kein entscheidender Konter nach der Pause gesetzt wurde.

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