Bartra: "Dortmund erinnert mich an Barcelona"

BVB-Innenverteidiger

Marc Bartra soll beim BVB in der Verteidigung die Lücke schließen, die Mats Hummels hinterlässt. Acht Millionen Euro ließ sich die Borussia den 25-jährigen Spanier kosten, der einen Vertrag bis 2020 unterschrieben hat. In einem Interview mit der spanischen Zeitung "Sport" spricht der BVB-Neuzugang erstmals über den Wechsel und seine Ziele mit dem BVB.

DORTMUND

, 13.06.2016, 13:58 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bartra: "Dortmund erinnert mich an Barcelona"

Marc Bartra kommt vom FC Barcelona zum BVB, er sieht zwischen den Vereinen etliche Parallelen.

"Alles ging sehr schnell", sagt Bartra gegenüber "Sport". "Als wir das Angebot erhalten haben, waren wir davon begeistert, für mich war es sehr aufregend. Es war zwar ein großer Schritt, aber ich hatte sofort das Gefühl, es würde passieren", sagt er. Der Innenverteidiger spielte seit seinem zwölften Lebensjahr für die Katalanen. Doch die Herausforderung Borussia Dortmund reizte ihn zu sehr.

"Richtiger Zeitpunkt"

Beim FC Barcelona kam der Innenverteidiger zuletzt nur selten zum Einsatz, war hinter Gerard Pique, Javier Mascherano und Thomas Vermalen oftmals nur vierte Wahl. Seit 2009 absolvierte er in sieben Spielzeiten nur 59 Ligaspiele. In der abgelaufenen Saison lief er in der Primera Division 13 Mal auf. "Ich hatte gute und schwere Jahre in Barcelona, aber grundsätzlich waren es alles Momente, in denen ich gereift bin. Vor allem die letzte Saison war kompliziert. Da kam diese Gelegenheit jetzt zum richtigen Zeitpunkt."

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Bilder aus der Karriere des Marc Bartra

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03.06.2016
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Bilder aus der Karriere des Marc Bartra.© Foto: imago
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Eine Ausleihe sei für Bartra aber nie in Frage gekommen. "In meiner Zeit bei Barcelona habe ich immer gesagt, dass Ausleihen für mich nicht in Frage kommen. Als Spieler bist du im neuen Verein dann irgendwo im Niemandsland. Wenn ich irgendwo hingehe, gehe ich richtig, mit Herz und aller Kraft." Wichtig bei der Entscheidung pro Dortmund sei gewesen, wie viel Vertrauen der Verein gezeigt habe. "Das hat mich beeindruckt", sagt Bartra.

"Sind Herausforderer"

Mit dem BVB will er in der kommenden Saison in allen Wettbewerben angreifen, sieht sich aber ganz klar als Herausforderer. "Letzte Saison war Dortmund drei Spieltage vor Saisonende immer noch in Schlagdistanz zum FC Bayern und sie waren auch im DFB-Pokalfinale. Wir wollen nächstes Jahr alles versuchen", sagt er. "Wir sind Herausforderer, das gefällt mir." Auch in der Champions League sei der BVB ein Team, das immer seinen Weg gehe.  

Gleichwohl weiß Bartra, dass die Fußstapfen von Mats Hummels, in die er treten wird, groß sind. "Ich mag große Herausforderungen. Wenn du für dich das Beste gibst, kannst du dem Team am meisten helfen. Das bringt dich auch in deiner Karriere weiter." Dass er zum BVB passt, daran lässt der Spanier gar keine Zweifel aufkommen. "Der Spielstil, wie sie bei Ballbesitz agieren, das Pressing – das alles erinnert mich an Barca und die spanische Nationalelf."

Titel "wäre großartig"

Für die "Furia Roja"  absolvierte er bislang sechs Länderspiele. Er steht auch im Kader für die Europameisterschaft in Frankreich. Hat er da besondere Ziele? Mit dem Titel nach Dortmund zu kommen, "wäre großartig", sagt Bartra. "Ohne Zweifel wäre das die beste Art zu einem neuen Klub und in eine neue Stadt zu kommen."

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