Bartra wieder zu Hause - Mitspieler feiern Spanier

Hohe Polizeipräsenz bei BVB-Heimspiel

Das ist eine sehr schöne Nachricht: Der beim Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus verletzte Marc Bartra ist am Samstagvormittag aus dem Krankenhaus entlassen worden. Seine Mitspieler feierten den Spanier nach dem 3:1-Sieg gegen Frankfurt vor der Südtribüne. Zeitgleich war die Polizei mit verstärkter Präsenz rund um das Dortmunder Stadion im Einsatz.

DORTMUND

, 15.04.2017 / Lesedauer: 2 min
Bartra wieder zu Hause - Mitspieler feiern Spanier

Die BVB-Spieler präsentieren nach dem Sieg gegen Eintracht Frankfurt das Trikot ihres Teamkollegen Marc Bartra.

Bartra schaute sich das Spiel im TV an - und bejubelte die drei Tore gegen Frankfurt via Twitter:  

Gol!!!!! Torrrr!!! ???????????????? Auf geht's!!!! ?? pic.twitter.com/b5gPIQhbK8

— Marc Bartra (@MarcBartra)

Jaaaaaaa!!!!!!!!! Papa!?????

— Marc Bartra (@MarcBartra)

Buenaaaa hermano @Aubameyang7 !!!! ? ??

— Marc Bartra (@MarcBartra)

Die Dortmunder Spieler feierten den Sieg gegen die Eintracht vor der Südtribüne und präsentierten dabei ein Bartra-Trikot. Es war der emotionale Höhepunkt eines für alle Dortmunder Spieler schwierigen Nachmittags. Abwehr-Kollege Sokratis erklärte hinterher: "Mein Tor war für Marc Bartra und seine Familie."

"Reagieren angemessen auf die Situation"

Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus war die Polizei mit verstärkter Präsenz rund um das Dortmunder Stadion im Einsatz. "Wir reagieren angemessen auf die Situation", hieß es aus der Leitstelle der Dortmunder Polizei. Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, wurde das Umfeld um das Stadion genau kontrolliert. "Wir halten Ausschau nach allem, was verdächtig ist", versicherte ein Sprecher. Auch seien mehr Polizeikräfte im Einsatz als ursprünglich für die Begegnung zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt am Samstagnachmittag geplant.

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Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei BVB-Heimspiel gegen Frankfurt

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei BVB-Heimspiel gegen Frankfurt.
15.04.2017
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Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei BVB-Heimspiel gegen Frankfurt© Foto: dpa
Fußball: 2. Bundesliga, Hannover 96 - Eintracht Braunschweig, 29. Spieltag am 15.04.2017 in der HDI-Arena, Hannover (Niedersachsen). Ordner kontrollieren einen Fans vor dem Betreten des Stadiongeländes. Die Sicherheitsbedenken vor dem brisanten Zweitligaderby Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig sind so groß wie nie. Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund treten sportliche Überlegungen bei aller Brisanz im Niedersachsenduell am Samstag in den Hintergrund. Foto: Swen Pförtner/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++© Foto: dpa
Fußball: Bundesliga, Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt, 29. Spieltag am 15.04.2017 im Signal Iduna Park, Dortmund (Nordrhein-Westfalen). Polizisten stehen mit Maschinenpistolen vor dem Signal Iduna Park. (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) Foto: Ina Fassbender/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++© Foto: dpa
Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei BVB-Heimspiel gegen Frankfurt© Foto: dpa
Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei BVB-Heimspiel gegen Frankfurt© Foto: dpa
Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei BVB-Heimspiel gegen Frankfurt© Foto: dpa
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Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei BVB-Heimspiel gegen Frankfurt© Foto: dpa
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Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei BVB-Heimspiel gegen Frankfurt© Foto: dpa
Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei BVB-Heimspiel gegen Frankfurt© Foto: dpa
Schlagworte BVB , Borussia Dortmund

Das Bundeskriminalamt kann noch keine Aussagen über den Sprengstoff machen, der bei dem Anschlag am Dienstagabend verwendet wurde. "Es ist noch viel zu früh, solche Aussagen zu treffen, da die kriminaltechnischen Untersuchungen noch laufen", sagte eine Sprecherin am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

"Wir prüfen noch"

Die "Welt am Sonntag" hatte Ermittlerkreise mit den Worten zitiert: "Der Sprengstoff in den Rohrbomben, die mit Metallstiften gefüllt waren, stammt eventuell aus Beständen der Bundeswehr. Aber das wird noch geprüft." Die BKA-Sprecherin sagte, die Untersuchungen seien in vollem Gange. "Sie laufen auf Hochtouren."

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Auch zum am Donnerstagabend aufgetauchen möglichen Bekennerschreiben gibt noch keine Einschätzung. "Wir prüfen noch", sagte Behördensprecherin Frauke Köhler am Samstag in Karlsruhe. Die Mail mit rechtsextremistischem Duktus war am Donnerstagabend beim Berliner „Tagesspiegel“ eingegangen.

Mit dpa-Material

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